Bassena - our weblog

Sorry, in German only

Wein rockt in København Monday 2010-11-22

Übers Noma hätten wir ja alle schon geschrieben. Und klar, Kopenhagen bietet noch eine ganze Menge anderer großartiger Restaurants, viele von ihnen beeinflusst von René Redzepi. Aber Kopenhagen bietet auch Restaurants vom Typus Brasserie wie das Victor. Wenn man sich nicht aufs Essen konzentrieren aber trotzdem fein speisen möchte, ist man hier bestens bedient. Meeresfrüchte, Austern und Moules et frites zum Beispiel, zu denen die Kellner eine Show abziehen, dass es eine Freude ist. Vom Wein kriegt man ganz selbstverständlich Kostproben, bis man zufrieden ist. Nicht nur hier, das ist im Land so Sitte.

 

Weiterziehen kann man zum Beispiel ins PANZÓN, wo man mit gutem Rock empfangen wird. Die Typen an der Bar dekantieren im Motörhead-T-Shirt. Wine fucking down to earth! Das Angebot ist ein leistbarer Abstecher in alle wichtigen Weinländer der Welt, zu denen ganz selbstverständlich auch Österreich gehört. Ein größerer Fokus liegt auf Spanien, die abgebotenen Speisen deshalb Tapas und kleine dänische Tagesgerichte. Auch die Weinbeschreibungen lesen sich vollkommen unabgehoben in eigenem Slang und vollkommen unübersetzbar. Auf allen Tischen halbvolle Weinflaschen, und die leeren bleiben stehen, damit man zufrieden auf sein Werk blicken kann. Glasweise geht auch, Bier ebenfalls und auch hier zeigt man sich aufgeschlossen gegenüber Importen aus Spanien, Belgien, Holland und den USA.

Das Panzón ist Teil einer kleinen Kette, alle Lokale tragen unterschiedliche Namen und hier finden sie sich: www.loveoffoodnwine.dk Für alle, die Spaß an Wein haben und diesen unter ihresgleichen genießen möchten.

Auffällig: Überall, aber wirklich überall in Kopenhagen gibt's Wein aus Österreich und Deutschland. Sei's in den Weinbars, sei's in Restaurants oder eben im Panzón. Die Saat ist aufgegangen.

www.cafevictor.dk
www.panzon.dk
syl

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Welcome Fleischhaker-Hotels! Friday 2010-11-19

Wenn die Chemie stimmt, ist das eine feine Sache. Insbesondere dann, wenn sie es zwischen beruflich verbundenen Menschen tut. Wie in diesem besonderen Fall. Petra & Klaus Fleischhaker, Hoteldirektorin Stefanie Fleischhaker und Direktor Conrad Schröpel sind Genussmenschen, lassen ihre Freude am Guten und Schönen ihren Gästen zuteil werden und freuen sich, wenn diese rundum glücklich und zufrieden sind. Für sie aktiv zu werden, ist deshalb besonders schön. So wie für ihre beiden Viersterne-Häuser: das Hotel Rathaus Wein & Design in Wien Josefstadt und die Rosenvilla in Salzburg.

Wer jemals dort genächtigt hat, weiß es. Es sind beides kleine Hotels mit individuell und wirklich gutem Geschmack ausgestatteten Zimmern. Tepppichböden und gemusterte Vorhänge haben hier nichts verloren. Persönliche Führung ist das Um- und Auf der Häuser, die in bester Erinnerung bleiben, weil sie mehr bieten als die übrigen Standards.

Das umfassende Weinangebot auf den Zimmern mit den entsprechenden Accessoires im Rathaus Wein & Design etwa und das breite Sortiment an österreichischen Weinen in dessen Bar, die allen Weinliebhabern offensteht. Beide Häuse bieten zudem ein Frühstück mit einem derart vielfältigen Angebot, dass man die Frühstücksköche mancher Fünfsternehäuser hier in die Schule schicken möchte. Frühstücksmuffel haben hier keine Chance, wie man aus eigener Erfahrung berichten kann.

www.hotel-rathaus-wien.at
www.rosenvilla.com
syl

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TAUCHER- UND TASTERINNEN-GLÜCK Thursday 2010-11-18

Otto Normaltaucher taucht nach Perlen. Oder Juwelen. Oder Schiffswracks. Manchmal ist er erfolglos und findet allenfalls einen alten Schuh oder einen zerfledderten Autoreifen. In den Tiefen des finnischen Meeres hatten Taucher mehr Glück. Sie hoben im Sommer eine Ladung Champagner. Essi Avellan, erste Master of Wine des Landes im hohen Norden weiß nun zu berichten, wie wirklich gereifter Schampus schmeckt.

Der Sprudel stammt geschätzter Weise aus der Zeit zwischen 1825 und 1850.

Ein Teil der 168 Flaschen entstammt dem Hause Juglar, das 1829 von Jacquesson übernommen wurde. Ausgewiesene Experten haben einige Flaschen Veuve Clicquot non-vintage aus den 1830-er Jahren identifiziert.

Und die Champagner-Expertin hat beides verkostet: „Both the wines were very much alive and remarkably fresh. As expected they were sweet in style, with a surprisingly bright, golden colour and honeyed, toasty and farmyardy aromatics.“

Champagner schmeckt also auch, wenn er zum älteren Eisen zählt. Quod erat demonstrandum. Wir haben's geahnt.

Quelle: www.decanter.com

Ruth

Unsere Weingüter sind gut! – Ebner-Ebenauers heuer mit vier GaultMillau-Trauben Wednesday 2010-11-17

Mit solchen Kunden zu arbeiten ist ein Fest! Hauben & Trauben räumen sie ab, dass es eine Freude ist. So auch das Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer. Ihr Haus darf man mit Fug & Recht als bestbewertetes Weinviertler Weingut im Guide GaultMillau bezeichnen. Wir freuen uns, sie am Stockerl zu sehen.

Ihr Grüner Veltliner Black Edition 2009 ist der einzige trockene Wein der Region, der mit 19 von 20 Punkten und vier Trauben ausgezeichnet wurde. Und siebenmal vergaben die Tester drei Trauben, also 17 bis 18,5 Punkte, für folgende Weine:

18,5 für Chardonnay Back Edition 2009, Grüner Veltliner Sauberg 2009 und Grüner Veltliner Alte Reben 2009,18 für Grüner Veltliner Bürsting 2009, 17,5 für den Riesling Alte Reben 2008 und 17 für Grüner Veltliner Hermanschachern 2009 und Weißburgunder 2009.

Was die Ebner-Ebenauers angreifen, ist durchdacht auch wenn spontan vergoren. Was die Ebner-Ebenauers vergären lassen, ist pointiert. Insbesondere der neue Wein im Sortiment, der Sauberg, der seinem Namen entsprechend erst einmal zum Fürchten gestunken hat. Aber alles wurde gut.

Und es kommt noch mehr für dieses Weinjahr: Die Ebner-Ebenauers sind Kandidaten für das Newcomer-Weingut eines namhaften Wein- und Gourmetmagazins. Mehr dazu am 14. Dezember.

Auf lasset uns trinken!

www.ebner-ebenauer.at
syl
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Wein des Jahres vom Winzer des Jahres – Rudi Pichler hat die Nase vorn Saturday 2010-11-13
Gerade erst hat er sich von den unglaublichen Strapazen der Falstaff-Winzer-des Jahres-Party erholt und bringt jetzt schnell die Ernte ein. Zwischendurch muss er schon wieder eine Flasche köpfen. Denn sein Grüner Veltliner Samaragd Hochrain 2009 ist GaultMillau-Wein-des-Jahres mit 19,5 Punkten!
 

Zum Glück gibt es noch die eine oder andere Flasche im Keller. Man muss ja schließlich wissen, warum.

Und so steht es geschrieben: «Sehr späte Lese am 22. November 2009, höchste physiologische Reife, bis zu 30 Stunden Maischestandzeit und spontane Vergärung der frühen Chargen (bei den letzten Lesedurchgängen ist es schon zu kalt dafür) machen den Wein zu dem, was er ist: ein perfekter Veltliner mit gleichermaßen Schmelz und Rückgrat.

Bei über 17.000 Hektar Rebfläche in Österreich – ein Drittel des österreichischen Weingartenbestandes – ist es eigentlich kein Wunder, dass ein Grüner Veltliner ‚Wein des Jahres' wird. Sollte man meinen. Nur sind erstens unsere Ansprüche, was diese Rebsorte anbelangt, mittlerweile überaus hoch, und zweitens gibt es eben auch und gerade beim Grünen Veltliner nur diese wenigen, besonderen Stellen, an denen er überirdisch gut wird, und eben auch nur eine Handvoll Winzer, die das Potenzial dieser einzigartigen Rebsorte so wirklich zu nützen verstehen.» 

Wir freuen uns, trinken heute am Abend Hochrain bis zum Abwinken und gratulieren. Oder gratulieren vorher, falls uns das nachher nicht mehr gelingen sollte ...
www.rudipichler.at

 syl

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ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!