Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Und ewig telefoniert das Weib. Donnerstag 2012-04-26
Was treibt einen populären Anthropologen und Psychologen, drei Milliarden (!) Anrufe und eine halbe Milliarde SMS auszuwerten? Aufschluss darüber zu erhalten, wie sich die engsten privaten Beziehungen über die Lebenszeit hinweg verändern. Robin Dunbar von der Universität Oxford und sein Team hatten für ihre Studie Zugang zu den anonymisierten Telefonkontakten von drei Millionen Handybenutzern, Informationen zu Alter und Geschlecht inklusive. Und so machten sie sich ans Werk.
Grafik verschiedener Mobiltelefone

Die Ergebnisse überraschen nicht. Zumindest mich als Frau nicht. Es sind die Frauen, so die Studie, die in den meisten Fällen dafür zuständig sind, dass eine Paarbeziehung aufrecht bleibt. Und die wirklich wichtigen Beziehungen in einer Gesellschaft sind die zwischen Frauen. Wie auch immer wichtig in diesem Zusammenhang definiert wird. Aber zu den Ergebnissen im Detail.

Frauen zwischen 20 und 35 rufen am öftesten gleichaltrigen Männer an. Paarbeziehung! Gegen Ende 30 sind es dann eher jüngere Frauen, die angerufen werden. Angeblich die Töchter, vor allem wenn diese Kinder bekommen. Ob die Studie wirklich repräsentativ ist, frage ich mich an dieser Stelle gerade. Mit Ende 30 Oma? Das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel. Aber gut. Offenbar nicht bei den Briten. Und Britinnen.

Zu den Männern: Sie rufen um die 30 am öftesten gleichaltrige Frauen an (Paarbeziehung!), aber nur in den ersten sieben Jahren der Beziehung. Dann rücken die Freunde wieder telefonisch in der Vordergrund.

Wenn ich mir das jetzt so durchlese, finde ich die Ableitungen aus den Daten doch etwas gewagt. Aber egal, jetzt ist er schon geschrieben der Text. Und dass wir Frauen uns tendenziell mehr um das Zwischenmenschliche bemühen als Männer, mit oder ohne Telefon, haben wir eh schon gewusst.

Quelle: Der Standard, 21., 22. April 2012

Ruth

Wir kennen uns jetzt aus mit dem VDP! Mittwoch 2012-04-25

Wenn man sich mit der neuen VDP- Lagen-Klassifizierung schon einmal auseinander setzen muss, kann man den neuen Wissensstand hier praktischerweise gleich noch- mals verbraten.

Der »VDP. Die Prädikatsweingüter« ist der 1910 gegründete Verband der besten 200 Weingüter Deutschlands.

Screenshot der VDP Website

Seit 1998 setzt er auf ein Herkunftsprinzip in Anlehnung an Burgund: Ganz oben auf der Pyramide stehen die Lagenweine, darunter befinden sich die Ortsweine und den breiten Sockel bilden die Gutsweine. Je detaillierter die Herkunft also angegeben ist, umso höher die Qualität. Die besten der besten Lagen dürfen sich bis einschließlich Jahrgang 2011 »Erste Lagen« nennen, mit 2012 gibt es hier eine Änderung:

Die »Ersten Lagen« werden in »Grosse Lagen« umbenannt, weiter unten in der Pyramide stehen dann wie gehabt wieder die Orts- und Gutsweine. Zwischen Ortslagen und Grosse Lagen werden als Option »neue« Ersten Lagen eingeschoben, sie gelten für die sehr guten Lagen. Alle weiteren Lagen dürfen am Etikett nicht mehr angeführt werden. Die Grossen Lagen werden in den Regionen Schritt für Schritt neu festgelegt, danach folgen die Ersten Lagen. Lagenweine sind also hinkünftig noch mehr als jetzt ein echter Hinweis auf Qualität.

Die Bezeichnung »Grosses Gewächs« darf ab 2012 für alle trockenen Weine aus Grossen Lagen verwendet werden. Prädikate gelten in Zukunft nur noch für restsüße Weine, also süße Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

Alles ein bisschen kompliziert zu lesen. Aber in der Umsetzung wird es dann einfacher, weil für alle VDP-Regionen vereinheitlicht. Und wir freuen uns auf jeden Fall auf zahlreiche Kartons mit Guts-, Ort- und Lagenweinen. Und besonders über das eine oder andere Flascherl Grosse Gewächs für besondere Stunden.

www.vdp.de
syl
Es kann nur einen geben! Sonntag 2012-04-22

160 bis 300 verschiedene Arten Asparagus gibt es auf diesem Planeten. Und immer handelt es sich um krautige, ausdauernde und verzweigte Pflanzen oder Halb- stauden. Was mir vollkommen wurscht ist. Alles, was mich interessiert, ist der Gemüsespargel. Und den will ich essen!

Ein Bündel weisser Spargel

Aber bis es soweit ist, heißt es Ausdauer und Geduld. Standhaftigkeit. Spargel aus Chile, keine Chance! Aus Spanien, njet! Selbst der aus Ungarn, no way! Rein der Inländer darf in den Topf. Das ist oberstes Prinzip. Einerseits natürlich aus Über- zeugung, weil im Winter auch keine Tomaten in den Salat kommen. Andererseits, weil die Vorfreude so groß und brickelnd ist.

Und dann, wenn's so weit ist, ist Genuss. Voll auskostend. Wissend, dass er nicht ewig währt. In allen Varianten, Lebenslagen, Macharten. Immer aufs Neue, und kaum dass es vorbei ist, geht's schon wieder. Gekocht, gebraten, kalt und warm, warm und kalt. Mit Vinaigrette oder Butter, solo oder als Beilage, mit Fisch oder Fleisch, mit Schinken und ja, auch mit Ei, wenn's denn unbedingt sein soll. Knackig auf alle Fälle muss er sein und frisch. Und schon kann's wieder losgehen. Spargelkamasutra!

syl
Kuishimbo. Endlich. Samstag 2012-04-21

Wie lange kann es dauern, ein von vielen gelobtes Lokal um die Ecke, in das man immer schon einmal gehen wollte, auch wirklich aufzusuchen? Lange. Der Wunsch von havel & petz, im winzig kleinen, unspektakulären Kuishimbo gleich bei der U-Bahnstation Kettenbrückengasse zu speisen, war also ein lang gehegter. Diese Woche ging er in Erfüllung. Ganz unspektakulär. Eine Eingebung beim aufkommenden Hungergefühl könnte man sagen, und wir traten den Weg an.

Und gut war es.

Die Speisekarte im Kuishimbo
Klein, so klein, dass keine Reservierungen entgegengenommen werden. Unser Begleiter wähnte sich beim Eintreten sofort in Soho, wir freuten uns einfach dazusein und widmeten uns der »Speisekarte«. An der vertäfelten Holzwand aufgeklebte Zettel in großer Zahl. Nach der ersten gefühlten Überforderung dann die Bestellung. Horenso, marinierter Spinat. Korroko, Kroketten nach japanischer Art. Onigiri, Reisdreiecke in Seetang, in verschiedenen Geschmäckern. Teriyaki Teishoku, gebratenes Hühnerfleisch mit Teriyakisauce.
Mittagstisch im Kuishimbo

Jedes Gericht war in sich stimmig, die Aromen vielfältig, fein aufeinander abgestimmt, unaufdringlich aber selbstbewusst. Das Service war herzlich und rasch, das Bier kühl, die Preise sehr kulant, die Zufriedenheit groß. We'll be back.

Kuishimbo, Linke Wienzeile 40, 1060 Wien.

Ruth

Auch nicht recht viel weiter weg Donnerstag 2012-04-19
Wein aus dem Karst. Das Mitbringsel einer lieben Freundin, das schon lange im Kühlschrank geruht hatte, um auf den richtigen Moment zu warten. Abgesehen davon, dass der theoretisch immer ist, war er praktisch betrachtet nun endlich gekommen. Meist ist ein Schluck Wein am Nachmittag der bessere Kaffee. Der bessere Ristretto ist Malvazia von Škerk (sprich »Schkerk«) aus dem Triester Karst, gewachsen auf Roterde, Kalk und Eisen. Malvazia ist die weiße Hauptrebsorte der Region. In der skerk'schen Form schmeckt sie erdig, nach Kräutern, salzig und sehr komplex und vielschichtig.
Eine Flasche Malvazia von Skerk

Die Kollegin vergleicht die Weine ja gerne mit Männern: erdig eben, aber gleichzeitig ein Intellektueller und fein soll er sein mit einem gewissen Sexappeal.

Die Freundin kennt den Winzer. Ähnlich wie die Kollegin hat sie Sandi Škerk auch beschrieben. Sehr ansprechend, still, zurückhaltend, fein und intellektuell. Innerlich. Äußerlich sehr ansprechend, vielschichtig, ...

Der Karst ist ja nicht weit weg. Fast ums Eck, nur wenige Stunden Fahrt sind es, das vergisst man allzu leicht. Wir sind also demnächst dort. Ausschließlich wegen des Weines selbstverständlich!

www.skerk.com
syl

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