Marillenblüte im April 2015

Bassena - unser Blog

Vom Werden der »Weinperl 012«,Ehrentrophäe für das VINEUS-Lebenswerk Donnerstag 2012-03-22

Florian Schaumberger schmiedet die "Weinperl 012", eine Kleinskulptur
als VINEUS-Ehrentrophäe für Winzer ANTON KOLLWENTZ vom burgen-
ländischen Weingut Kollwentz-Römerhof für sein umfassendes Schaffen
für Österreichs Weinkultur. Anton Kollwentz, Wegbereiter für trockene
Weine aus dem Burgenland, wurde am 19. März 2012 mit dem
VINEUS-Ehrenpreis ausgezeichnet und auf der Gala mit
Standing Ovations geehrt.


Der Stahl- und Eisen-Bildhauer FLORIAN SCHAUMBERGER ist besonders
für seine Großplastiken im städtischen Raum bekannt. So schuf er
unter anderem die Skulptur vor dem Druckereigebäude der Österreichischen
Nationalbank oder das Denkmal der Exekutive auf dem Wiener Heldenplatz.
»Eine schöne Aufgabe für mich, dem Wein und damit der Traube ein kleines
Denkmal setzen zu können«, so der Künstler. Neben der Kunst im öffentlichen
Raum widmet sich Schaumberger in seinen jüngsten Arbeiten auch
dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur. Der Bildhauer lebt und arbeitet
in Eibenstein an der Thaya (Waldviertel), sein Atelier hat er in einer
ehemaligen Scheune eingerichtet, mit seiner Familie bewohnt er
eine renovierte alte Thayamühle.
www.schaumberger.net
www.kollwentz.at

The expertise shines through. Thanks for taking the time to ansewr.

Tiger  30.11.2012 11:22

The expertise shines through. Thanks for taking the time to ansewr.

Wird jetzt wieder alles anders? Donnerstag 2012-03-22

Brüssel erregt wieder einmal Unmut. Diesmal unter den Landwirten, genauer gesagt Winzern und Winzerinnen der europäischen Weinproduzenten-
ländern. Laut einem Bericht in der Tageszeitung »Der Standard« vom 21. März 2012 wird auf EU-Ebene die völlige Freigabe der Pflanzrechte diskutiert.

Blick auf einen grünen Weingarten

Aktuell wird das Regime der Pflanzrechte, also wer wo pflanzen darf, von den einzelnen Staaten selbst verwaltet. Ab 2015 soll sich das auf Wunsch einiger Länder wie beispielsweise Großbritannien, Schweden, den Niederlanden oder auch den baltischen Staaten ändern. Sie fordern, dass der Zugang zu Rebfläche und damit zum Weinbau für Investoren erleichtert wird.

Traditionelle Weinbauländer wie Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und eben auch Österreich sind dagegen. Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich bringt die großflächigen Rodungen von über 160.000 Hektar Rebfläche in Europa ins Spiel, für die vor zwei Jahren eine Milliarde Euro investiert wurde. »Und jetzt will man wieder pflanzen lassen, wo jeder will«. Mehr minderwertige Weine und niedrigere Preise wären die Folge.

Im Moment hoffen die Weinbauländer, dass der Vorschlag erst gar nicht im Agrarministerrat zur Abstimmung kommt. Wenn die Chancen auf eine Mehrheit schlecht stehen, dürfte die Kommission ihre Vorlage wieder zurückziehen. Man darf gespannt sein.

Quelle: Der Standard, 21. März 2012, Seite 23

Ruth
 
VINEUS 2012, wir waren dabei Dienstag 2012-03-20
Also eines geht gar nicht. Wir arbeiten monatelang darauf hin, schlafen phasenweise mit dem VINEUS in Gedanken ein, wachen in der Früh wieder damit auf, investieren viele, viele Stunden, damit alles perfekt funktioniert, erleben einen Gala-Abend, auf den wir wirklich stolz sind, schaffen es
Die Vineus Preisträger und Preisträgerinnen 

auch noch, am nächsten Tag, übernachtig und im Post-Anspannungs-Zustand, die Presseinfo zu verschicken und die VINEUS-Website auf den letzten Stand zu bringen und machen beim eigenen Blog dann schlapp. Njet.

Daher jetzt noch schnell, bevor das Bett allzulaut ruft, halt nur ganz kurz. Wir freuen uns, dass die VINEUS-Gala 2012 so gut über die Bühne gegangen ist. Wir bedanken uns für das viele Lob und viele positive Rückmeldungen. Wir gratulieren den VINEUS-Gewinnern und der -Gewinnerin aus vollstem Herzen. Und wie die socia zu sagen pflegt: Nach dem VINEUS ist vor dem VINEUS. 2013 kann kommen!

Die VINEUS-Presseinfo
Die VINEUS-Pressefotos

Ruth

Die Kinder fressen die Revolution Donnerstag 2012-03-15
Angeblich gibt es alleine in Mexico 60 traditionelle Maissorten und 209 Varietäten in allen Farben. Sieht schön aus! Nun ist es aber tatsächlich so, dass in so gut wie allen landwirtschaftlichen Bereichen Monokulturen großer Produzenten dafür sorgen, dass solche lokalen Vielfalten verschwinden.
Verschiedene bunte Maissorten

Speziell im Bereich des Maisanbaus dominiert eine Sorte, eine genmaipulierte, den Weltmarkt. Der Gottseibeiuns, der dahinter steckt, heißt »Monsanto«. Feindbild aller, die mit dem Slow-Food-Gedanken auch nur ansatzweise sympathisieren.

Nun wird die Revolution - Oh, keine Spritz- und Düngemittel mehr! Oh, das Ende des Hungers! - von ihren Kindern gefressen. Jetzt tritt ein, was laut Monsanto nie passieren würde: Der Maiswurzelbohrer ist da! Herzlich willkommen! Die pflanzenschädigenden Käfer breiten sich trotz gentechnischer Veränderung des Saatguts auf den Feldern des US-Maisriesen aus. Sie haben offenbar Resistenzen entwickelt, Fraßschäden gibt es bereits in fünf Bundesstaaten.

Ein »Anti-Käfer-Protein« im Monsanto-Mais war bislang die Basis für den utopischen Umsatz des Konzerns. Seit 2003 werden alle bedeutsamen Anbaugebiete der USA mit diesem Mais bepflanzt. Verkauft um einen Preis, der höher ist als der für herkömmliches Saatgut. Und nun muss doch wieder auf Insektizide zurückgegriffen werden, nun kostet es doppelt. Denn selbst Monsanto empfielt den Einsatz von Insektiziden oder den Umstieg auf andere ihrer Maissorten. Die Häme möge einem verziehen werden ...

 Quelle: www.orf.at

 syl


Düsseldorfer Einkehr Dienstag 2012-03-06
Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog. Und der will gefüllt werden. Was ich in letzter Zeit sträflichst vernachlässigt hab. Schande über mich. Jetzt muss es aber sein. Möchte es auch sein. Denn in Düsseldorf gibt's ein Lokal, das absolut blogtauglich ist. Das »Olio» in der Schirmerstraße 54. Gleich vorweg: die Leserinnen und Leser mögen das Foto entschuldigen, ein besseres ist mir leider nicht gelungen.Lokalität des Olio in Düsseldorf 

Entdeckt haben wir das Lokal en passant. Wie's halt oft so ist. Die Falstaff-Bottleparty zum Auftakt der ProWein am Samstag (übrigens ein sehr gelungenes Fest!) führte uns zu »Les Halles«. Ehemalige Lagerhallen auf dem Gelände des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs in besagter Schirmerstraße. Beim Aussteigen aus dem Taxi fällt mein Blick auf eine Art Bude gleich daneben. Sie beherbergt laut Schild die Bar Olio. Ein paar Stufen führen zum Eingang, es riecht verlockend gut, hinter den Fenstern schaut es sehr gemütlich aus.

Beim Versuch, am nächsten Tag einen Tisch zu reservieren, bekomme ich die Auskunft, dass keine Reservierungen entgegengenommen werden, wir aber ruhig kommen sollen, irgendwo und irgendwie gibt's immer einen Platz. So war's dann auch.

Ein sehr entspannter Ort, die Kellnerinnen und Kellner extrem freundlich auf ebenfalls entspannte Art, sämtliche Getränke und Speisen sind auf einer großen Tafel angeschrieben. Die Küche jongliert gekonnt zwischen mediterran und asiatisch. Wir bestellen drei verschiedene Vor- und Hauptspeisen, die alle hervorragend munden. Die Weinauswahl ist klein aber durchaus ambitioniert, ordert man ein Glas Rotwein zu € 14 pro Glas ohne den Preis zu kennen, wird man vom Kellner gewarnt. Ein sehr feiner Zug von ihm!

Dass wir mit unserer Wahl nicht falsch lagen, versicherten uns auch die »Gobelsburger» rund um Michi Moosbrugger, die wir dort trafen. Sie sind seit vielen Jahren während der ProWein zu Gast im Olio.

Bar Olio, Schirmerstraße 54, Düsseldorf

Ruth

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