Marillenblüte im April 2015

Bassena - unser Blog

Gut Ding braucht Weile Sonntag 2012-01-15

Auch wenn havel & petz bekannt dafür sind, zu Mittag regelmäßig frisch zu kochen und ihr Mahl mit Silberbesteck und Küchenrollenabrissteilen statt Servietten zu verspeisen, hie und da verlassen wir die büroliche Küche und essen auswärts. Dieser Tage verschlug es uns ins Vietthao in der Friedrichstraße.

Für all jene, die sich fürs Essen wirklich Zeit nehmen wollen, ein wunderbares Ziel. Vietnamesische Küche, wie wir sie uns wünschen.

Vietthao Logo

Besser gesagt vorstellen, ohne je in Vietnam gewesen zu sein. Wer also für den Prozess vom Platz-Nehmen übers Warten, übers Gustieren und Wählen, übers Bestellen, übers Warten bis zum Essen die Muße hat, es zahlt sich aus! Die Weile war schon ganz schön lang, die Dinge dann aber auch wirkich gut. Und sooo schlecht ist eine verlängerte MIttagspause wieder auch nicht.


Wasserspinat im Vietthao

Ganz speziell in Erinnerung geblieben sind der Pomelo-Salat, sehr erfrischend, das Rindfleisch mit (auf?) Mango, das Gemüsecurry mit Tofu und der Wasserspinat (siehe Foto). Ach ja, Garnelen waren auch dabei, wie alles andere auch wunderbar gewürzt. Die eine besondere Vorspeise ist mir leider entfallen, irgendwie hab ich im Kopf, dass es getrocknete Garnelen mit Bohnenpaste waren. Aber leider, ein Nudelsieb mein Hirn.

Die Karte des kleinen Lokals bietet reichlich Auswahl ohne überladen zu sein, und - zumindest in unserer Runde - war jedes Gericht für sich etwas ganz Besonderes.

Fein, wenn eine Runde aus vier Frauen so zusammentauscht. Kreuz-und-quer-Essen mit Stäbchen.

Das Vietthao auf Facebook

Ruth

Ein genialer Kunde Donnerstag 2012-01-05

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters »The Wine Advocate« wurde geschrieben, was Jens Priewe auf www.weinkenner.de zitierte und havel & petz jetzt auch noch bloggen.

Muss das sein? Jawoll, muss sein. Denn einer unserer Kunden kommt dabei ziemlich gut weg. Und das muss unter die Leut. Finden wir.

Etikett des Battenfeld Spanier Frauenberg Riesling GG 2010

David Schildknecht, seines Zeichens (unter anderem) Deutschland-Verkoster für Robert Parker, lässt Leserinnen und Leser in dem am 23. Dezember erschienenen Newsletter an seinem Resümée zu deutschen Rieslingen des Jahrgangs 2010 teilhaben. Und zwar vorab einmal zu jenen aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Nahe. Und was wir da über trockenen Riesling in Rheinhessen lesen, erfreut unser Weinherz.

Die unangefochtene Nummer eins ist, wieder einmal, Klaus-Peter Keller. Sein Großes Gewächs »Brunnenhäuschen-Abtserde« erhält mit 96 von 100 Punkten die höchste Bewertung. Den zweiten Platz teilen sich ex aequo Gunderlochs »Niersteiner Pettenthal« und Wittmanns »Westhofener Brunnenhäuschen« mit je 92 Punkten. Und dann folgen auf Platz drei am Stockerl, tataa, zwei Weine aus dem Hause von H.O. Spanier. Je 91 Punkte erhalten seine Großen Gewächse »Kirchenstück« und »Frauenberg«. Somit schafft »unser Deutscher« es als einziger mit zwei Weinen in die obersten Ränge. Wir gratulieren! Umso mehr, als die Kollegin erst kürzlich übers Absahnen bei Falstaff berichtet hat.

Und, welch Freude, der Winzer wird am Weltweinfestival in Wien teilnehmen! Von 14. - 17. März können seine Weine also im Palais Coburg verkostet werden (mehr Infos gibt's hier).

Ganz hervorragend offenbar und ebenfalls mit 91 Punkten bedacht der Lagen-Riesling »Dittelsheimer Geyersberg« vom Nicht-VDP-Weingut und Message-in-the-Bottle-Winzer Stefan Winter. Frau Petz, sollten wir den einmal kosten?

Quelle: www.weinkenner.de

Ruth

Weinpreispurzeln Donnerstag 2012-01-05

Na bitte, die Tollheit hat ein Ende. Die Fine-Wine-Preise sind letztes Jahr abgestürzt. »Most dramatic fall since 2008«, schreibt der Decanter. Laut Liv-ex (London International Vintners Exchange) sind die Preise der 100 meist gehandelten Weine von Juni bis Dezember 2011 um 22.5 % gefallen. Der größte Absturz seit dem Beginn der Rezession vor vier Jahren. Damals im Dezember 2008 waren die Preise um 22 % gefallen.

Naturgemäß sind es die teuersten Weine, die Top-Bordeaux, die am schnellsten abstürzen, meint dazu Liv-ex-Chef Justin Gibbs.

Etikett des Chateau Lafite Rothschild 2008

Ein weiterer Index ist der Live-ex Claret Chip. Er listet ausschließlich die Ersten Bordeaux-Gewächse zurück bis Mitte der 1980er. Hier ist für die zweite Jahreshälfte 2011 sogar einen Preisverfall von 26 % verzeichnet.

Der Rekordabstürzler ist der Lafite 2008. Er lag im Jänner 2011 bei seinem Höchstand von £ 14.043 für die Kiste (1.380 Euro/Flasche), jetzt liegt der Preis um 45 % reduziert bei £ 8.108 (818 Euro/Flasche). 28 % Wertverlust waren es im Vergleichszeitraum Juni bis Dezember 2011. Im Oktober 2010 war dieser Wein im Wert über Nacht um 20 % gestiegen, als bekannt geworden war, dass auf dem Etikett das chinesische glücksverheißende Zeichen für die Ziffer Acht aufscheinen würde.

Im Gegensatz dazu haben sich top Zweite Gewächse wie Leoville-Las-Cases und Cos d’Estournel im allgemeinem Absturz großartig geschlagen. Leoville verlor knappe 4,5 Prozentpunkte (jetzt bei £ 2,315), der Preis ist also recht konstant. Die Zweitweine der Ersten Gewächse und hier zum Beispiel der Chateau Margaux Pavillon Rouge 2008 (von £ 1.570 runter auf £ 854) zählen wiederum ebenfalls zu den Verlierern. Fast die Hälfte ihres Wertes ist bei manchen Zweitweinen Geschichte. Der Carruades de Lafite 2008 verlor immerhin noch 29 %.

Wie auch immer, Liv-ex-Chef Gibbs hält den Markt trotz allem robust genug für manche Jahrgänge der Blue-chip-Zweitweine. Der Preis des Carruades 2005 etwa ist relativ konstant - ziemlich sicher Dank der chinesischen Nachfrage. Denn niemand in UK, Europa oder in den US sei bereit, £ 3.000 für eine Kiste dieses Weines hinzulegen.

Außerhalb Bordeaux' ist die Weinwelt übrigens noch eher in Ordnung. Die Domaine de la Romanee Conti, Chateau d’Yquem (als Nicht-Claret), manche top Weine von der Rhone und der Sassicaia waren 2011 die stärksten Marken.

Quelle: decanter.com
syl
Alzheimer wegessen. Dienstag 2012-01-03
Im Grunde ist es nur logisch. Aber schwarz auf weiß ist es dann doch immer noch ein wenig plausibler. Du bist, was du isst. Auch im Ober- stübchen. Ernährst du dich ein Leben lang von Matsch, wird auch deine Birne matschig. Sprichwörtlich. In Wirklichkeit wird sie nämlich hart und kriegt Löcher. Erinnerungslöcher.
Grafik eines Kopfes aus Zahnrädern

Isst man aber was G'scheits, hält das die Hirnzellen in Schwung und die Rädchen geschmiert.  Bestätigt wird das jetzt durch eine entsprechende vom Fachblatt Neuroloy publizierte Studie, in der aufgezeigt wird, dass Leute mit viel Vitamin C, D, E und B sowie Omega-3-Fettsäuren im Blut bei Gedächtnistests und Denkaufgaben deutlich besser abschneiden. Die Studie wurde an 108 im Schnitt 87 Jahre alten Personen durchgeführt. Hirnscans bestätigten die Ergebnisse. Weitere umfassende Tests in diese Richtung sollen folgen.

Na, bitte. Wär ja schon was. An irgendeiner anderen Stelle stand nämlich zu lesen, dass Gedächtnistrainings nicht wirklich gegen Alzheimer helfen und wir ruhigen Gewissens vor der Kiste verblöden dürfen. Wir müssen nach neuestem Stand also nur das Junkfood weglassen, was wir ja ohnedies tun, und mehr Grünes zu uns nehmen. Die Frage  ist halt, ob wir uns überhaupt an alles erinnern wollen. Möglicherweise ist so ein kleiner Alzheimer für manche ein echter Segen ...

Quelle: tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 31. 12. 2011 - 1. 1. 2012
Abstract: Neurology
syl

Die gute Meldung zum Jahresende Donnerstag 2011-12-29

Eine Schlagzeile wie sie im Buche steht. »Wein: Exporte übertreffen Erwartungen – erneut Umsatzrekord. Österreichs Winzer erreichen höchsten je erzielten Durchschnittspreis. Billiger Fassweinexport weiter rückläufig.« Eine Triple-Schlagzeile gar.

Weinflaschen von oben - Foto von Bernhard Schramm
© ÖWM - Bernhard Schramm

Die Informationen, brandaktuell gestern von der Österreich Wein Marketing versendet, im Detail. Obwohl 2009 und 2010 mengenmäßig zu wünschen übrig ließen, wurde 2011 Wein im Wert von € 126 Mio. exportiert. Das waren 2,6 % mehr als 2010. Und das obwohl um 25 % weniger an Menge, in Summe 46,5 Mio. Liter, das Land verließen. Soll heißen, die Weine, die exportiert wurden, hatten höhere Preise. Der Durchschnittspreis lag bei € 2,71 pro Liter. Rechnet man die Fassweinexporte raus (7,5 Mio. Liter, das sind -57 % bzw. € 8,5 Mio. und -25 % im Vergleich), dann steigt der Durchschnittspreis pro Flasche auf über € 3 pro Liter.

Willi Klinger ist stolz auf die »hervorragende Arbeit unserer Winzer«. Und peilt ganz forsch einen langfristigen Weinexportgipfel von € 200 Mio. an. Mehr dazu in einem Jahr.

Quelle: Österreich Wein Marketing

Ruth
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