Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

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Ein wirklich guter Platz. Das Landhotel Yspertal. Sonntag 2014-11-02
Ein bissl wie die Jungfrau zum Kind sei er zum Gasthaus gekommen, erzählt Diethold Schaar, seit fünf Jahren Eigentümer dieser wunderbaren Gaststätte und plötzlich Wirt. Zwei Jahre habe er gebraucht, um das Haus und seinen neuen Beruf überhaupt zu verstehen und das ehemals
Feuerschale mit brennenden Holzscheitern

»Grüner Baum« genannte Hotel in Yspertal zu entrümpeln. Seinen alten Beruf als Journalist und Medienmacher hat er damit endgültig hinter sich gelassen, er widmet sich nun zu 100 Prozent diesem alten Gemäuer mit seinen Gewölben, seinem herrlichen Innenhof und einer »Gaststube, die Geschichte(n) erlebt hat«. Weil man in diesem schönen Tal oberhalb von Ybbs von Gastronomie alleine fast nicht leben kann, füllt Diethold Schaar sein Haus mit Seminaren, Kunst und Kultur und veranstaltete im Frühjahr 2014 die ersten »Yspertaler Tage der Zukunft«.

Grob umrissen ist »in die Zukunft schauen« eines seiner großen Themen und der Grund, warum wir - CSR-Seminaristen und -istinnen der Quint.Essenz-Meisterklasse - dort gelandet sind. Gott sei Dank!

Denn im Unterschied zu manch anderem Hotel ist die dort praktizierte Nachhaltigkeit selbstverständlich, ohne sie permanent unter die Nase gerieben zu bekommen. Unverkrampft und selbstverständlich. So wie das Essen hervorragend ist, und eben bio. Die Zimmer sind renoviert, modern und ein bisschen Geschmacksache. Der Innenhof ist wunderschön und mit einer großen Feuerschale ausgestattet, in der nächtens Holzscheiter brennen. Die Bücher und Zeitschriften seien bitte alle zum Mitnehmen, denn die nächste Wagenladung warte schon darauf, in die Regale geschlichtet zu werden.

Mein persönlicher Tipp: der großartige Birnenmost gespritzt, wie im Mostviertel üblich staubtrocken vergoren. An den offen ausgeschenkten Weinen könnte man noch ein klein wenig feilen. Das ist aber dann auch schon alles, was mir einfällt, sollte ich krampfhaft nach Kritik suchen.

Das Landhotel Yspertal ist auf alle Fälle ein Haus, in dem man gerne verweilt. Und in das man immer wieder zurückkehren möchte.

www.landhotelyspertal.at
syl
Light on Weingut Edelbauer. Auf der Viennale 2014. Dienstag 2014-10-28
Viennale ist! 300 Filme vom Feinsten im Gartenbaukino und in fünf anderen Lichtspielstätten, von 23. Oktober bis 6. November. Und dazu gibt es Weine vom Feinsten, vom wunderbaren Weingut Edelbauer im Kamptal. Christoph Edelbauer ist exklusiver Viennale-Weinpartner, seine Weine werden in der Festival-Das feuerrote Viennale-Sujet mit dem Edelbauer-Logo

Lounge im Hotel Intercontinental ausgeschenkt. Filmschaffende, Filmstars, Journalisten und Cineasten werden mit seinen biologischen Grünen Veltlinern, Rieslingen und Pinot Noir beglückt. 

Wer also keine Tickets mehr für das ausverkaufte Slow-Food-Ganslkochen mit Christoph Edelbauer und Christian Petz am 3. November erwischt hat, der hat jetzt eine neue fabulöse Chance, die Weine zu verkosten.

www.viennale.at
www.vienna.intercontinental.com
www.weingut-edelbauer.at
syl
Pure class! Der Blanc de Blanc 2007 Zero Dosage von Marion & Manfred Ebner-Ebenauer Sonntag 2014-10-26
Es ist wunderbar, wenn wir auf unsere Kundinnen und Kunden so richtig stolz sein dürfen. Je besser ihr Ruf ist, umso besser wird auch der unsrige. Und jetzt wird er grad so richtig super! Denn Marion und Manfred Ebner-Ebenauer haben mit ihrem großartigen Jahrgangssekt »Blanc de Blanc 2007 Zero Dosage«
Manfred und Marion Ebner-Ebenauer mit Luftsprung und Blanc de Blanc

im Verkostungs-Ranking des amerikanischen Fachmagazins »Wine Enthusiast« alle Mitbewerber aus Österreich und Deutschland hinter sich gelassen. 93 Punkte hat ihr Blanc de Blanc erhalten. Wir gratulieren von Herzen! Und hoffen darauf, dass wir noch ein paar Flaschen davon im Keller liegen haben. Pure class!

die Kostnotiz aus dem Magazin
www.ebner-ebenauer.at
syl

Top im Gault&Millau

syl  28.10.2014 09:48

Auch im gerade erschienenen Gault&Millau liegt Ebner-Ebenauers Sekt mit 18,5 Punkten an der Spitze. Darauf sollten wir anstoßen!

Lieblingssendung Dienstag 2014-10-14

Das Wetter ist grad passend. Wenn's draußen trüb und nass ist, tut gute Musik in der guten Stube umso besser. Das war der gelungene Einstieg, damit jetzt eine meiner Lieblingssendungen im Radio ins Spiel kommen kann: Die Spielräume, täglich unter der Woche von 17.30 bis 18 Uhr auf Ö1. Eine halbe Stunde im Zeichen der Musik jeglichen Stils, jeglicher Herkunft und immer abseits

Cover Eels-Album
vom Mainstream. Zumindest abseits von dem, was ich unter Mainstream verstehe.

Shazam sei Dank weiß ich auch Tage und Wochen später noch, was ich gehört hab und was mir besonders gut gefallen hat. In letzter Zeit waren das zum Beispiel:
* Agatha Chang von Eels
* Heaven von Jimmy Scott
* I'm Gonna Cross The River Of Jordan von Kristin Asbjørnsen
* Quail And Dumplings von Bonnie "Prince" Billy.

Offenbar hör ich am frühen Abend gerne langsame Songs.

Ruth
Abtauchen, eintauchen, auftauchen Dienstag 2014-10-14

Der Gutschein für eine Nacht im vielfach ausgezeichneten Bio- und Seminarhotel Retter hing schon ziemlich lange bei uns an der Pinwand, irgendwie wollte sich kein Wochenende finden, an dem alles passte. Bis zum letzten, da passte alles. Und dieses Wochenende wurde zum Lese-Wochenende auserkoren.

Bücher
Also tauchten Frau Petz und ich am Samstag Vormittag mit einem Haufen an Büchern gen Pöllauberg ab, tauchten ein in viele, viele Seiten, Sätze und Buchstaben (Frau Petz zwischendurch auch in den Pool) und tauchten am Sonntag Abend mit einer Fülle an neuen Erkenntnissen, Eindrücken und Perspektiven  wieder auf. Es war großartig!
Hotel Retter, Pöllauberg
Großartig, weil wir uns den ganzen lieben Tag (und das an zwei Tagen hintereinander!) um nichts anderes als um uns und unsere Literatur kümmern mussten. Großartig, weil das Wetter uns hold war und wir zwei Tage im Bikini am Pool liegen konnten (und das nach diesem Sommer!).

Großartig, weil wir so richtig gespürt haben, wie es ist, Muße zu haben. Muße in dem Sinn, Zeit zu haben, für Sinnvolles, Muße für – siehe oben – neue Erkenntnisse, Eindrücke und Perspektiven. Das stand übrigens so oder so ähnlich in einem der vielen mitgebrachten Büchern und sprach uns natürlich für diese beiden Tage aus der Seele.

Wir haben viel aus diesem »Mikro-Ausstieg« mitgenommen, privat und beruflich. Unser Plan: solche Muße-Zeiten öfter einplanen und natürlich umsetzen. Unser TIpp: auch machen, unbedingt empfehlenswert! Vielen, vielen Dank liebe Frau Retter, dass Sie uns mit Ihrer Einladung die Rutschen für unsere Lese-Tage gelegt haben!

Hotel Retter

Ruth

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