Verschiedene bunte Eislutscher am Stiel

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Kleines Buch mit großer Aussage Donnerstag 2011-03-17

Dass ich das Buch kürzlich geschenkt bekommen und vor einigen Tagen zu lesen begonnen habe, ist wahrscheinlich Zufall. Doch gerade jetzt, wo ein ganzes Land von  katastrophalen Ereignissen existenziell bedroht ist und die Welt fassungslos zuschaut, finde ich das kleine Werk umso bemerkenswerter und wichtiger.

Francois Lelord schreibt über den Psychiater Hector, der sich aufmacht, um das Glück zu suchen. Auf seinen Reisen trifft er mehr und weniger glückliche Menschen und versucht herauszufinden, wovon das individuelle Glücksempfinden abhängt. Und das in einer einfachen aber umso erfrischenderen Art und Weise.

Cover von Hectors Reise von Francois Lelord

Noch bin ich mit meiner Lektüre nicht fertig. Doch eines ist jetzt schon klar, und das sollten wir uns immer und immer und immer wieder vor Augen halten: Es sind die scheinbar kleinen und selbstverständlichen Dinge des Lebens, die uns das Glück immer wieder spüren lassen. Wir müssen „nur“ offen sein dafür.

Wissen tun wir das eh, daran erinnern sollten wir uns halt öfter einmal.

Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. Piper Verlag. 

Ruth

Der große alte Mann der Wachau ist gegangen Dienstag 2011-03-15

Josef Jamek, einer der Pioniere des österreichischen Weinbaus, ist letztes Wochenende 92-jährig verstorben. Der 1919 Geborene galt nach dem Zweiten Weltkrieg als Wegbereiter für trockene naturbelassene Weißweine in der Wachau. Er wollte weg von den überschwefelten und aufgezuckteren »Alkoholbomben« jener Zeit, elegante, sorten- und terroirbetonete Weine mit großer Bekömmlichkeit waren sein Ziel. Wie alle Erneuerer wurde auch er anfangs belächelt, insbesondere als er die Naturbelassenheit seiner Weine notariell überwachen ließ.

Josef Jamek

Und wie alle echten Visionäre ließ er sich nicht beirren und stand schlussendlich mit seinen Ideen Pate für die Vinea Wachau Nobilis Districtus, die renommierte Wachauer Winzervereinigung, für die er 1983 auch als Gründungsmitglied firmierte. Die Natur an sich war ihm ein großes Anliegen. So ist es unter anderem seinem und Franz Hirtberger sen. Engagement zu verdanken, dass das in den 1970ern in der Wachau geplante Donaukraftwerk verhindert werden konnte. Die Anti-Hainburg-Demonstranten in der Stopfenreuther Au versorgte Josef Jamek Jahre später jeden Tag persönlich mit hunderten Kornweckerln und Wachauer Laberln zur Unterstützung.

Das von Josef Jamek bis 1996 geführte und dann an Tochter Jutta Altmann und ihren Mann Hans Altmann übergebene Weingut Jamek besteht seit 1910. 25 Hektar Rebfläche stehen unter Ertrag, die zum Großteil mit Grünem Veltliner und Riesling bepflanzt sind. Die großen berühmten Rieden des Hauses sind die Achleiten und die Klaus. Von der Ried Klaus erwarb Jamek 1959 einen ersten Teil und schuf mit ihr durch behutsame Revitalisierung alter Mauern und Terrassierung das Paradebeispiel für die typischen Wachauer Terrassen. Josef Jamek hat somit nicht nur große Bedeutung als Winzer erlangt sondern auch als Wachauer Landschaftspfleger. Ein großer Mann ist gegangen, sein Schaffen hat Bestand. Die Beisetzung fand am Mittwoch im engsten Familienkreis statt.

syl

Wo die Gewürze zuhause sind Donnerstag 2011-03-10

Anlässlich des vorgestrigen Internationalen Frauentages haben sich vier Frauen zusammengefunden um einen angemessenen Abend zu verbringen. Treffpunkt war ein edler Wäscheshop in der Stadt. Hier wurde lediglich ein bisschen gustiert. Im Sinne von Gusto holen.

Innenraum des Nam Nam 

Obwohl eine der vier die unglaubliche Gelegenheit hatte oder gehabt hätte, ohne ihr eigenes Budget zu belasten, einzukaufen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Eigentliches Ziel des Abends war das kleine indische Lokal Nam Nam, von dem die vier  schon viel gehört hatten. Sie zogen also aus, um sich endlich selbst davon zu überzeugen, ob und wie es dort schmeckt. Es schmeckte hervorragend.

Weil die Esserinnen sich ein möglichst umfassendes Geschmacksbild machen wollten, kamen jeweils vier verschiedene Gerichte auf den Tisch. Sehr umsichtig, sehr klug. Die da waren:

Nam Nam Rolls mit Gemüse, Klare Ingwer-Karotten-Suppe, Indischer Frischkäse mit Tomaten und Rucola (der Schreiberin fällt gerade auf, dass das nicht SO extrem indisch klingt), Mix Veg Pakora (gebackenes Gemüse auf Punjabi Art). Was von Anfang an gefällt, ist dass alles eigenständig und ganz eindeutig nach den verwendeten Zutaten schmeckt. Frisches Gemüse, frische Kräuter, spannende Gewürze.

Die Hauptspeisen: Tandoori-Minze-Chicken, Fischcurry auf bangalische Art, Biryani Hyderabad (Gemüsereis auf Hyderabad-Art), eine Variation aus dreierlei Vegetarischem. Nachdem alle in der Runde einverstanden waren, wurde kreuz und quer gegessen.

Fazit: Angenehm unaufgeregte und trotzdem spannende indische Gerichte, denen es dieser Runde allerdings eindeutig an Schärfe fehlte. Zusätzliche Scharfmacher wurden also geordert. Sehr nettes Ambiente, noch netteres und sehr aufmerksames legeres Service. Wir kommen wieder!

PS: Wer meint, dass die ganz echte, ganz originale, handgefertigte Mozartkugel zum Abschluss nicht gepasst hätte, irrt.

Das Lokal

Ruth

Um eins klarzustellen: havel & petz feiern nicht Fasching. Dienstag 2011-03-08

Oder glaubt jemand im Ernst, wir würden ihm heute mit Zylinder und Krönchen die Tür öffnen? Mit Prosecco und Wurstbrötchen empfangen? Mit Luftschlangen werfen?

Mitnichten! Aber nur an diesem Tag können wir das Foto da rechts verbraten. Und uns darüber freuen, dass einen niemand zwingen kann, Villacher Fasching zu schauen. Dass wir nicht in die Eiserne Jungfrau kommen, wenn wir Helau! und Lei Lei! verweigern.

Sylvia mit Zylinder und Ruth mit Krone
© Citronenrot

Dass wir in einem freien Land leben. Dass endlich der Frühling kommt. Und mit ihm alles, was dazu gehört. »Die Liebe, die Liebe ist das einzig Wahr. Die Burschen sind bereit!«

Und dann öffnen wir den frisch von der Havel importierten Moncuit. Und trinken auf das Leben und darauf, dass es auch ohne Fasching viel Spaß für uns bereithält. Und viel Genuss. Immer wieder und wieder!

ruth & syl
Genau so. Montag 2011-03-07

Die havel hat's am Wochenende gut gehabt und war in der Champagne. Vor etwas über einem Jahr mit der Kollegin unterwegs, und jetzt schon wieder. Diesmal in einer anderen Besetzung, auch die Stationen waren etwas andere, das Abendessen am Samstag nicht. Denn wer nach Reims kommt, so die havel, sollte zumindest einmal in der Brasserie du Boulingrin essen.

Brasserie du Boulingrin von aussen

Denn genau so stellt sich die ins Land des edlen Sprudels Reisende das vor. Vor dem Lokal der obligatorische Stand mit Austern & Co. Wie die Standler das in der Kälte überleben sei an dieser Stelle hintangestellt, Idee und Umsetzung für die drinnen sind perfekt. Im Inneren dann warm, genau das richtige Ambiente zwischen Markthalle und intimem Restaurant, angenehmer Lärmpegel, Geschäftigkeit, savoir-vivre zum Zuschauen und Nachmachen.

Ins Glas kommt Schampus, auf den Teller zuerst eine Auswahl von vor der Tür, danach ein Steak tatare.

Brasserie du Boulingrin von innen

Vor den Augen der Gäste von der Kellnerin final zubereitet, mit Humor und entspannt, trotz rappelvoller Bude.

Das war's auch schon. VÖLLIG unaufgeregt, ohne Gschisti-Gschasti, dafür umso besser. So mag die havel das. Genau so.

www.boulingrin.fr

Ruth
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ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 1 913 42 74
f +43 1 581 13 50
office@havel-petz.at
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