dunkelrote und gelbe Weinblätter an herbstlichen Rebstöcken

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Stop looking at your phones! Dienstag 2014-11-18

Wie sehr Telefone bei Tisch stören, erfahren wir tagtäglich. Dass man das stoppen kann, sieht man in diesem Kurz-Film. Die resolute Tochter seiner Lordschaft setzt sich gegen die neue Manie durch. Very british! Viel Spaß!

Zum Anschauen auf diesen Link oder das Bild klicken. Dauer 3:38.
syl

ein antiques goldenes Telefon am Frühstückstisch
Ein Schweinebericht von Christian Seiler Sonntag 2014-11-16
Bloß rund die Hälfte jedes geschlachteten Schweines lande auf den Tellern. 42 % des Tieres gelten als »Nebenprodukte«. Sie werden von der Industrie zu Seifen, Dünger, Tierfutter und was auch immer verarbeitet, schreibt Christian Seiler in seiner Kolumne im Onlineportal »Das Magazin«.
Der Kopf des Artikels mit einem gezeichneten unglücklichen Hausschwein

»Nebenprodukt« bedeute in diesem Fall Borsten, Fett, Knochen, Magen- und Darm­inhalte, aber auch Innereien. Innereien werden von den Konsumenten nicht mehr angenommen, die Edelteile vom Schwein - und von Rind, Wild, Geflügel etc. - seien es, nach denen sie verlangen. Von diesen landen wiederum rund 6 % im Hausmüll. Diese und andere schlimme Zahlen aus der Studie «Fleischkonsum: Abfall und Verschwendung» der Heinrich-Böll-Stiftung lesen Sie am besten direkt bei Christian Seiler nach. Und dann den Kühlschrankinhalt entsprechend kritisch mustern und beim nächsten Wirtshausbesuch eine Leberknödelsuppe bestellen. Wohl bekomm's!

blog.dasmagazin.ch/2014/11/15/das-schweinesystem
syl
Cooking means life skills for children - Jamie Olivers großartiger TED-Speech Dienstag 2014-11-11
Jamie Oliver steht hier auf der Bühne und spricht in gewohnt furioser Weise zu einem Saal voller Amerikaner. In Amerika leiden rund 30 % aller Leute an Adipositas, krankhafter Fettleibigkeit. Aber auch in Österreich wächst die Zahl der krankhaft dicken Kinder.
Jamie Oliver auf der Bühne vor einer Scheibtruhe voller Zucker

Diese Zahlen des Österreichischen Ernährungsberichts 2012 sprechen für sich: »Bei den 7-14 jährigen Schulkindern sind 24 Prozent übergewichtig oder adipös (fettleibig). Übergewicht ist im Vergleich zu 2008 von 11 auf 17 Prozent gestiegen. Beim schweren Übergewicht (Fettleibigkeit) ist die Häufigkeit bei Buben gleich geblieben, bei Mädchen gesunken. Knapp 4 Prozent sind untergewichtig, Mädchen doppelt so häufig wie Buben.

40 Prozent der 18-64 Jährigen sind übergewichtig, zwölf Prozent davon sind adipös. Übergewicht und Adipositas steigen mit zunehmendem Alter bei beiden Geschlechtern an, wobei beides bei Männern deutlich häufiger auftritt (Männer: 52 Prozent; Frauen: 28 Prozent). Untergewicht tritt selten auf (zwei Prozent).«

Jamie Olivers Vortrag gilt also auch für uns. Er ist kurzweilig und gut! Er fordert, »that every (american) single child that leaves school is knowing how to cook 10 meals that will save its life.«

Der Link zum Film: www.ted-com
syl
Ein ganz besonderer Ort. Das Boutiquehotel Stadthalle. Sonntag 2014-10-05
»Climate change is not something you believe in or not. Climate change is a fact. You look at it, you react.« So der brilliante Redner Peter Bakker, Präsident & CEO des World Business Council for Sustainable Development, am CSR-Tag 2014. »Substainibility will soon be part of the companie's risk management.«
Der Garten im Innenhof des Hotels
Michaela Reitterer, Eigentümerin des phantastischen Boutiquehotels Stadthalle beim Wiener Westbahnhof, hat schon früh reagiert. Der Ärger auf WienEnergie mit seinen überzogenen Preisen hatte in ihr das dringende Bedürfnis geweckt, sich mit einem energieautarken Haus unabhängig zu machen.
Der Boardroom
2009 war es soweit, sie eröffnete das erste Null-Energie-Bilanz-Hotel weltweit. Letzte Woche lud sie in ihr vielfach ausgezeichnetes Haus, um ihren neuen Veranstaltungsraum, den »Boardroom« zu präsentieren. Er bietet 16 Personen Platz für Besprechungen und Präsentationen und ist so wie das gesamte Hotel mit
Die Terrasse des Boardroom
einer besonders angenehmen Atmosphäre gesegnet und lichtdurchflutet. Besprechen im Wohnzimmer. Die zum Boardroom gehörende l-förmige und begrünte Terrasse ist ein zusätzliches echtes Asset. Und da wir schon einmal da waren, zeigte uns Michaela Reitterer auch gleich die drei neuen Upcycling-
Klopapierrollen-Halter aus einem Fahrradpackelträger
Gästezimmer, Details am Rande hier rechts. Tolle Ideen aus altem Dingsbums, das sonst auf dem Müll gelandet wäre. Überhaupt ist das Stadthalle mit seinem Urwald im Innenhof, dem Lavendeldach und Gesamtkonzept ein echter Lichtblick, Ärger in positive Energie transformiert. Danke, Michaela Reitterer!
Ein Hocker aus alten Zeitungen
www.hotelstadthalle.at
syl
Ich glaub, der könnt mir schmecken. Dienstag 2014-09-30

Was man in einem Decanter-Newsletter so alles erfährt! »Roederer launches first new Champagne 'since 1974'.« Das an sich klingt schon einmal nicht so schlecht. Was mich aber richtig neugierig macht, ist die Tatsache, dass es sich beim neuen Edelgetränk aus dem Hause Roederer, dem »Brut Nature 2006«, um einen »zero dosage« handelt.

60.000 Flaschen gibt es vom Jahrgangs-Champagner, für den Jean-Baptiste Lecaillon im Keller und Philippe Starck in der Designwerkstatt verantwortlich waren.

Die Trauben aus 56 % Pinot Noir und 44 % verteilt auf Chardonnay und Pinot Meunier kommen alle aus den biodynamisch bewirtschafteten Weingärten in Cumieres. Sie wurden alle am selben Tag gelesen und gemeinsam gepresst. Kellermeister Lecaillon wollte weg von sortenspezifischen Aromen und stattdessen »das Terroir sprechen lassen.«

Philippe Starck hatte da offenbar auch seinen Anteil an der Entscheidung, gab er seine Zusage zum gemeinsamen Projekt doch nur unter der Bedingung, bei der Weinbereitung ein Wörtchen mitreden zu dürfen.

Händler, die den neuen Stoff führen, wurden offiziell noch keine genannt, für zweckdienliche Hinweise bin ich also dankbar. Ach ja, 2009 wird der nächste Brut- Nature-Jahrgang sein.

Hier die Original-Infos auf der Decanter-Website
Ruth

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ruth havel & sylvia petz
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f +43 (1) 581 13 50
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Brustkrebs-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!