Marillenblüte im April 2015

Bassena - unser Blog

Win a cookbook! Mittwoch 2011-10-12

PREISFRAGE, liebe Kochbuchleser: Auf welchem Sockel serviert Christian Petz sein Beef Tatare im Holy-Moly?

Zu gewinnen sind zwei Ausgaben seines neu erschienenen Kochbuchs »Die neue Wiener Küche«, Brandstätter-Verlag. Anworten bitte an holymoly@havel-petz.at.

Einsendeschluss ist am Montag, 17. Oktober 2011.

Wir gratulieren Daniela Cip und Patrick Böck! Die Bücher sind schon unterwegs.

Cover von "Die neue Wiener Küche" von Christian Petz
Never say never - the Captain is back Dienstag 2011-10-11
Nix is fix, jedes Aus kann ein Ende haben. Naja, vielleicht nicht jedes. Von einem aber zumindest weiß man zu berichten. Der Captain ist wieder der Captain, Manfred Klimek ist zurück an Bord der kontroversiellen Online-Weinzeitung CaptainCork. Meuterei hatte es gegeben und wilde Zwistigkeiten, das Schiff war über die letzten Monate herrenlos durch die Weinwelten geschlingert. Nun ist es am Weg, den Captain wieder an Bord zu nehmen. Noch steht er ein bissl verloren herum, wie man sieht. Kann aber nimmer lang dauern, das Schiff hat Kurs aufgenommen. Manfred Klimek mit Blick auf das Meer

Klimek ist demnächst also zurück als Co-Geschäftsführer und Chefredakteur, wie er dieser Tage auf Facebook bekanntgab. Und wir freuen uns darauf, CaptainCork nun wieder lesen zu können. Das Herrenlose hat ihm nämlich nicht gut getan. Die Beiträge waren oft so fad, schlecht geschrieben oder bemüht aus der untersten Schublade gegriffen, dass man irgendwann einfach nicht mehr nachgelesen hat. Alles wird gut!

Die CaptainCork fliegt über den Riesling-See, Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee; von der Mosel fliegt sie bis nach Bordeaux - die Herzen aber sind frei und froh, und die Passagiere mit Kindern und Fraun im Dämmerlicht schon das Ufer schaun, und plaudernd an Maat Mally heran tritt alles: »Wie weit noch, Steuermann?« Der schaut nach vorn und schaut in die Rund: »Noch dreißig Minuten ... Halbe Stund.« Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei - da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei, »Der Captain!« war es, was da klang, die Kunde alle Weinfreunde durchdrang. Oder so.

www.captaincork.com
syl

fein

vino  13.10.2011 09:49

Ja, das wurde Zeit das der Captain zurückkehrt.
Jetzt wird es bestimmt wieder interessant am Schiff "vobei zu surfen".

Die Tage des Trüffels Freitag 2011-10-07

In Frankreich tun's die Schweine, im Piemont die Hunde. Sie schärfen ihre Riechorgane und »scannen« mit ebendiesen die Waldböden, damit die Gourmets dieser Welt was Gscheites zu essen haben. Trüffelzeit! Seit 1. Oktober dürfen die edlen Pilze rund um Alba geernet und verkauft werden. Trüffelrezepte gibt's zuhauf, also nix wie ran an den herbstlichen Herd.

Zwei weisse Trüffel

Einfacher ist es allerdings, sich bekochen zu lassen. Die DiningCity-Restaurants arbeiten sich von 15. - 30. Oktober während der DiningCity-Trüffelwochen durch die Knollen. Vierzehn Küchenchefs in Wien, Niederösterreich und Salzburg machen den Trüffel in dieser Zeit zur Chefsache und kreieren und servieren spezielle Menüs. Ob schwarz oder weiß, Trüffelschwaden ziehen durch die Küchen und steigen von den Tellern.

Wen die Nase jetzt juckt, hier geht's zu DiningCity und den Trüffelwochen, Online-Reservierungsmöglichkeit selbstverständlich inbegriffen.

Ruth

An apple a day hilft auch gegen IT-Krankheiten Donnerstag 2011-10-06

Eigentlich wollten wir ja sparsam sein mit der IT-Ausstattung für unseren Start up 2009. Die günstigen Vaio-Sony-Laptops waren leider ein meisterlicher Fehlgriff. Schlussendlich wurden diese zurückgegeben und es wurden doch die MacBooks Pro. Und machten uns so richtig glücklich. Eine Liebe, die hält. So etwas hat Seltenheitswert!

Dass wir diese verflixten iPhones haben mussten, lag soundso auf der Hand. Eine Hassliebe, die ebenfalls hält. Kommt schon öfter vor.

Das Apple Logo aus geschnittenen Früchten
Wir bleiben auf jeden Fall unseren Macs treu und hoffen, dass Steve Jobs' Nachfolger in dessen Fußstapfen passt. Es ist auf jeden Fall schade. Wie um jeden anderen guten Menschen und vor allen Dingen um die Menschen, die wie er viel bewegt haben. Der persönliche Verlust hält sich allerdings in Grenzen, so gut haben wir einander nicht gekannt.
syl
So ein Käse! Mittwoch 2011-10-05

Vor Jahren war das Zeug schon einmal in den Medien: Natamycin (E235), ein wie ein Antibiotikum wirkendes Konservierungmittel in Käsen und Dauerwürsten und sowohl in Lebensmittelindustrie als auch Medizin gegen Pilzinfektionen eingesetzt.

Offenbar hat die Kampagne damals nicht gefruchtet. Jetzt geistert Natamycin wieder durch die Medien, die deutsche Verbraucher- schutzorganisation Foodwatch hat sich draufgesetzt.

Ein Stück Hartkäse

Die Verwendung des Stoffes sei zwar nicht verboten, das deutsche Institut für Risikobewertung (BfR) sowie das staatliche Max-Rubner-Institut (MRI) rieten jedoch ausdrücklich vom Verzehr ab, heißt es von Seiten Foodwatch. Das BfR empfehle, natamycinhältige Käserinde bis zu fünf Millimeter Tiefe abzuschneiden.

Konkret wendet sich Foodwatch gegen Bongrain, den weltgrößten Käsehersteller, der seinen „Saint Albray Klosterkäse“ mit dem Hinweis auf „essbare Rinde“ vermarket, obwohl die Rinde Natamycin enthält und deshalb nicht verzehrt werden soll.

Tatsächlich findet sich Natamycin aber in vielen Käserinden. Hier hilft nur, den Käse in die Hand zu nehmen und die Inhaltsstoffe zu lesen. Und man wird sehen, dass es wirklich  viele Produzenten verwenden. Am besten fährt man klarerweise mit Käsen kleiner Produzenten oder biologischen Produkten.

Von der EU ist es für Käse und Hartwürste zugelassen, außerhalb der EU auch für andere Lebens- und Genussmittel. Zum Beispiel für Wein: Das Natamycin dient einerseits zum Unterbrechen der Gärung bei einem bestimmten Restzuckergehalt und andererseits als Schutz gegen unerwünschte mikrobielle Einflüsse nach der Gärung durch Schadorganismen. In die EU importierte Weine dürfen allerdings nicht damit behandelt sein. Warum man Käse und Wurst damit infiltrieren darf? Irgendwer wird sich schon was dabei gedacht haben oder davon haben.

Quelle: www.orf.at
syl

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