
Bassena - our weblog
Sorry, in German only
| Das Respekt Johanni als ÖkoEvent |
Thursday 2013-06-06 |
Das Respekt Johanni 2013 hat für seine umweltfreundliche Ausrichtung das Prädikat "ÖkoEvent", eine Dachmarke der Stadt Wien, erhalten. Deshalb wird beim Winzerfest - heuer am Weingut Wieninger - besonderes Augenmerk auf Kriterien wie Abfallvermeidung, den Bezug von regionalen und biologischen Lebensmitteln oder die Verwendung von Mehrwegverpackungen und -Geschirr gelegt.
|  | Bei Fahrgemeinschaften von 5 Personen wird außerdem der Fahrer mit gratis Eintritt belohnt, und für genug Fahrradabstellplätze wird gesorgt sein. Aber überzeugen Sie sich am besten selbst: Respekt Johanni 2013 Sonntag, 23.06. von 11.00 bis 23.00 Uhr Weingut Wieninger, Stammersdorfer Straße 31, 1210 Wien VVK € 40, Tageskassa € 50 (Eintritt unter 16 Jahren frei) unter johanni@respektgroup.at
Nähere Informationen zum Event: www.respekt.or.at
| anna
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| Das klingt ja schon einmal gut! |
Tuesday 2013-05-28 |
Spekulation mit Nahrungsmitteln gehört aus meiner Sicht zu den wirklich entbehrlichsten Finanzgebaren auf diesem Globus. Zumindest mit meinem Wissensstand und der bescheidenen Annahme, dass dadurch Preise in die Höhe getrieben werden und Menschen sich ihr Essen dadurch nicht mehr leisten können. Wenn dem so ist, dann lese ich heute good news im Standard:
|  | | 900 deutsch Volks- und Raiffeisenbanken steigen aus Agrarspekulationen aus.
2013 sollen dort alle Programme, deren Ziel die Spekulation mit
Agrarrohstoffen ist, auslaufen. Laut der deutschen Agrarministerin Ilse
Aigner, die das Vorgehen naturgemäß begrüßt, haben auch die Commerzbank,
die Dekabank und die Landesbank Baden-Württemberg ihren Deals mit
Agrarrohstoffen Lebewohl gesagt. Klingt in meinen Ohren alles ziemlich gut. Hoffentlich ist es auch gut. Quelle: Der Standard, 28. Mai 2013, Seite 17 und online
Ruth
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| Ballast abwerfen! |
Tuesday 2013-05-07 |
Man kann lange zusehen, sehr lange. Und dann, irgendwann, dann reicht's. Wenn man nimmer weiß, wohin im Weinbücher-Kochbücher-Fachheftl-Bücherregal man dieses eine Magazin noch stopfen soll. Wenn jedes neue Buch einen ratlos vor der Wand stehen lässt, weil man nimmer weiß, wohin.
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Dann kommt der lang herbeigesehnte Rappel und dann geht's los. Weinratgeber aus dem Jahr 1988, Guides der vergangenen 1.000 Jahre, Kochbücher, aus denen man erfährt, wie man aus Gemüsekonserven Essen kocht, Wein-/Winzerempfehlungen hochrangiger Journalisten, die längst überholt sind und Stapel chronologisch sortierter gelesener Gourmet- und Weinmagazine, in die nie nie wieder ein Blick geworfen wurde. Alles raus und auf den Boden. Ha! Und dann: und jetzt? Ein neuer ratloser Blick auf das Gebirge. Wie soll das denn nun ins Altpapier? Na, wie wohl? Na, wer wohl? Am Körper gefühlte 300 kg waren es, aufgeteilt auf zwei grüne Tonnen. Und wissen Sie was? Das beste am Billa sind seine Plastiktaschen. Sie fassen locker 30 kg Büchermist und locker zehnmal wurde eine davon gefüllt. Und jetzt? Viel Ballast ist weg und das Regal ist immer noch fast voll. Aber da und dort hat sich ein Spalt für ein neues Buch aufgetan. Und gelesene Hefte fliegen ab heute sofort in die Tonne. Hier noch ein besonders inspirierendes Rezept aus einem der geflogenen Bücher, »Kochrezepte für die bäuerliche Küche«, herausgegeben 1974 von der O.Ö. Landwirtschaftskammer, in dem kein einziger Knödel vorkommt dafür aber Bayrischer Kartoffelsalat, Leber à la Lissabon, Schwäbischer Sauerbraten und eben dieser phantastische »Schloßsalat«: Hartkäse, Schinken oder Wurst, Essiggurkerl, Fisch, alles in Stäbchen schneiden, mit Mayonnaise vermischen und mit Gemüse und Kräutern verzieren. Lassen Sie es sich gut schmecken! |
syl
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| Klein und bald oho! |
Monday 2013-05-06 |
Kaum ist die Marillenblüte vorbei, hängen schon kleine grüne Früchte am Baum. 2 cm sind die Kleinen jetzt groß, da legt sich die Natur ganz schön ins Zeug. Heuer hat die Blüte glücklicherweise einen Monat später eingesetzt als im Vorjahr, was gut war, denn so konnte sie dem Frost ein Schnippchen schlagen.
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Der ja letztes Jahr den Marillen, Äpfeln und noch vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten ein Schnippchen geschlagen hat. Heuer ist der Spieß umgedreht!
Heuer siegt das Obst. Die Bäume sind voller kleiner fester grüner Früchte und bald werden sich die Äste unter ihrer Last biegen. Jetzt heißt es, den Marillenbauern und -bäuerinnen und uns sowieso die Daumen zu drücken, dass die Marillen auch dem Hagel ein Schnippchen schlagen und wir Unmengen von ihnen nach Hause tragen dürfen. Für die Knödel und die Kuchen und die Marmelade. Und zum so Essen, bis die Bäuche platzen! |
syl
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| Sprachlos vor Wut |
Tuesday 2013-04-09 |
Montag-Morgen, Einser-Kastel im Standard, diesmal ein schlechter Start in die Woche. Berichtet Severin Corti doch von einem schier unfassbaren Gesetz. Wieder einmal geht's um Lebensmittel. Und wieder einmal profitieren die mit Geld und Macht und Einfluss. | | | Seit US-Präsident Barack Obama letzte Woche den Zusatz 735 zum Haushaltsgesetz unterzeichnet hat,
haben Gen-Konzerne wie Monsanto quasi Narrenfreiheit. »Künftig können
Gerichte selbst bei begründeten Zweifeln an der Umwelt- oder
Gesundheitsverträglichkeit neuer genmanipulierter Produkte deren Anbau
und Verkauf nicht verhindern.« Wie bitte? Der Zusatz wurde
offenbar anonym ins Gesetz geschwindelt, wie das passieren konnte,
keiner weiß es. Monsanto-Lobbyisten feiern den Sieg, Bio-Bauern,
Konsumentenschützer und wache Geister der Zivilgesellschaft sind über
den »Monsanto Protection Act« entsetzt. Auch wenn das Gesetz
formal nur bis September gültig ist, es ist zu befürchten, dass sich
Monsanto und Konsorten auch danach wieder irgendwie zu helfen wissen. Quelle: Der Standard Ruth
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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