Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

Ein Gesamtkunstwerk Mittwoch 2011-11-02
Es soll Menschen geben, für die Wein so etwas wie ein Lebenselixier ist. Im wahrsten Sinne es Wortes. Sie verdienen ihr Geld in irgendeiner Form damit. Die Damen und Herren von der Österreich Wein Marketing machen das, finde ich, höchst professionell, mit Herzblut und – fürwahr akribisch. Jahr für Jahr entsteht so ganz nebenbei ein Kompendium geballter Zahlenpower rund um den Wein.
Zahlenhaufen 

Und jetzt ist es wieder soweit. Wer auch immer sich für die Fakten rund um den österreichischen Wein interessiert, ist gut beraten, sich mit der »Dokumentation Österreich Wein 2011« zu beschäftigen. Anbauflächen, Flaschenanzahlen, Rebsorten, Pro-Kopf-Verbrauche, Exportquoten, undsoweiter undsofort. Alles schwarz auf weiß.

Die Dokumentation zum Download

Ruth

Now we know who the snseible one is here. Great post!

Flossy  11.12.2011 23:17

Now we know who the snseible one is here. Great post!

Mehr Esskultur! Ein Foodblog aus Österreich nominiert für den Brigitte Food-Blog Award. Dienstag 2011-11-01
Esskultur. Etwas, das sehr vielen von uns abhanden gekommen ist. Ein schlimmer Verlust, der sich in den Körpern widerspiegelt. »Esskultur« nennt sich der Foodblog von Katharina Seiser, Foodjournalistin und -autorin aus Österreich. Esskultur ist ihr offenbar ein großes Anliegen, ebenso ihrer immer größer werdenden Leserschaft.
Screenshot der Startseite des Esskultur-Blogs
Ihr höchst anregendes »kulinarisches Magazin« zieht nun auch immer mehr Blicke aus dem Ausland auf sich. Vorgeschlagen von namhaften Fachleuten ist »Esskultur« neben vier anderen Blogs für den Food-Blog Award 2011 der deutschen Zeitschrift Brigitte nominiert. Was uns sehr freut! Abgestimmt haben wir bereits. Und falls Sie ebenfalls diesen unweigerlichen Drang verspüren, unter diesem Link hier können Sie für »Esskultur« Ihre Stimme abgeben.

www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/
www.esskultur.at
syl

bassena

syl  01.11.2011 15:39

ja, das finde ich auch. sehr gerne!

bin baff

katha  01.11.2011 14:51

so eine bassena ist halt was wunderbares - danke!

Voll enthusiasmiert. Die Ebner-Ebenauers. Dienstag 2011-11-01

Wahrscheinlich haben wir Ähnliches hier schon einmal von uns gegeben. Aber was Marion und Manfred Ebner-Ebenauer, Poysdorfer Winzerpaar, an internationalem Medienecho einheimsen, ist eben immer eine Erwähnung wert. Treibende Kraft dahinter ist Marion, 30jährige fleisch-gewordene wine power und PR machine. Wozu brauchen die uns eigentlich?

Anyway, das Weingut gibt es seit der persönlichen Fusionierung 2007. Und ruckzuck war es top und in aller Munde. In dem von Jancis Robinson MW, David Schildknecht (Robert Parker) und in dem der heimischen Medien soundso.

Marion und Manfred Ebner-Ebenauer im Weingarten

Nun auch in dem des amerikanischen Wine Enthusiast Magazine. Die beiden reifen Grünen Veltiner Black Edition und Alte Reben bekommen dort 91 und 90 Punkte:

Grüner Veltliner Black Edition 2009
»Review: Light wood aging gives this wine a very smooth character. It’s acidity and varietal character are subsumed into an almost Chardonnay richness and weight. The balance and the ripe flavors are impressive, while the final taste does bring out the pepper character of the grape.« 91 P.

Grüner Veltliner Alte Reben 2010
»Review: Old vines—in this case with an average age of 50 years—give an extra concentration to this impressively rich wine. It is full of beautifully ripe apple and apricot fruit flavor, with a great zing of acidity. Age for a year. Screwcap.« 90 P.

Was soll man da noch sagen, außer: »Marion, schickst du uns bitte je einen Karton?«

www.winemag.com
www.ebner-ebenauer.at
syl

And to think I was going to talk to someone in peosrn about this.

Jock  11.12.2011 21:25

And to think I was going to talk to someone in peosrn about this.

Wir haben einen neuen Master Sommelier! Alexander Koblinger! Sonntag 2011-10-30
Wir sind Koblinger! Denn Alexander Koblinger, Sommelier bei Obauers in Werfen, hat am 28. Oktober die Prüfung zum Master Sommelier in London geschafft. Er ist nach Joseph Lindner der zweite Österreicher, der diesen Titel führen darf, und der 187. Master Sommelier weltweit. Endlich wieder ein großer Sohn!
Annemarie Foidl und Alexander Koblinger 

Alexander Koblinger arbeitete seit 2002 auf die große Prüfung hin. Bereits 2010 begeisterte er die Jury bei der Hürde »Blindverkostung« mit dem seit Jahren besten Ergebnis. Nun hat er offensichtlich die insgesamt beste Leistung hingelegt.

Seit sieben Jahren ist der 32-jährige Salzburger als Sommelier bei den Brüdern Obauer in salzburgerischen Werfen aktiv. Seine Dienstgeber hatten ihm offenbar genügend Zeit- und Spielraum gewährt, um sich auf die herausfordernde Prüfung vorbereiten zu können. Clever und vorausschauend, so sind sie eben. Nun können sie so richtig stolz sein auf »ihren Master«, der sich übrigens heuer auch als bester österreichischer Sommelier für die Sommelier-Weltmeisterschaft der Association de la Sommellerie Internationale (ASI) 2013 in Japan qualifiziert hat. Wir drücken schon jetzt die Daumen. Wär ja gelacht!

Die Master-Sommelier-Ausbildung gibt es seit 1969. Sie ist die herausfordernste  Ausbildung in Sachen Wein und Sommellerie weltweit und auf dem Niveau einer ASI-Weltmeisterschaft. Durchgeführt wird sie vom Court of Master Sommelier und besteht aus vier »levels«: Introductory, Certified, Advanced und Master. Das geforderte Wissen eines Master Sommeliers umfasst die Welt des Weines bis ins kleinste Detail - versteckteste Appelationen, unbekannteste Rebsorten, kniffligste Fragen - ebenso wie die gesamte Getränkekunde: alkoholfreie Getränke, Tee, Bier, Wasser, Kaffee, Destillate, Cocktails, Zigarren, die gesamte Menü- und Barkunde, Speisenbegleitung, die Serviertechniken der Produkte und Verkaufspsychologie.

Am Bild der stahlende Held mit Annemarie Foidl, Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbands, beim »Willkommen zuhause« am Salzburger Flughafen. Und sie ist erst stolz!

www.obauer.com
www.mastersommeliers.org
www.sommellerie-internationale.com (ASI)

syl

Ahmet sagt:Hi hunk01,danke fur deine Anregungen. Ich auf urnese Aufgabenliste zwei Artikel dazugefugt: Schnellere Fuhrung und Boxen gegen einen Rechtsausleger.Leider kann ich dir aktuell nicht sagen, wann die Artikel fertig sind und bitte um etwas GeduldV

Katelyn  22.02.2012 11:36

Ahmet sagt:Hi hunk01,danke fur deine Anregungen. Ich auf urnese Aufgabenliste zwei Artikel dazugefugt: Schnellere Fuhrung und Boxen gegen einen Rechtsausleger.Leider kann ich dir aktuell nicht sagen, wann die Artikel fertig sind und bitte um etwas GeduldViele GruYeAhmet

Mist! Olivenöle im Test Donnerstag 2011-10-27
Jetzt ist heraußen, was drin ist. Der Verein für Konsumentenschutz (VKI) hat wie vor vier Jahren schon einmal Olivenöle der höchsten Qualitäts-klasse »nativ extra« auf ihre Reinheit getestet. Und wie schon damals kam nichts Gutes zutage. Kein einziges Öl war gänzlich ohne Schadstoffe.
Fünf Flaschen Olivenöl in Plastikflaschen

In allen, auch den biologischen, fanden sich schädliche Rückstände, seien es Weichmacher oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Fünf bestanden die Prüfung gar nicht und müssten als Öle zweiter Güteklasse bezeichnet werden: Carapelli, Natürlich für uns, Montolivo, Rapunzel und S-Budget. Darüber hinaus vergab der VKI bei den Olivenölen von S-Budget und Spar Natur Pur kein Testurteil, da der Verdacht auf Wärmebehandlung oder mangelnde Frische besteht. Sehr ärgerlich, wenn man zur groben also literweisen Verwendung mit biologischen Supermarktölen werkt. Klar, dass bei den jeweiligen Preisen die Verarbeitung nicht super extra vergine sein kann, aber dass zusätzlich chemischer Mist drin ist, ist eine echte Sauerei.

Hierzu auch VKI-Ernährungswissenschafterin Mag. Nina Zellhofer. »In jedem Öl sind ein bis drei Weichmacher nachzuweisen. Insbesondere Altis, Natürlich für uns und Rapunzel fallen negativ auf. Hier wurde der für Lebensmittel festgelegte Migrationswert von 1,5 mg/kg überschritten.« Weichmacher werden verwendet, um fehlerhafte Öle »nachzubessern«. Erinnert irgendwie an das gute alte Glykol.

PAK wiederum finden sich zwar mittlerweile überall in der Natur und somit auch in den getesteten Olivenölen. Bei der Anzahl gibt es aber große Unterschiede: Im besten Fall stecken nur vier verschiedene PAK im Öl (Altis, Conte de Cesare, Echt Bio), im schlechtesten ist es ein Cocktail von insgesamt sieben Substanzen (Bertolli, Ja! Natürlich und Natürlich für uns).

Woran sich die Hersteller in der Zwischenzeit offenbar halten, sind die Herkunftsbezeichnungen. Der Konsument kann also nachvollziehen, woher die Öle kommen. Weniger gut sieht es dagegen bei den ausgelobten Hinweisen zur Ölgewinnung aus. Die Aussage, dass Ja! Natürlich und Iliada ihr Olivenöl tatsächlich noch nach traditioneller Art pressen, genossen die Tester mit Vorsicht. Und in der Tat: Auf Anfrage des VKI hin musste Ja! Natürlich zugeben, dass die Angabe am Etikett fehlerhaft ist. Die Antwort von Iliada steht hingegen noch immer aus. Hier zog man es bislang vor, zu schweigen.

Gutes Olivenöl zum Diskonterpreis? Echt Bio, erhältlich bei Penny, erzielte als bestes Produkt im Test eine »gute« Gesamtwertung. Mit 7,99 Euro pro Liter liegt es im preislichen Mittelfeld der 15 getesteten Olivenöle. Diese sind im Handel zwischen 3,45 und 12,98 Euro erhältlich.

Aber lässt sich um einen solchen Preis gutes Olivenöl produzieren und nachhaltig wirtschaften? Bis ein Ölbaum Früchte trägt, dauert es laut VKI Jahre und selbst dann wirft dieser nicht mehr als 20 Kilo Oliven ab. Für einen Liter Öl braucht es aber fünf Kilogramm Früchte, ergo macht dies vier Flaschen Olivenöl pro Baum. »Bezieht man sämtliche Kostenfaktoren mit ein, die sich bei Produktion, Transport und Vertrieb ergeben, stellt sich die Frage, wie dies bei einem Preis um rund vier Euro machbar ist«, so Floss. »Zumindest eines ist aber sicher: Mindere Oliven-Qualitäten zu verarbeiten, mit unerlaubten Mitteln nachzuhelfen und darauf zu hoffen, dass es die Kunden nicht merken, ist der falsche Weg.« Also fahrlässiger Betrug am Kunden. Ab vor den Kadi!

Alle Details zum Test gibt es in der Novemberausgabe des Testmagazins KONSUMENT und unter www.konsument.at

syl

und die prüfmethoden des VKI?

@schrefel  02.11.2011 22:57

hab bei @ja_natuerlich (twitter) nachgefragt und deren erwiderung ist hier zu finden: http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Olivenoel/Olivenoel/jn_Content.aspx

warum keine mengen angegeben wurden, würde ich schon gerne wissen. ist das wieder das übliche Bio Bashing?

kleine wertvolle produzenten

syl  27.10.2011 20:13

würde man sagen. getestet wurden allerdings nur die großen. und das pak-zeugs dürfte überall herumschwirren, also alles ohne garantie.

mein geliebtes olivenöl

thomas  27.10.2011 19:01

Besten Dank für den Superbeitrag. Wirklich ein Witz was da in den Regalen steht. Als Konsument ist es echt schwer doch ein gutes und halbwegs leistbares Öl zu bekommen. Echt blöd wenn man sich verläßt wenn da "ja, natürlich" oben steht und dann trotzdem so eine schlechte Qualität bekommt.
Gibt es vielleicht noch einen Tipp wo man gutes Olivenöl bekommt?

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