Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

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ESSIG, GLIBBERZEUG UND SETTE GUSTI Mittwoch 2010-08-04

Falls es noch nicht zu allen unseren Blog-Leserinnen und -Lesern durchgedrungen ist: havel & petz sind Teil einer Essig-Jury. DER Essig-Jury. Des 1. österreichischen Essig-Awards. Initiator und Master-Mind Vene Maier lud wieder einmal zur Jury-Sitzung. An die 60 Essige wollten verkostet werden. Eine Herausforderung für Gaumen, Magen und Hirn.

Und hier kommt Silvia Fracaro ins Spiel. Ihres Zeichens Architektin, Balkon-Gemüse-Züchterin, Privat-Essig-Produzentin in Kleinstmengen und Köchin vor dem Herrn. Sie hat für die diesmal ob der sommerlichen Ferien kleinen Jury (Maier, Schrampf, Fracaro, Havel) gemeinsam mit Lebenspartner Maier für das Essen gesorgt.

 Tisch bei der Essigverkostung

Zwischen Frucht- und Balsamico-Essigen führen wir unseren Mägen feste Nahrung zu. Wir starten klassisch, mit Spaghettini al pomodoro frescho. Basilikum vom Balkon. Dann Salat, Tomaten vom Balkon. Und zweimal „Glibberzeug“. Inspiriert vom „Göttlichen Glibber“ im Standard haben die beiden begonnen zu experimentieren. Zum Salat also Jelly aus Marillen-Essig und aus Zitronensaft inklusive Zesten. Erfrischend köstlich!

Beim Zwischengericht werden wir mutig: Weinbergschnecken-Kaviar auf getoastetem Schwarzbrot. Ein Glas voll weißer Mini-Eier. Der Geschmack erinnert mich an getrocknete Kräuter. Die Konsistenz ebenfalls glibbrig.

Der Schweinsbraten stammt vom Schopf eines Jungschweines vom Bauernstand am Naschmarkt. Serviert mit französischen Berglinsen. Die sind so wunderbar gewürzt, dass die Schrampf und die Havel nachfragen. Und flugs einen Ausdruck besagter „sette gusti“ aus der Überschrift in der Hand halten. Hier das Rezept der sieben Geschmäcker, die in Wahrheit acht sind:

3,5 kg Tomaten
80 dag Karotten
80 dag Sellerie
80 dag Zwiebel
15 dag Petersilie
15 dag Knoblauch
15 dag Basilikum
15 dag Rosmarin

1 kg grobes Meersalz
Olivenöl

Schälen, putzen, alles klein hacken, in einer großen Schüssel vermengen. Salz beifügen und gut mischen. In Gläser füllen und satt mit Olivenöl bedecken. Kühl lagern und nach Verwendung jeweils wieder neu mit Olivenöl bedecken.

Hinweis von Rezept-Spenderin Silvia Fracaro: Ergibt riesige Mengen von ca. 35 Gläsern. Halbe Menge = weniger Action! (Dafür zehrt sie aber schon drei Jahre von der letzten Session)

Zum Dessert gibt's Espresso, Cantuccini und noch zweimal Glibberzeug. Vene sei Dank. Einmal aus Hollunderschnaps mit Minzblättchen, einmal aus Williamsbirne. Fährt beides ganz schön ein.

Ganz am Schluss, also nach allem Essig, gab's auch noch ein paar Weinraritäten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ruth


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