Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Die Übergabeprofis: Das "Danach" für den Schwiegersohn Mittwoch 2017-09-06

Heute werfen wir einen Blick auf Peter, den vierten im Übergabe-Bunde. Als Ehemann von Johanna, der übernehmenden Tochter, ist er sozusagen der »unabhängige Quereinsteiger«. Wobei seine vermeintliche Unabhängigkeit natürlich sehr relativ ist.

Blaue Trauben in Arbeitshänden, die übergeben werden

Er kann sozusagen zwischen verschiedenen Rollen wählen. Jener des loyalen Ehemannes, der seiner Frau den Rücken freihält und sämtliche ihrer Entscheidungen mitträgt. Jener des außenstehenden Beraters, sei es ausschließlich für seine Frau oder auch als neutraler Vermittler zwischen den Parteien. Diese Rolle kann Peter allerdings nur dann gut einnehmen, wenn sie von allen Beteiligten akzeptiert wird. Und selbstverständlich steht es dem Schwiegersohn und Ehemann frei, als vollwertiger Mitspieler aufzutreten und seine eigene Zukunft somit mitzugestalten. Je nachdem, ob Herbert eine tragende Rolle am Weingut einnehmen möchte und wird oder nicht.

Wie auch immer Peter sich entscheidet, ein paar Tipps geben wir ihm mit:

* Peters Basis: ein klares Bild der eigenen Zukunft, das er mit seiner Frau abgestimmt hat.
* Für ihn besonders wichtig: genau hin- und zuzuhören und »zwischen den Zeilen« zu lesen. Als neues Familienmitglied fällt ihm das wahrscheinlich leichter als Johanna und ihren Eltern.
* Die laufende Kommunikation mit Johanna, um an einem Strang ziehen zu können.
* Achtung: Einzelgespräche mit den Eltern können hilfreich sein, allerdings muss das Vorgehen transparent sein. Sonst besteht die Gefahr, dass eine/r der Beteiligten ein subjektives Ungleichgewicht spürt.
* Ganz generell: offen und nachvollziehbar kommunizieren, das beugt nicht zuletzt der eigenen Instrumentalisierung vor.

Somit ist klar: Unabhängig davon, welche Rolle Peter nach der Übergabe am Weingut einnimmt, seine Rolle während des Prozesses kann er gut nützen, um unterstützend und ausgleichend zu wirken.

=> In unserem nächsten Beitrag geht es um den passenden Plan für die Übergabe der konkreten Aufgaben am Weingut.
=> Hier alle Übergabe-Beiträge gesammelt.

www.uebergabeprofis.at
Die Übergabeprofis: Das "Danach" für den Schwiegersohn Dienstag 2017-08-29

Heute werfen wir einen Blick auf Peter, den vierten im Übergabe-Bunde. Als Ehemann von Johanna, der übernehmenden Tochter, ist er sozusagen der »unabhängige Quereinsteiger«. Wobei seine vermeintliche Unabhängigkeit natürlich sehr relativ ist.

Blaue Trauben in Arbeitshänden, die übergeben werden

Er kann sozusagen zwischen verschiedenen Rollen wählen. Jener des loyalen Ehemannes, der seiner Frau den Rücken freihält und sämtliche ihrer Entscheidungen mitträgt. Jener des außenstehenden Beraters, sei es ausschließlich für seine Frau oder auch als neutraler Vermittler zwischen den Parteien. Diese Rolle kann Peter allerdings nur dann gut einnehmen, wenn sie von allen Beteiligten akzeptiert wird. Und selbstverständlich steht es dem Schwiegersohn und Ehemann frei, als vollwertiger Mitspieler aufzutreten und seine eigene Zukunft somit mitzugestalten. Je nachdem, ob Herbert eine tragende Rolle am Weingut einnehmen möchte und wird oder nicht.

Wie auch immer Peter sich entscheidet, ein paar Tipps geben wir ihm mit:

* Peters Basis: ein klares Bild der eigenen Zukunft, das er mit seiner Frau abgestimmt hat.
* Für ihn besonders wichtig: genau hin- und zuzuhören und »zwischen den Zeilen« zu lesen. Als neues Familienmitglied fällt ihm das wahrscheinlich leichter als Johanna und ihren Eltern.
* Die laufende Kommunikation mit Johanna, um an einem Strang ziehen zu können.
* Achtung: Einzelgespräche mit den Eltern können hilfreich sein, allerdings muss das Vorgehen transparent sein. Sonst besteht die Gefahr, dass eine/r der Beteiligten ein subjektives Ungleichgewicht spürt.
* Ganz generell: offen und nachvollziehbar kommunizieren, das beugt nicht zuletzt der eigenen Instrumentalisierung vor.

Somit ist klar: Unabhängig davon, welche Rolle Peter nach der Übergabe am Weingut einnimmt, seine Rolle während des Prozesses kann er gut nützen, um unterstützend und ausgleichend zu wirken.

=> In unserem nächsten Beitrag geht es um den passenden Zeitplan für die Übergabe der konkreten Aufgaben am Weingut.
=> Hier alle Übergabe-Beiträge gesammelt.

www.uebergabeprofis.at
Die Übergabeprofis - wie sieht es mit der Mutter aus? Sonntag 2017-08-13

Altwinzerin Angela war am Weingut fast nur im Hintergrund aktiv. Denn Herbert und sie haben die traditionelle Rollenverteilung gelebt: Der Mann hatte zuhause und am Weingut das Sagen. Sie hat sich um Haushalt und Kind gekümmert, die Buchhaltung am Weingut erledigt und bei der Lese geholfen.

Blaue Trauben in Arbeitshänden, die übergeben werden

Auch der Ab-Hof-Verkauf lag großteils in ihren Händen. Ging es dort aber um Fachliches, hieß es rasch: »Da muss ich meinen Mann holen.« Dass das Weingut nun an Tochter und Schwiegersohn übergeben werden soll, ist ihr nur recht. Endlich Ruhe! Speziell in der Erntezeit war Angela eingespannt, neben der Arbeit im Weingarten musste sie auch zweimal täglich das Leseteam bekochen, weshalb sie bis spät abends in der Küche zu tun hatte. Das soll jetzt ruhig Johanna tun!

Was deren Mann Peter betrifft, ist Angela hin und her gerissen. Einerseits ist sie stolz darauf, dass es nun einen Rechtsanwalt in der Familie gibt, und insgeheim mag sie ihn auch ganz gut leiden. Was sie so vor Herbert nie zugeben würde, der am Schwiegersohn kein gutes Haar lässt. Andererseits traut sie dem G'studierten das Winzerhandwerk nicht wirklich zu und hat Angst, dass er diesbezüglich einen schlechten Einfluss auf Tochter Johanna ausübt oder sie hängenlässt. Angela befindet sich in einem Dilemma. Am liebsten hätte sie die leidige Übergabe längst hinter sich.

Sie ist die, die dem Weingut emotional am wenigsten verbunden ist. Wahrscheinlich bleibt ihr auch in dieser Phase des Übergangs die Rolle im Hintergrund vorbehalten. Wenn sie aber möchte, kann sie dort subtil die Fäden ziehen und die Familie leiten. Und dabei


* ihre Aufgaben ganz bewusst und innerhalb eines vereinbarten Zeitraums an die junge Genereration abtreten
* noch unterstützend da sein, wenn sie – rechtzeitig – darum gebeten wird, was ihr abundzu dann auch wieder Spaß macht
* ihrer Tochter Johanna vor allem auch als Mutter zur Verfügung stehen, wenn es zu Spannungen kommt
* gemeinsam mit ihrem Mann Herbert für das Danach Pläne schmiden, weil auch sie davon proftiert und ihm das Loslassen dadurch leichter fällt
* versuchen, ihren Schwiegersohn etwas näher kennenzulernen, damit – auch auf beruflicher Ebene – mehr gegenseitiges Vertrauen entsteht. Ihn dabei zu fragen, wo und wie er sich am Weingut sieht und ob er da und dort – von wem auch immer – Hilfe braucht
* und so zwischen Mann und Schwiegersohn die Mediatorenrolle einnehmen und vermitteln
* und vor allem endlich auf sich selber schauen und überlegen, was sie mit der neu gewonnenen Zeit anfangen möchte. Auch Angela könnte noch umsatteln, etwas lernen, die Schwester auf längere Zeit in Übersee besuchen, endlich den Traum vom eigenen Gemüsegarten realisieren und das Haus modernisieren, sich um ihre Fitness & Gesundheit kümmern, sich in der Gemeinde engagieren, …
* …

Angelas Rolle ist also nur scheinbar unwichtig. Sie hat sogar einen besonderen Stellenwert, weil Angela das vermittelnde und integrative Mitglied der Familie ist. Unsere Aufgabe ist es, ihr diese Wertigkeit bewusst zu machen.

=> Wie für Schwiegersohn Peter die Situation aussieht und welche neue Rolle(n) er zukünftig übernimmt, folgt im nächsten Beitrag.
=> Hier alle Übergabe-Beiträge gesammelt.

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Winzerpositionierung – Sommeraktion Sonntag 2017-06-04

Zwischen Mitte Juli und Mitte August gibt es unsere exklusiven Weinguts-Positionierungen zum Sommerpreis von € 2.700 statt € 2.900.

Weil Winzerinnen & Winzer in den warmen Sommermonaten meist mehr Zeit haben: zum Durchatmen und um sich auf sich selbst zu besinnen.

Ein Falter auf grauen Steinen mit dem Schriftzug: "Ich? Wer bin" und darüber "Sommer-Rabatt - Winzerpositionierung"

Und weil auch wir dann etwas mehr Muße für unsere Lieblingsbeschäftigung haben. Nämlich Weinguts-Leiterinnen und -Leiter bei ihrer Positionierungsarbeit zu unterstützen:

* exklusiv für jedes Weingut
* mit seinem gesamten Team
* einen ganzen Tag lang
* geleitet von gleich zwei erfahrenen (Wein-)Fachfrauen
- Coach & Organisationsentwicklerin Ruth Havel
- Kommunikations- & Nachhaltigkeitsberaterin Sylvia Petz

mit dem Ergebnis und der Definition von:
* Unternehmenswerten
* Markenkern
* Vision
* Unternehmenszielen
* USP (Alleinstellungsmerkmal)
* ersten Umsetzungsschritten

Buchbar bis 30. Juni 2017
per Mail an positionierung@havel-petz.at oder telefonisch unter +43 1 913 42 74.

Mehr Infos zur Winzerpositionierung unter diesem Link.

Die Übergabeprofis - Wie wir's angehen Freitag 2017-04-14

Manchmal ist der Donnerstag auch der Freitag, so eng wollen wir's nicht sehen. Aber kommen wir zum Thema:

Teil 2: WIE gehen wir's in den ÜBERGABE-BERATUNGEN an?

Nun, der allerallererste Schritt ist der, dass wir uns

Blaue Trauben in Arbeitshänden, die übergeben werden

mit der gesamten Familie zusammensetzen, miteinander reden und viele Fragen stellen. Und die allererste Frage lautet generell:

* Warum sitzen wir hier?
Das ist die wichtigste Frage überhaupt. Denn oft ist der Prozess schon in Gange und stockt aus irgendwelchen Gründen. Oft sind es Unsicherheiten der Eltern, die sich fragen, ob sie es so richtig machen. Oft sind es die Kinder, die es dann doch so nicht wollen. Oft sind es auch Reibereien, die sich auftun, und sehr oft sind es die unausgesprochenen Dinge, an die sich die Übergebenden und/oder Übernehmenden nicht herantrauen, um sich oder andere nicht zu verletzen.

Die pragmatischeren Fragen sind:
* Wann soll übergeben werden & warum?
* Was soll übergeben werden & warum?
* Wie soll übergeben werden & warum?
* An wen soll übergeben werden & warum?
* An wen soll nicht übergeben werden & warum?
* …

Aus den Antworten und Stimmungen in der Familie ergibt sich das Weitere. Ein erster gemeinsamer Tag, an dem wir die Weichen stellen und uns anschauen, was das eigentliche Ziel ist. Ein Tag, an dem vor allem die ROLLEN geklärt werden. Die in der FAMILIE und die im WEINGUT. Die, wie sie JETZT sind, und die, wie sie DANN sein sollen. Und die, die im PROZESS wichtig sind.

=> Wie das in unserem FALL aussieht, folgt kommenden Dienstag.

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