Bassena - unser Blog

Wir kommunizieren I Wir positionieren I Wir beraten & begleiten

Ein ganz besonderer Ort. Das Boutiquehotel Stadthalle. Sonntag 2014-10-05
»Climate change is not something you believe in or not. Climate change is a fact. You look at it, you react.« So der brilliante Redner Peter Bakker, Präsident & CEO des World Business Council for Sustainable Development, am CSR-Tag 2014. »Sustainibility will soon be part of the companie's risk management.« Der Garten im Innenhof des Hotels
Michaela Reitterer, Eigentümerin des phantastischen Boutiquehotels Stadthalle beim Wiener Westbahnhof, hat schon früh reagiert. Der Ärger auf WienEnergie mit seinen überzogenen Preisen hatte in ihr das dringende Bedürfnis geweckt, sich mit einem energieautarken Haus unabhängig zu machen. Der Boardroom
2009 war es soweit, sie eröffnete das erste Null-Energie-Bilanz-Hotel weltweit. Letzte Woche lud sie in ihr vielfach ausgezeichnetes Haus, um ihren neuen Veranstaltungsraum, den »Boardroom« zu präsentieren. Er bietet 16 Personen Platz für Besprechungen und Präsentationen und ist so wie das gesamte Hotel mit Die Terrasse des Boardroom
einer besonders angenehmen Atmosphäre gesegnet und lichtdurchflutet. Besprechen im Wohnzimmer. Die zum Boardroom gehörende l-förmige und begrünte Terrasse ist ein zusätzliches echtes Asset. Und da wir schon einmal da waren, zeigte uns Michaela Reitterer auch gleich die drei neuen Upcycling- Klopapierrollen-Halter aus einem Fahrradpackelträger
Gästezimmer, Details am Rande hier rechts. Tolle Ideen aus altem Dingsbums, das sonst auf dem Müll gelandet wäre. Überhaupt ist das Stadthalle mit seinem Urwald im Innenhof, dem Lavendeldach und Gesamtkonzept ein echter Lichtblick, Ärger in positive Energie transformiert. Danke, Michaela Reitterer! Ein Hocker aus alten Zeitungen

www.hotelstadthalle.at
syl

Spannende Weine vom Wagram Donnerstag 2014-09-18
Vorigen Samstag lud Anton Bauer auf sein Weingut nach Feuersbrunn, um seinen aktuellen Jahrgang zu präsentieren. Wir durften nicht nur bei Organisation und Pressearbeit unterstützen, sondern auch mitverkosten. Und während wir, wie ständig in diesen Wochen, um die
Anton Bauer und Klaus Egle

Weine 2014 bangten, probierten wir großartige weiße 2013 und rote 2012. Launig und professionell kommentiert von Klaus Egle. Dazu gab es Wissenswertes über die Feuersbrunner Böden (von Andreas Scheidel) und über Betonei, Fass & Co (Karl-Heinz Seif).

Jetzt aber zum Wichtigsten, den Weinen. Am Programm standen der neue Jahrgangs-Rosésekt 2012, drei Grüne Veltliner, ein Riesling und ein Pinot Blanc, und bei den roten Pinot Noir, Zweigelt, die Cuvée Wagram Reserve, Merlot und Cabernet Sauvignon.
Toni Mörwald und Anton Bauer

Jeder Wein überzeugte mich mit »ganz viel Persönlichkeit«. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken. Und nachdem ich nicht vorhabe, hier alle Weine im Detail zu beschreiben, beschränke ich mich auf die drei Novitäten im Hause Anton Bauer. Die da wären: der oben genannte Rosésekt 2012, der Pinot Blanc Rosenberg und der Riesling Alte Reben, beide 2013, beide zur Hälfte im Betonei gereift.

Der 2012 Rosésekt besteht aus dem Saftabzug von 80 % Pinot Noir, 10 % Zweigelt, 10 % Chardonnay und reifte ein Jahr in Stahltank und Holzfass. Der Sekt gefällt mir ob seiner Frische gepaart mit Cremigkeit, er ist vollmundig und stoffig, trotzdem mit Leichtigkeit und Frische, hat burgundische Noten, feine Beerenfrucht und Biskuitaromen. Könnte mich problemlos daran gewöhnen!

Der Pinot Blanc Rosenberg wurde 2013 erstmals zur Hälfte im Betonei mit 60 kg Ganzbeeren vergoren und nach rund sechs Monaten mit der anderen Hälfte aus dem Barrique vereint. Die Mineralik dieses Weißburgunders ist für mich schon in der Nase spürbar, am Gaumen macht der Wein Druck, zeigt Spannung. Die Säure ist lebendig und gut eingebunden, die Holzaromen bleiben ganz fein im Hintergrund. Klaus Egle zu diesem Wein: »Auch wenn er schon weg ist, ist er noch da.« Wahre Worte.

Und jetzt noch zum Riesling Alte Reben, ebenfalls ein 2013er. Die Überraschung des Abends! In der Nase eindeutige Aromen von weißem Pfirsich (wurde intensiv im kleinen Kreis besprochen), zuerst zart, dann intensiver. Am Gaumen klar und reif, mit knackiger Säure und Noten von getrockneter Marille. Gute Spannung, straff und mineralisch. Ein richtig cooler Wein.

So, und weil ich so ein Pinot-Noir-Fan bin, bring ich den jetzt doch auch noch. Jahrgang 2012. Die Lössböden der Lagen Rosenberg und Gmörk prägen die „Persönlichkeit“ dieses Pinot Noir Reserve limited Edition. Er macht mit seiner burgunder-typischen feinen Frucht, Waldbeeren-Aromen und leicht rauchigen Noten in der Nase neugierig auf den ersten Schluck. Die leichte Fruchtsüße und Cremigkeit am Gaumen werden mit frischen Elementen und elegantem Gerbstoff wunderbar ergänzt. Sehr schön!

Nach getaner Arbeit belohnte Toni Mörwald uns in seinem Restaurant mit einem köstlichen Dinner mit – jawohl, Weinen von Toni Bauer. Gereiften Weinen, sehr spannend auch sie!

Mehr Infos zu den »Weinnovitäten«

www.antonbauer.at

Ruth

Kostbares Kamptal Sonntag 2014-09-07

So wie viele seiner Kollegen und Kolleginen lud auch Christoph Edelbauer dieses Wochenende aufs Weingut. Und so wie schon letztes Jahr waren wir auch heuer wieder unter seinen Gästen. Und das war gut so! Die Mannschaft des Salzburger Restaurants »The Green Garden« kochte vegatarisch und

Abendstimmung am Weingut Edelbauer
vegan, der Winzer sorgte für die Weinbegleitung. Die Natur vor der Tür und das Ambiente im Inneren waren ein würdiger Rahmen. Zum Einstimmen gab's Christoph Edelbauers Rieslingsekt »Brut 2013«, der mit seinen acht Gramm Restzucker und 13 Promille Säure zwar offenbar »irgendwie anders

als geplant« geriet, aber nichts destotrotz hervorragend mundete. Der Winzer weiß eben, wie man die Natur zu nehmen hat. Auch wenn sie manchmal nicht ganz so agiert, wie man sich das vielleicht wünscht. Zum viergängigen Menü (das Dessert aus Chai-Samen ist mir besonders in Erinnerung, fallen diese Samen doch unter die Kategorie »Superfood«), gab's verschiedene Reserveweine des aktuellen Jahrgangs. Zwei davon muss ich hier unbedingt explizit nennen: Der Grüne Veltliner Reserve Neuberg 2013, spontan vergoren und unfiltriert, ist ein tiefgründiger Wein, der zwischen hellen und dunklen Noten changiert und schon jetzt, trotz seiner Jugend, richtig Freude macht. Der Riesling Kamptal Reserve 2013 präsentiert selbsbewusst seine Mineralik. Auch wenn der Begriff schon etwas abgedroschen ist, der Wein ist mineralisch. Punkt. Und ganz und gar mein Geschmack!

www.weingut-edelbauer.at

Ruth

Klein-Berlin Montag 2014-08-25
Pressbaum ist nicht unbedingt berühmt für ein schönes Ortszentrum. Auch wenn dieser Ort im Speckgürtel westlich von Wien seit 2013 den Status einer Stadtgemeinde hat, gibt es wahrlich Städte, die auf den ersten Blick einladender sind. Wo auf den ersten Blick mehr los ist. Und doch tut sich in den letzten Jahren so einiges.
Ganz wunderbar zum Beispiel der Popup-Store »Der Sommerladen in der Fleischerei«, auch wenn er korrekterweise schon zu Tullnerbach gehört. Dort gibt's noch bis voraussichtlich 23. September Bio-Eis, -Säfte, -Eingelegtes und noch so einiges mehr. »Verkäuferin« und Fotografin Cornelia Böhm erzählt beim freitäglichen Einkauf, dass dies

(leider) ein einmaliges Sommerprojekt sei und ihr und ihrem Partner Alexander Falschlehner jedes Jahr etwas Neues für den Sommer einfiele, wenn neben dem Fotografieren noch Zeit bleibt.

Das Konzert am 23. August mit »Your Gorgeous Self« feat. DJ Stompin´ Wolfman aus Berlin hab ich leider versäumt, einkaufen geh ich aber sicher noch öfter in den nächsten Wochen. Und fühl mich dann dabei fast wie in Berlin.

www.diefleischerei.at/popup/

Ruth

Ein kulinarischer Urlaubs-Abriss Dienstag 2014-08-19
Justament heuer, der Sommer war bis jetzt noch nicht wirklich einer, stand nach Jahren der Meer-Urlaube einer in Österreich an. Im Salzkammergut. Eine wettertechnisch nicht unriskante Sache. Vor allem 2014. Und es kam, wie es eben kam. In zwei Wochen ein paar wirklich schöne Badetage, am Steg liegend, Traunstein im Abendlicht
den Traunstein betrachtend, Eis schleckend, in den See springend. »Ein Sommer wie damals«, genau so. Ein paar Wander-Bade-Tage, wunderschön auch sie. »Unterm Stein« beim Wasserfall in den See tauchen, beim Laudachsee dem Traunsteingipfel ein Stück näher sein, das Türkis der
Langbathseen genießen, in der Kaltenbachwildnis im kalten Bach herumklettern. Tja, und nach neun Tagen zeigte die Gegend, was sie wirklich drauf hat. Regen beim Aufwachen, Regen beim Vormittagskaffee, Regen beim Mittagessen, Regen beim Chillen am Nachmittag, Regen beim
Einschlafen. Aber egal, erholsam waren sie alle, die Urlaubstage, ob trocken oder nass. Und kulinarisch erquicklich, man ließ es sich gutgehen! Erwähnenswert in und um Gmunden: Jausenstation Moaristidl, dort gibt's – ja genau, eine Jause – und den wunderbaren Welschriesling von Georg Schmelzer aus Gols.

Wiener Cafe: Der Biofisch-züchtende Gastronom Markus Moser serviert frisch Zubereitetes aus großteils Bioprodukten, kreativ, abwechslungsreich, sehr gut. Höllerwirt in Altmünster: Sicher eine der Top-Adressen in der Gegend. Super-Balance zwischen bodenständig und gewagt. Taube (für die Tochter), Rieslingbeuschel, salziges Karamelleis stehen unter anderem auf der Karte. Kulturcafé Villa Lehmann, direkt an der Esplanade in Gmunden: Seit Jahren schön (in einer alten Villa) und lässig (Wohnzimmer-Bar-Atmosphäre). Die Karte ist klein, was auf den Teller kommt (zum Beispiel ein 300-Gramm-Steak, für den Sohn) ist wirklich gut. Den letzten Abend verbrachten wir im Gasthaus Schloss Hochhaus in Vorchdorf (siehe unterstes Foto, gleich ums Eck vom Tanglberg): Ein wunderschönes, schlichtes Gasthaus in alten Gemäuern, Speisen- und Weinauswahl sehr solide, sogar ein Wein aus dem Hause BattenfeldSpanier war zu haben. Man schlug zu, eh klar.

Einzig über die wunderbaren Grillabende (so wie am zweiten Foto von oben) bei lieben Freunden wird hier nicht geschrieben. Die waren und sind exlusiv uns vorbehalten!

Jausenstation Moaristidl

Wiener Cafe, Sparkassengasse 1, Gmunden, Tel. +43 7612 71549

Biofisch Großalm

Höllerwirt

Kulturcafé Villa Lehmann

Gasthaus Schloss Hochhaus

Ruth

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77 


ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 1 913 42 74
f +43 1 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Datenschutz & Cookies



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.