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Und noch ein Lieblingsort - die Hofmeisterei Hirtzberger in der Wachau Dienstag 2014-08-12

Mir als geborener Strudengauerin ist die Wachau so etwas wie das verlängerte Wohnzimmer. Denn von donauaufwärts ganz oben, da wo die Donaugaue zum Noname verkommen, da bin ich her. Dazwischen wird die Wachau in Melk zum Nibelungengau und dieser in Ybbs zum Strudengau.

Es ist dieselbe Landschaft, bloß wachsen im Strudengau statt Weinreben Mostbäume, trinkt man beim Bauern Most statt Wein. Weshalb wir als Kinder mit dem Opa regelmäßig Wein- und und auch Marillenholen in der Wachau waren.

Ein Glas Rosésekt und eine dunkle Apotheker-Wasserflasche am Tisch

Mein Großvater war - zumindest optisch und außer Haus - ein Sir. Immer mit Hut und Uhrenkette, immer im Anzug und immer nach frischem Rasierwasser duftend. Der beim Spaziergehen mit einem »D'Ehre« den Hut lüftete. Mit ihm kehrte man auf den Wachaufahrten ab und zu im Florianihof in Wösendorf/Weißenkirchen ein. Das Essen & Trinken wird wohl gut gewesen sein, denn insgesamt ist dieses schöne Wirtshaus an der Donau in sehr positiver Erinnerung. Es war immer ein gutes Haus, um das es in den letzten Jahren nach und nach immer ruhiger geworden ist.

Bis der Floranihof vor ein paar Monaten einen neuen Eigentümer fand, den großen Wachauer Winzer Hirtzberger. Geführt wird das auf »Hofmeisterei Hirtzberger« umbenannte Haus von Restaurantleiter Hartmuth Rameder, der zuvor für Nigls und im Palais Coburg aktiv war, und Küchenchef Erwin Windhaber. Und mit ihnen und der wirklich gelungenen Renovierung inklusive wunderschöner Terrasse hat die Wachau einen neuen Hotspot.

Bei der Weinkarte liegt natürlich der große Fokus auf den hauseigenen Weinen - Jahrgangstiefe! - und der Wachau, aber auch Weine aus anderen Regionen gibt es und soll es vermehrt geben. Noch sei es bloß die kleine Karte. Wir haben uns auf jeden Fall über Bucheggers Rosésekt vom Pinot Noir und Hirtzbergers Weißburgunder Smaragd Steinporz 2012 schon einmal sehr gefreut. Und sollten die Flusskrebsravioli mit Kalbsbries, Karfiol und Krebsenschaum noch auf der Karte stehen, überlegen Sie nicht lange. Bestellen Sie!

www.hofmeisterei.at
Foto: Sabine Decleva
syl
Unverhofft Milano Donnerstag 2014-07-31
Zwei Wochen Sprachferien beim sehr kultivierten aber etwas schrägen Großonkel aus altem neapolitanischen Geschlecht. In seiner großen dunklen und ganz schön antiquierten Mailänder Wohnung das Kind. Vom kultivierten aber etwas schrägen Onkel tagelang alleingelassen. Verloren. Einsam.Campari, Kaffee und Oliven im Camparino
Da kann's nur eines geben. In den Flieger setzen, Tochter retten. Und so kam ich unverhofft zu einem höchst vergnüglichen und innigen Mutter-besucht-Tochter-Städtetrip. Mit Mailand, wie es sich gehört. Mit spätem Frühstück im Camparino in der Galleria, mit Campari, Oliven, Prosciutto und Leute schauen. Oben in den Terrassen des Doms
Mit Dombesichtigung von innen und von oben - dringende Empfehlung! Mit ein bisschen Bummel und einer Bluse da und einem Röckchen dort. Mit Bootsfahrt, Kaffee und Spumante in den Navili, den Kanälen, die ein wenig an den Nyhavn in Kopenhagen erinnern. Nur cooler und ein wenig abgefuckter.Ein Blick auf den Grande Navilio
Wo die Tauben und wir einen Blick auf diese  Hochzeit werfen konnten. Mit einem Bräutigam, der aussah wie Jean Reno. Mit einer heftig tätowierten Braut in Tüll. Und Gästen, denen man das Leben und was auch immer ansah. Denen man ansah, dass sie den Moment genießen, weil's für sie vielleicht kein Morgen gibt.
Blick auf eine Taube im Vordergrund und dahinter die Hochzeit
Mit einer leicht verzweifelten Tochter mit ausgelatschten löchrigen Schuhen, die sich für kein neues Paar entscheiden konnte. Auch nicht für diese Schuhe aus dem Choco-Lab im Kaufhaus Rinascente. Viel zu süß! Ihre Suche geht nun ohne mich weiter, die ich wieder zuhause bin. Milano kam unverhofft. Grazie, cara figlia mia!
Schuhe und Taschen aus Schokolade
syl
Ein sinnvoller Sonntag Sonntag 2014-07-27
Der Samstag war emsig, die Autorin eifrig. Haushalt, Rasenmähen, gefühlt unzählige Waschmaschinen (bei dem perfekten Schnell-trocken-Wetter), Mittagessen für die Kinder, Blumen gießen, Wäsche abnehmen, zusammenlegen und verteilen undsoweiter undsofort. Aber alles entspannt und mit sonnigem Gemüt bei sonnigem Wetter. Wenn auch profan, so war es ein sinnvoller Tag. Weil viel weitergegangen ist und die Autorin am Abend zufrieden auf ihr Werk blickte.
Titelseite Magazin Geo Wissen

Der Sonntag war aber noch viel sinnvoller. War er doch dem Geo-Wissen »Was gibt dem Leben Sinn?« gewidmet. 161 absolut lesenswerte Seiten. Der Sinn des Lebens aus philosophischer, spiritueller, sozialer, gesellschaftlicher, individueller, religiöser und vielerlei mehr Perspektiven betrachtet. Sinnvolles Lesevergnügen, unbedingt empfehlenswert!

Geo Wissen »Was gibt dem Leben Sinn?«

Ruth

Hoch oben am Berg Donnerstag 2014-07-17

Präzise, straffe, fast schon strenge Weine mit Struktur. Rauchige Noten, Graphit-Töne, Schiefermineralität. Wer denkt da an südsteirische Weine? Auf jeden Fall die Schreiberin dieser Zeilen, seit sie die Weine vom Weingut Schauer in Kitzeck im Sausal probiert hat. Südsteirische Weine, die in ihrer Stilistik ganz anders sind, als gemeinhin erwartet wird.

Die wichtigsten Rebsorten des Winzers Stefan Schauer, der unter anderem Teil der "Jungen Wilden" rund um Artur Toifl und Urban Stagard ist, sind Sauvignon Blanc, no na, Riesling und Grauburgunder. Weine, die nicht nur oben am Berg auf wirklich steilen Steillagen wachsen, sondern auch oben am Berg verarbeitet werden. Mitten in der

Lage Gaisriegel, die das Weingut komplett umgibt.

Karl Schauer hat für die Weinproduktion, die seit 1980 neben Buschenschank (traumhafter Garten!) und Gästezimmer mehr oder weniger nebenbei lief, im Jahr 2004 Produktions-Halle und Keller ordentlich erweitert und in den Berg

Sekt vom Weingut Schauer 

bauen lassen. Sohn Stefan kümmert sich darum, dass die Weine, die das Kitzecker Weingut verlassen, dies in einem Top-Zustand tun. Und das tun sie!

Rund 16 Hektar werden zur Zeit bearbeitet, es darf in Zukunft auch noch ein bisschen mehr sein. Damit die Sache noch runder wird, harren Ausstattung und Website gerade eines Relaunches, der kommt, wann er kommt. Vielleicht geht's in die Richtung vom unbedingt kostenswerten »Schauer Brut«. Vielleicht aber auch nicht, neugierig sind wir schon jetzt.

Stefan und wenn es die Zeit erlaubt, Bruder Bernhard, sind umtriebig, haben richtig Biss, »geile Weine« (O-Ton Winzer) zu machen und sie unter die Leute zu bringen. Sie sind am besten Weg dazu!

www.weingut-schauer.at

Ruth

Tatsächlich super! The Daptone Super Soul Revue feat. Sharon Jones & The Dap-Kings & Charles Bradley & Antibalas Donnerstag 2014-07-03

»This might have been an operahouse yesterday, this might be an operahouse tomorrow, but tonight it is a dancefloor!«.

Saun&Starr Charles Bradley
Antibalas Sharon Jones


Einer der großartigsten Abende ever, Hexelkessel in der Wiener Staatsoper. Wer nicht dabei war bei diesem Konzert am 1. juli, kann wenigstens nicht wirklich wissen, was er/sie versäumt hat. Denn es täte ihm/ihr ewig leid.

Hier Karl Fluchs Nachbericht im Standard. Wenn er zu Wort kommt, ist's bequemer. Und besser kann man es ohnedies nicht sagen. Hörproben mit Klick auf den blauen Mann (Bradley), den orangen Mann (Antibalas, Juchu!) und die blaue Frau (Jones).

Karl Fluch. Der Standard, 2. Juli
Hier auch der Nachbericht der Presse, 2. Juli
syl
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