Bassena - unser Blog

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Und sie reifen doch! Freitag 2017-10-06

Im städtischen Bereich einen eigenen Garten zu besitzen oder wie in unserem Fall mitbenützen zu dürfen, ist ein riesengroßes Privileg. Ganz speziell dann, wenn dieser auch noch Obst und Gemüse abwirft. Bei uns Kräuter, Marillen, Kriecherl, Holler, Brombeeren und ein paar zerquetschte Zwetschken.

Eine rote und viele grüne Tomaten unterschiedlichster Größe auf einem hellen Holzbrett

Weiters viele rote Äpfel (am Wochenende wird Mus eingekocht und -gefroren) und – siehe rechts – grüne Paradeiser. Heuer waren wir im Frühjahr etwas spät dran, die Pflanzen rauszusetzen, aber egal, sie tragen immer noch. Grün halt. Oder trugen. Denn vor ein paar Tagen haben wir die letzten Früchte geerntet und ins Warme gebracht. Denn draußen reifen sie nicht mehr nach, im Inneren aber sehr wohl, wie der rote Ausreißer am Bild zeigt. Wir werden uns an ihnen und den letzten Sommer-Aromen ergötzen, wenn es soweit ist. Wohl bekomm's uns!

syl

Die Mirli ist wieder da! Montag 2017-09-11

Eigentlich eigenartig: Man sollte glauben, im Speckgürtel im Westen Wiens, wo - wie ich annehme - genügend genussfreudige Auswärtsesser/innen leben, gäbe es eine zumindest halbwegs gute Auswahl an ansteuerbaren Lokalen. Weit gefehlt. Oder mir sind diese Gaststätten nicht bekannt. Mag sein.

Mirli-Gebaeude
Wie auch immer. Die Nachricht, die mich im Frühsommer (oder war's noch früher?) ereilte, dass die Mirli wieder aufsperrt, kam mir außerordentlich zupass. Dass ich mit dem jetzigen Hausherren gemeinsame Schuljahre verbrachte, hat die Freude noch gesteigert. Und bevor ich dieses Refugium jetzt lobe
Mirli Gastraum
und preise: Danke Oliver! Auf Bild 1 das wunderschöne Gebäude, das zur Zeit allerdings nur für geschlossene Veranstaltungen seine Pforten öffnet. Wie es sich darin feiert, ist auf Bild 2 zu sehen. Noch bis 29. Oktober (Ende Sommerzeit!) ist aber die »Mirli im Garten« in Betrieb. Bei Schönwetter lässt es sich Freitag, Samstag und
Mirli im Garten, Jause beim Baum
Sonntag von 10 bis 22 Uhr chillen. Und wie! Irgendwie passt hier alles. Das entspannte Team, das die Gäste vom Salettl aus trotz Selbstbedienung umsorgt. Die kleine aber feine Karte, sowohl Speis als auch Trank. Die angenehme Musik, der freundliche Chef ;-). Und - und das ist großes Kino - die Lage, der Blick, die
Abendstimmung bei der Mirli
Landschaft, das Ambiente ... Ein echtes Hide-Away. Unbedingt kommen und genießen!

PS: Warm anziehen, im Wienerwald kann's ganz schön frisch werden!

PPS: Der Wirt betreibt übrigens auch das Ottakringer Landhaus, für das ich besten Gewissens ebenfalls eine Empfehlung aussprechen kann!

Die Mirli im Web. Ruth
Das schöne Inselleben Teil 2 – schön und zu hinterfragen Sonntag 2017-09-03
Die werte Kollegin hat ja etwas weiter unten schon ihren Inselbeitrag zum kroatischen Cres geleistet. Nun bin ich an der Reihe. Aus dem Bauch raus, und weil ich vor rund 20 Jahren schon einmal dort war, fiel die Urlaubswahl heuer auf den wunderschönen Ort Deià im Nordwesten von Mallorca. Auf »Malle« also, wie's so schön heißt.
Feine Zucchinestreife im Karrée, darauf ein Häufchen Fülle
Denn Mallorca ist auch, wie man weiß, Ballermann. Und so hat sich im Vorfeld etwas Unbehagen breitgemacht. Einerseits wegen des Ballermanns und andererseits, weil wir grundsätzlich aus Umweltgründen weniger fliegen wollten. Also haben wir zumindest kompensiert: 47 Euro, die für vier Flüge in Klimaprojekte fließen. Blick von der großen Terrasse auf Häuschen und Meer
Werfen Sie einen Blick rein, das Ergebnis ist spannend und bedenklich! So hat jede von uns mit diesem einen Flug fast ein Viertel des klimaverträglichen Jahresbudgets an CO2 pro Mensch verbraucht. Schluck! Aber, was geschehen ist, ist geschehen. Jetzt hieß es vor allen Dingen: Urlaub genießen!
In Valdemossa durch die Gässchen aus rotem Stein
Wir hatten ein wunderschönes kleines Haus für zwei mit Gästehäuschen für die Töchter unterhalb des Ortes in the middle of nowhere, wohin wir mittels Cheep über einen unbefestigen felsigen Weg durch steile Olivengärten samt Schafen gelangten. Ein Abenteuer per se. Und drei! Terrassen mit grandiosem Blick aufs Meer.
Eines der Schafe, die einem am Weg zum Häuschen entgegenkommen
Auch in unsere Bucht gelangte man über einen abschüssigen Weg. Nur zu Fuß und ganz schön fordernd. Unten angekommen war es atemberaubend schön, felsig und wild. Am Bild eine in den Felsen gehauene Bar, perfekt für den Sundowner. Und gegenüber ein uriges Fischrestaurant, ebenfalls zum Teil in den Stein gearbeitet.
Die Bar unten in der Bucht
Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert – falls man einen Tisch ergattert. Das Essen ist gut, nicht überragend, und der Platz beeindruckend. Die Straße in die Bucht Cala Deià ist gerade breit genug für ein Auto und windet sich in Spitzkehren den Berg hinunter. Jedes entgegenkommende Auto hieß Adrenalin pur und »Na servas!. Blick vom Restaurant aufs Meer und den Felsen in der Bucht
Es war ein Bade- & Erkundungsurlaub im Naturschutzgebiet Serra di Tramuntana, der bis zu 1.445 Meter hohen Gebirgskette. Valdemossa etwa, mit dem alten Kloster und seinen Gärten, in dem Frédéric Chopin und George Sand überwinterten, und der köstlichen Bäckerei im Zentrum. Oder das hübsche Örtchen Fornalutx.
Blick auf einen der Gärten im Kloster in der Sonne
Mallora ist wunderschön. Und es bricht einem das Herz, wenn man sieht, was der Tourismus dort anrichtet. Auf 876.000 Einheimische kommen jährlich 32 Millionen Besucher, die den Mallorchesen das Leben zum Teil unerträglich machen. Sanfter Tourismus ist für die meisten Besucher ein Fremdwort.
Ein knorriger Olivenbaum vor der Meereskulisse
Aber natürlich gehören immer zwei dazu. Wenn man den riesigen Flughafen sieht, ist alles klar. Kein Wunder! Er ist überdimensioniert und laut. Es bleibt den Leuten dort und in vielen anderen Tourismuszentren nur zu wünschen, dass sie die Geister, die sie riefen, zumindest zum Teil wieder loswerden. Ich fahr nimmer hin.
Die Terrasse beim Gästehäuschen mit Blick aufs Meer
syl
Oh du schönes Inselleben Freitag 2017-08-25

Der heurige Sommer kommt mir einerseits so vor wie in der Kindheit: ewig lang und voller wunderbarer Sonnentage. Die entweder in Kurzurlauben als ganzes oder in kleinen Zwischendurchauszeiten genossen werden. Und es scheint, trügerisch natürlich, als würde er nie mehr

Strand Vaulun
enden. Auf der anderen Seite vergehen auch die diesjährigen Sommertage wie im Flug, der wohlverdiente Urlaub am Meer ist schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her. Und gerät fast schon wieder ein bisschen in Vergessenheit. Weshalb es höchst an der Zeit ist, Rückschau zu
Strand Valun
halten. Auf herrliche entspannte Tage in Valun auf der Insel Cres. Mein letzte Aufenthalt in diesem immer noch idyllischen Fischerdorf liegt 33 (!) Jahre zurück. Damals fuhr ich mit der Familie noch nach Jugoslawien, die Geschäfte, daran erinnere ich mich noch sehr genau, waren für unsere Verhältnisse leer,
Dorf Insel Cres
die Menschen überaus freundlich, das Essen (frische Meeresfische  damals für mich etwas ganz Besonderes) köstlich, die beiden kleinen Strände einladend, das Wasser glasklar und türkis. Der Minimarkt im Ort ist mittlerweile so gut bestückt wie wir das mittlerweile gewohnt sind, der Rest ist mehr oder weniger gleich wie in den 1980er-Jahren. Zumindest empfand ich das so. Und das finde ich schön.
Valun by night


Ruth

Süchtig nach Hering … Montag 2017-07-17

Dank der dänischen Freundin aus gemeinsamen Au-pair-Zeiten in Paris verschlägt es mich fast jedes Jahr für ein paar Tage nach Kopenhagen, in diese wunderbare Stadt. Und wissend, dass ich wiederkomme, muss ich nicht möglichst viel an Kunst, Kultur und Stadt auf einmal konsumieren. Easy.

Drei Sorten Hering, gehackte Zwiebel und Kapern auf einem weißen Teller.

Auch treibt mich nie ausschließlich die Kulinarik um, so wie dort sonst alle Foodies auf der Suche nach der Nordic Cuisine. Der Besuch steht im Vordergrund, die Stadt folgt. Mette holt nach meiner Ankunft immer gleich ihr altes Zweit-Fahrrad aus dem Keller und wir radeln los. Ein paar Programmpunkte wiederholen sich, unter anderem der Besuch bei Filippa K, einer schwedischen Modemarke mit großem Geschäft im Zentrum. Nur schauen …

Ganz oben auf der Liste steht immer Smørrebrød, ich liebe dieses Zeug! Vor allem mit Hering in der dort immer hervorragenden Qualität und vielen Varianten. Andere Dinge schmecken auch, aber Hering muss sein! Also machten wir nach unserem Besuch im grandiosen Museum Moderner Kunst Lousiana mit der recht fordernden Ausstellung von Tal R Halt im Trekosten. Einem einfachen direkt am Meer gelegenen Restaurant.

Dort bestellten wir »3 slags sild, hakkede rødløg, capers, hjemmebagt rugbrød«, drei Sorten Hering (Senf, Rote Rüben, Kräuter) mit gehackten Zwiebeln, Ei und Kapern. Originalgetreu legt man den Fisch aufs dazu servierte Roggenbrot und isst das Ganze mit Messer und Gabel. Noch Bier dazu und die Sonne geht auf! Die stand brav am Himmel, wir saßen wegen der ungewöhnlich frischen Temperaturen in Decken gewickelt auf der Terrasse überm Wasser. Und ließen uns von ihr Nase und Stirn verbrennen; das kriegt die dänische Sonne locker hin.

Zurück zum Sild. Die Heringe sind im Trekosten hausgemacht und kommen, wenn ich mich richtig erinnere, ein halbes Jahr zur Reifung ins Holzfass. Sie schmecken köstlich und frisch, die Konsistenz ist kräftig und fleischig, die Marinaden sind leicht, würzig und bekömmlich. Ein Gedicht! Und wäre ich nicht satt gewesen, das ist der Nachteil vom fettigen Fisch auf Roggenbrot, hätte ich das Ganze nochmals bestellt.

Wieder daheim wollte ich diese Gaumensensation unbedingt wiederholen. Und wissend, wirklich wissend, dass es keine gute Idee ist, hier im Supermarkt Hering zu kaufen, konnte ich doch nicht anders. Mit denkbar schlechtem Gefühl erstand ich eine Sorte, die in der Senfsauce. Und ich sag's Ihnen, es war ein Grauen: von irgendwelchen Hilfsmitteln mürbe gemachtes aromenbefreites Fischfleisch in einer pappigen gelben Mehlsauce. Noch schlimmer als in Erinnerung und wirklich unerträglich geworden durch die erst kürzlich genossenen so guten Varianten. Der Gatsch musste den Weg gehen, für den er schon ursprünglich bestimmt gewesen sein muss: in den Mistkübel. Ich hab's überlebt.

Es gibt ein paar wenige bessere Quellen hier in Wien, aber auf die Schnelle fallen mir keine ein. Suchtbeflissen danke ich für zweckdienliche Hinweise. Und ich werde wohl bald meinen nächsten Flug buchen …

www.trekosten.dk
syl
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