Bassena - Unser Weblog

Think PINK! – Zu Wein und Brustkrebs Donnerstag 2010-09-02

Zur Zeit steht Vieles im Zeichen des Pink Ribbon, der Weltbrustkrebstag ist heuer am 25. Oktober. Alleine in Österreich erkranken jährlich 5.000 Frauen an Brustkrebs. Durch Vorsorgeuntersuchung und frühes Erkennen geht die Sterblichkeitsrate merkbar zurück, zuviel des Guten vom weniger Gesunden fördert das Risiko. Logisch.

Dass zuviel Alkohol allgemein schädlich ist, muss hier nicht mehr erwähnt werden. Mit dem Wie und Warum, der relevanten Menge und Häufigkeit des Konsums ist die Wissenschaft nach wie vor konfrontiert.

Hier nur sehr kurz zusammengefasst das Ergebnis zweier neuer Studien zu „Alkohol & Brustkrebs” aus dem WineSpectator: Die eine besagt, dass Weinkonsum das Risiko, an der häufigeren Brustkrebsart zu erkranken, vermindert und das an einer selteneren erhöht. Die andere zeigt auf, dass Wein das Risiko bei Frauen mit genetischer Veranlagung verringert.

Was uns jetzt gar nichts nützt. Was aber nützt, ist die Veranwortung für seine Gesundheit in die Hand zu nehmen und regelmäßig zur Mammographie zu gehen. Unangenehm, aber ein feines Gefühl zu wissen, dass alles in Ordnung ist.

Wir waren grad wieder bei der Kontrolle!

www.winespectator.com
syl

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Une petite Dom, svp! Sonntag 2010-08-15

Champagner sollte zur Bubbles-Erhaltung  am besten wie Bier eingegossen werden, fanden französische Wissenschafter heraus. Also Glas in die Hand, wie ein Bierglas schräg halten und rein mit dem Sprudel! Genauso, wie wir es bisher immer gemacht haben. Zuhause halt. Denn laut Tom Stevenson, Chef des Decanter World Wine Award Champagnerpanels, ist das in der Top- Sommellerie absolut verpönt, was unsereiner nicht bewusst war, weil oft gesehen. Egal. Die Schaumweinperlen halten länger, wenn sie schonend schräg und nicht volle Kraft voraus senkrecht ins stehende Glas fallen. Logisch oder?

Weitere Erkenntnis der Wissenschaft: Bei niedrigeren Temperaturen von 4 bis 12°C eingegossen halten die Perlen zusätzlich länger, bei höheren verflüchtigen sie sich früher. Ist der Wissenschaft fad? Diese Dinge wissen wir noch aus dem Physikunterricht der Unterstufe, und wer schenkt Schaumwein schon wärmer ein? Nicht einmal in der Badewanne.

Die Studienergebnisse wurden im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht. Studienleiter war Gerard Liger-Belair, Professor an der University of Reims und Author von „Uncorked: the Science of Champagne”.

Quelle: decanter.com
syl

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Die spinnen, die Briten! Mittwoch 2010-08-11

Britische Kardiologen plädieren dafür, die gesundheitlichen Folgen von Fastfood-Essen dadurch zu minimieren, dass McDonald's, Burger King und Co neben Ketchup, Salz und Pfeffer AUTOMATISCH und gratis auch eine HERZTABLETTE austeilen.

Sonst noch was? Vollkommen angrennt?

Darrel Francis, Herzspezialist am Londoner Imperial's National Heart and Lung Institute und Befürworter dieser Aktion, vergleicht seinen Vorschlag, mit standardisiert verabreichten Medikamenten das Herzinfarktrisiko der Fast-Food-Esser zu senken, mit anderen längst alltäglichen Risikovermeidungsstrategien - etwa dem Angurten beim Autofahren. No comment!

Quelle: orf.at
syl

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Verwirrte Weinkonsumenten, Broadbent says Mittwoch 2010-08-11

„Die Weinkonsumenten sind verwirrt!” schreibt Michael Broadbent, 83-jähriger Godfather of Wine, in seiner 400. Decanter-Kolumne. Big business und mangelndes Wissen seien die großen Herausforderungen an die Weinindustrie. „Meinem  Gefühl nach hatten die Weinkonsumenten noch nie eine derart große Auswahl, waren aber auch noch nie so verwirrt. Die ganze Welt produziert heute guten Weinstandard, die Leute brauchen Beratung.”

Und wo er Recht hat, hat er Recht! Wir brauchen mehr resche Führer durch den jungle of wine!


Master of Wine Michael Broadbent schreibt seit über 50 Jahren über Wein und weiß von vielen Veränderungen zu berichten. Auf jeden Fall bedauert er den Verlust der „smaller players”. „Big business scheint zu gewinnen und mir gefällt es nicht, wie die Dinge laufen”, bemerkt er in seinem Decanter-Artikel, in dem er auch einen Blick zurück auf seine Weinkarriere wirft.

Startpunkt war 1952 mit seiner Ausbildung zum Weinhändler, seit damals führt er sein Weinnotizbuch. 133 „Bändchen” mit über 85.000 Einträgen hatte er 2004 zusammen. 1960, fünf Jahre nach Gründung des Institute of Masters of Wine, war er einer seiner ersten Absolventen. Von 1966 bis Ende der 1990er Jahre leitete er als Senior Director die Weinabteilung des Auktionshauses Christie’s in London. Neben seiner Tätigkeit als Autor zahlreicher Kolummnen und Weinbücher ist Broadbent nach wie vor gefragter Gastreferent und Leiter von Verkostungen insbesonders von Weinraritäten. 1979 wurde er zum Ritter des Ordre national du Mérite ernannt. Seit 1986 ist er Präsident der International Wine & Foods Society sowie Ehrenmitglied der Academie du Vin de Bordeaux und etlicher Weinbruderschaften in Frankreich.

Quelle: www.decanter.com
syl

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Heinz Kammerer von Wein und Co kritisiert „dummes Rauchergesetz” Montag 2010-07-19

Eine erste Zwischenbilanz von Wein-und-Co-Chef Heinz Kammerer zu den Folgen des neuen Rauchergesetzes fällt verheerend aus, wie er in der Tageszeitung Österreich erklärt:

„Wir haben einen Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Und in den kleinen Lokalen wird munter weiter gepafft. Die müssen ja nicht umbauen. Wir haben jetzt dieses dumme Gesetz. In unseren fünf Lokalbetrieben wird nicht mehr geraucht. Wir bieten unseren Gästen dort Kräuterzigaretten als Entwöhnungshilfe an. Das ist ja erlaubt."

  

Die Umbauten, die Kammerer geplant hatte, waren „teils bautechnisch nicht möglich, teils aus atmosphärischen Gründen. Ich kann ja meine Gäste nicht in Raucherkammern wie am Flughafen stecken.” Insgesamt findet Kammerer das neue Gesetz „menschenunwürdig. Raucher werden in Kammerl gesteckt, die Bevölkerung zur Vernaderung per Anzeigen aufgerufen, die dann nicht exekutiert werden. Ich bin kein Fanatiker. Wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, soll ein Rauchverbot gelten, dann aber für alle Lokale. Dieses Gesetz ist schlicht dämlich."

Recht hat er, der Herr Kammerer!

Quelle: OTS-Presseinfo/Tageszeitung Österreich
syl

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ruth havel & sylvia petz
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 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

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Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!