Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Giacomo Tachis - »The father of Italy's wine« is Decanter Man of the Year 2011 Freitag 2011-04-29
Es muss gar nicht so einfach sein für die Decanter-Leute, a Woman or a Man of the Year zu definieren. Bei all den großartigen Weinmenschen weltweit, die Dinge bewegt und Steine aus dem Weg geräumt haben. Jedes Jahr aufs Neue die Frage: Wer verdient es heuer, für sein Werk ausgezeichnet zu werden?
Giacomo Tachis

2011 fiel die Wahl auf Giacomo Tachis. Der italienische Önologe und Weinmacher schuf für die Familie Antinori berühmte Weine, unter anderem die drei »Super Tuscans« Sassicaia, Tignanello und Solaia. Decanter-Chefredakteurin Sarah Kemp begründete ihre Wahl am Abend der Preisverleihung in Florenz mit den Worten: »You made a significant difference to the world of wine, and have exerted an extraordinary influence on Italian wine – an influence that will live on.« »You are the father of Italy’s wine renaissance,« sagte sie. »You have been responsible for raising the quality of wine across the length and breadth of Italy, from Trentino to Sardinia and everywhere in between.«

Piero Antinori verglich Tachis mit anderen Decanter Men of Year wie Robert Mondavi und Emile Peynaud, den Tachis als seinen Mentoren sieht. Der 78-jährige Giacomo Tachis erhielt die große Auszeichnung für sein lebenslanges Schaffen und seinen Einfluss auf den gesamten italienischen Wein. Wein sei bei den Antinoris schon seit dem 15. Jahrhundert immer auch als Medizin betrachtet worden, er führe diese Tradition fort, scherzte der Preisträger bei der Verleihung.

Der geborene Piemonteser steht seit fünf Jahrzehnten einer innovativen Weinbereitung in Italien vor: Klonenselektion, hohe Stockdichte, niedriger Ertrag und Verfeinerung der malolaktischen Gärung und Fassreife sind seiner Vorreiterschaft zu verdanken und heute Standard. Während des feierlichen Dinners bei der Preisverleihung wurde sein 1982er Tignanello ausgeschenkt.

Hier geht's zum Interview mit Giacomo Tachis. 

Quelle: www.decanter.com
syl

Genussvoll was Gutes tun. Dienstag 2011-04-26

In den Genusswelten, in denen wir uns bewegen, sind gutes Essen, edle Weine und feine Urlaube meist eine Selbstverständlichkeit. Wir haben es uns ja auch alle verdient, bei der Geschwindigkeit, mit der wir leben. Und geben unser schwer verdientes Geld auch guten Gewissens aus.

Kleinkind im Porträt

Dass es nicht allen so gut geht, weiß jeder von uns. Dass wir deshalb nicht alle auf alles verzichten, um weniger Begünstigten zu helfen, ist Faktum. Manche helfen aber doch.

Global Family Charity Resort Logo

Karl G. Auer hat vor fast vier Jahren den Verein »Global Family Charity Resort« gegründet. Seit 7.7.2007 engagiert er sich für Familien mit Kindern, für die Urlaub ein Fremdwort ist. Und mit ihm über 50 Hoteliers.

Seit kurzem gibt es ein neues Projekt. Das »2for1 SehrGutscheinheft«. Von Arlberg Hospiz im Westen bis zu Toni Mörwald im Osten gibt's Angebote für zwei, die nur einer bezahlt. Soll heißen, wir genießen doppelt und zahlen nur die Hälfte. Oder so irgendwie. Ist aber auch völlig egal, der Erlös kommt auf jeden Fall Karl G. Auer und seinem Engagement zugute.

Ein Blick ins Gutscheinheft

Global Family Charity Resort - die Initiative

Ruth

Leute, esst mehr Erdäpfeln! Dienstag 2011-04-26

Aus dem Westen nichts Neues. Diesmal macht unsere Nachfrage den Quinoa-Markt kaputt. Die Samen des Fuchsschwanzgewächses aus den Andenregionen sind getreideähnlich, glutenfrei und reich an Nährstoffen und Aminosäuren.

Seit Quinoa aus diesen Gründen die internationalen Märkte erobert hat - die Nachfrage im Westen stieg in den letzten fünf Jahren um 30 %, steigen die Preise in den Erzeugerländern. Im selben Ausmaß geht die Nachfrage im Hauptproduktionsland Bolivien zurück.

Quinoapflanze

Kostete eine Tonne Quinoa 2008 noch rund 1.100 Dollar (790 Euro), waren es 2010 bereits rund 3.000 Dollar, der Preis hat sich beinahe verdreifacht. Im europäischen Handel kostet ein Kilogramm des gängigeren weißen Quinoa zwischen sechs und sieben Euro. Für den selteneren schwarzen Quinoa sind bis zu zwölf Euro zu bezahlen. Ein Kilogramm Nudeln kostet etwa zwei, drei Euro und ein Kilogramm Reis nur einen Euro.

Die spinatähnliche Quinoa-Pflanze wird seit rund 6.000 Jahren in den Anden auf einer Höhe von über 4.000 Metern angebaut. Schon die Inkas nützten die haltbaren und nährstoffreichen Körner für die Verpflegung ihrer Soldaten. Durch die Unterstützung von europäischen und US-amerikanischen Hilfsorganisationen können viele Bauern heutzutage ihre Ernte exportieren.  

Nun schlagen vor allem Ernährungsexperten Alarm. Studien hätten gezeigt, dass gerade in den Quinoa-Regionen die chronische Mangelernährung bei Kindern wieder steige. Ernährungsberater führen das auf die stark gestiegenen Preise zurück. In Bolivien kostet das Kilogramm mittlerweile umgerechnet fast fünf Dollar. Viele Bolivianer greifen daher lieber zu den viel billigeren Nudeln, deren Nährwert nicht annähernd so hoch ist.

Zur Teuerung kommt der gesellschaftliche Wandel. Quinoa wird bei Kindern und Jugendlichen mehr und mehr »uncool«. Statt getoastetem Quinoabrot wird zu Weißbrot gegriffen, statt zu traditionellem Quinoa-Getränk zu Coca Cola. Jetzt sollen die Quinoa-Produzenten mit Millionenkrediten gestützt werden und jede schwangere Frau soll Zugang zu Quinoa bekommen. Auch in den Schulen sollen die Körner verpflichtender Teil des Frühstücks werden. Cooler wird Quinoa dadurch zwar nicht werden, aber vielleicht hilft es doch ein bisschen, dass die bolivianischen Kids gesund bleiben.

Quelle: orf.at
syl

Fröhlichen Osterschlaf! Donnerstag 2011-04-21

Viele bunte Eier und Erholung wünschen wir! Gute Weine, Osterkitz und Osterpinze! Sonnenschein und Wanderwege, Blumensträuße, Sonnenschein! Ausschlafen, Zeitunglesen, in die Sonne blinzeln, verwöhnen und verwöhnen lassen! Frischen Fisch und feinen Schinken, Spargel, Kräuter, Fußmassage. Frühlingswald und zarte Düfte, Veltliner, Riesling, Blauburgunder!

SCHÖNES OSTERFEST!

Schlafender Osterhase mit Osterei
Königlicher Geschmack Mittwoch 2011-04-20

Ach was haben havel & petz doch für einen königlichen Geschmack. Zu Silvester noch arglose Pol-Roger-Genießerinnen, ab sofort in einer Riege mit William, Kate & Co. Wie der Decanter zu berichten weiß, ist Pol Roger der offizielle Champagner der Hochzeit des Jahres der Royal Family.

Noch nicht fix oder noch nicht kommunikationsreif sind die anderen Weine, die während der Festivitäten offeriert werden. Ein englischer Tropfen soll jedoch dabei sein. Wird gemunkelt.

Mit dem Champagner aus Epernay ist jedenfalls schon einmal eine gute Wahl getroffen worden. Noch dazu, wo bereits Winston Churchill ein besonderes Faible für Pol-Roger-Schampus hatte. Zu seinen Ehren kreierte das Haus 1984 die Cuvée »Sir Winston Churchill«.

 Flasche Pol Roger Champagner

Es ist übrigens das erste Mal, dass Pol Roger bei einer Windsor-Hochzeit getrunken wird. Bis dato machte Bollinger das Rennen.

Das soll noch einmal wer sagen, die Briten hätten keinen Geschmack.

Und speziell William habe Geschmack, sagen Kates Kommilitonen.

Quelle: Decanter

Ruth
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