Bassena - Unser Weblog

PET IST PFUI Dienstag 2010-05-25

Eh schon immer gewusst. Liegt ja eh auf der Hand. Und ist eh so was von unästhetisch. Um nicht zu sagen unappetitlich. Jetzt ist es jedenfalls amtlich. Französisch amtlich.

Das Institut des Sciences de la Vigne et du Vin (ISVV) in Bordeaux fand im Rahmen einer Studie heraus, dass Weine in PET-Flaschen maximal sechs Monate lang frisch bleiben.


Vor allem Weißweine verlieren nach einem halben Jahr massiv an Geschmack. Böses Polyethylenterephthalat.

Aber bevor wir das hier ernsthaft diskutieren. Wer bitte füllt ernst zu nehmenden Wein in Plastikflaschen ab? Eben.

Quelle: Wein-Plus

Ruth
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LESE-GENUSS – TISCH-GENUSS Dienstag 2010-05-25

Die havel liest wieder einmal. Nicht dass das außergewöhnlich wäre oder selten. Nur diesmal geht es um den Genuss bei Tisch. Oder besser gesagt um Personen, die sich um den Stellenwert des Genusses bei Tisch verdient gemacht haben. Eine höchst interessante und lustvolle wie unterhaltsame (Zeit-)Reise.

Susanne Kippenberger, in Essen (!) aufgewachsen, stellt in „AM TISCH. Die kulinarische Bohème oder Die Entdeckung der Lebenslust“ Köche und Köchinnen, Restaurantkritiker, Genussmenschen vor. Filmemacher, Soziologen, Künstler und Schriftsteller kommen zu Wort.

 

Ein paar Kapitel zum Appetit-Anregen: „Wie die Amerikanerin M.F.K. Fisher das Liebesleben der Auster entdeckte und damit die Romantik in die Küche brachte“. Oder: „Wie Elizabeth David das Großbritannien der Nachkriegszeit in ein Land verwandelte, in dem Zitronen blühen." Und  „Wie Klaus Wagenbach Italien entdeckte – als Verleger und als Koch für seine Mitarbeiter.“

Susanne Kippenberger schafft es, Julia Child, Daniel Spoerri, Wolfram Siebeck, Ingrid und Oswald Wiener, Alice Waters, Jancis Robinson, Jamie Oliver und viele mehr wie Freunde vorzustellen, Einblicke in Leben und Lebensphilosophien zu geben und deren Botschaften zu transportieren. Genüssliche Lesefreude. 

Und über allem steht: „Leben heißt essen“.

Susanne Kippenberger, „AM TISCH. Die kulinarische Bohème oder Die Entdeckung der Lebenslust“, Berlin Verlag, 2009.

Ruth

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Decanter World Wine Awards for Kai Schubert Dienstag 2010-05-25

Wir haben wirklich große Freunde. Nach Rudi Pichlers Auszeichnung zum Falstaff-Winzer des Jahres nun die nächste Jubelmeldung. KAI SCHUBERT aus Neuseeland gewinnt gleich zwei Decanter World Wine Awards.

Kai ist seit 1998 Winzer in Neuseeland, nachdem er erst in Geisenheim Weinbau und Önologie studiert und dann auf der anderen Seite der Welt Weingärten gekauft hat. Gemeinsam mit Partnerin Marion Deimling setzt er seinen Lebenstraum Schubert Wines im Wairarapa Valley in die Realität um.


Weltweinfestival 2008 in Wien

GOLDMEDAILLE für Schubert Marion's Vineyard Pinot Noir 2008, Malborough Wairarapa, Neuseeland

GOLDMEDAILLE und REGIONAL TROPHY für Schubert Block B Pinot Noir 2008, Malborough Wairarapa, Neuseeland

WIR GRATULIEREN!!!!

www.schubert.co.nz

syl

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LAST CALL for VINEUS Dienstag 2010-05-25
Wer mit den Schreiberinnen dieses Blogs einen Abend verbringen möchte, sollte schleunigst aktiv werden! Fünf x zwei Eintrittskarten für die VINEUS-Gala am
11. Juni im Wiener MAK sind zu gewinnen. Nehmen Sie hoch das Bein, treten Sie ein!


VINEUS Wine Culture Award 2010. Heute und morgen haben Sie noch die Chance. Stimmen Sie auf www.vineus.at ab und bestimmen Sie mit.

Wer wird VINEUS-Newcomer-Winzer(in)? Welches Haus wird VINEUS-Hotel oder VINEUS-Restaurant/Gasthaus? Wer wird VINEUS-Sommelier(e) und welche Weinpersönlichkeit wird mit dem VINEUS für ihr Lebenswerk ausgezeichnet? 

Das Alpe Adria Weindepot, der Gastronomie-Lebensmittelhändler C+C Pfeiffer und wir von havel & petz haben uns zusammengetan, um uns mit der Vergabe des VINEUS bei allen Akteuren der Weinbranche für ihr Engagement zu bedanken. Unterstützt von A la Carte, Profil und der ÖGZ (Österreichische Gastronomie- und Hotelzeitung).

Ihre Stimme zählt!

VINEUS-Gala am 11. Juni 2010
Wiener MAK, Beginn um 19 Uhr

www.vineus.at

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RUDI PICHLER ist FALSTAFF-WINZER DES JAHRES 2010 Freitag 2010-05-21

Auch wenn wir es schon immer gewusst haben, dass Rudi Pichler der Beste ist, freuen wir uns jetzt umso mehr, dies auch von „offizieller” Stelle bestätigt zu wissen. Denn das Falstaff-Magazin hat ihn zum WINZER DES JAHRES gekürt. Auf lasset uns feiern!

Und so steht es geschrieben: „Falstaff zeichnet jährlich eine hochverdiente Persönlichkeit als ‚Winzer des Jahres' aus. In diesem Jahr wird der renommierte Titel an Rudi Pichler mit seinem Weingut in Wösendorf in Niederösterreich vergeben.


Die Erfolgsgeschichte des Winzers aus der Wachau war nicht immer dem Wein verschrieben, denn nach der Mittelschule in Krems zog es den jungen Pichler vorerst an die Wirtschaftsuniversität nach Wien. Danach widmete er sich der Fotografie, dem Filmdrehen und sogar dem Kupferstich. Sein Einsatz im elterlichen Weingut stellte lediglich eine Option für seinen beruflichen Werdegang dar - dass er sich richtig entschieden hat, beweist nicht zuletzt der ‚Winzer des Jahres' sondern auch seine internationale Kundenliste.
 
Die Weine: ausgezeichnet
Seine Weine aus den Wachauer Spitzenrieden zählen mittlerweile zu den gefragten Rebensäften. Sie sind weltweit von den Weinkarten gepflegter Häuser nicht mehr wegzudenken und werden von Experten, wie dem amerikanischen Starkoch Thomas Keller als idealer Wein zu seinen Referenzgerichten empfohlen. Dazu zählen der Weissburgunder Smaragd Kollmütz, aber auch Rudi Pichlers Grüner Veltliner, Roter Veltliner sowie der Riesling. Hinter seinem Erfolg stehen Kreativität und Intuition.
‚Es gibt in der Wachau keine festen Regeln für die Weinlese. Es ist es entscheidend, ob man im Herbst den richtigen Erntezeitpunkt findet. Ich richte mich nach dem Geschmack der Trauben und vertraue auf mein Bauchgefühl’, so Rudi Pichler über das Geheimnis aus seinem Weinkeller.
 
Die Linie: klar und geradlinig
1997 hat Rudi Pichler, übrigens ein Name der in der dritten Generation weitergegeben wurde, das Weingut offiziell von seinem Vater übernommen. Seither hat er den Betrieb Schritt für Schritt  erweitert und alte Baukultur mit funktionaler Wirtschaftsarchitektur optimal verflochten. Auch hier zeigt sich sein Gefühl für Ästhetik und doch klar sein Sinn für das Notwendigste – ‚puristisch wie meine Weine’, so beschreibt der Erfolgswinzer seinen persönlichen Zugang zum Objekt. ‚Das hohe Niveau in allen Weinkategorien beeindruckt ebenso wie der feinfühlige Umgang mit den spezifischen Eigenschaften der beengten Wachau, in der sich Weinbau um einiges schwieriger gestaltet als in anderen Weinbauregionen. Der Aufwand, den steilen Terassenlagen die besten Früchte zu entlocken, hat sich für die jeweiligen Rebsorten absolut gelohnt’, bescheinigt Falstaff-Chefredakteur Peter Moser dem Winzer. Zu dieser Verbundenheit mit der Region, gepaart mit Erfahrung unter diesen herausfordernden Bedingungen Weinbau zu betreiben, kommt ein weiterer Erfolgsfaktor: Geradlinigkeit und Klarheit – diese Harmonie scheint sich auf geheimnisvolle Weise auch auf die Weine zu übertragen.

Weingut Rudi Pichler
Marienfeldweg 122, 3610 Wösendorf/Wachau
Tel: +43 (0)2715 2267, E-Mail: weingut@rudipichler.at, www.rudipichler.at

syl
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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

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 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!