Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Pop-Up Dinner mit Beton Mittwoch 2013-11-13

Hin wollte ich ja schon lange mal. Zeit war aber bisher nie dafür. Gestern war es aber endlich so weit: Von 19 bis 24 Uhr war ich Mitglied der Initiative zur Wiederbelebung brachliegender Stadtflächen. Heißt: Ich war Gast der Betonküche VI.

Dinnertafel der Betonküche 

Dieses Mal wurde das Pop-Up Dinner in einer ehemaligen Diaprojektorfirma veranstaltet.

Den technischen Fortschritt verschlafen, musste das Unternehmen schon vor Jahren den Personalstand minimieren und Räumlichkeiten aufgeben.

Koch der Betonküche

Auf mobilen Induktionskochfeldern bereitete dort nun Emanuel Weyringer vom Wallersee die 5 Gänge vor.

Entenzunge mit Feige, saurer Gurke und Topinambur-Creme, Wan Tan mit Iberico Schwein und steirischem Kürbis, "Acqua Pazza" (verrücktes Wasser) - Forelle in Suppe mit Kartoffeln - aus Süditalien, Rehrücken mit Kohlsprossen, Quitte und Topfenknödel, und zum Abschluss Erdnusseis mit Kaki-Apfel. Dazu ein paar Gläser von Trapl und Judith Beck, abgerundet mit Kaffee und Nussschnaps.

Ein paar Kombinationen waren meiner Zunge zugegeben etwas zu fremd, wie der Topfenknödel zum Reh oder die Sojasprossen zum Eis. Und über einige meiner Schatten musste ich auch springen (Entenzunge! Rehrücken!). Auf jeden Fall aber war die Verbindung von Kreativität und Atmosphäre eines meiner kulinarischen Highlights des Jahres. Und nächstes Jahr kommt dann auch endlich die Feldküche dran.

Betonküche

anna
Outing Montag 2013-11-04
Vor einigen Wochen noch selbst geschwächt von bösem Husten und Halsweh holte ich mir an dieser Stelle mit einem Sommerhit Urlaubsfeeling zurück. Dieser Tage bin ich quasi Vorsteherin im heimischen Lazarett und ein ein wenig musikalischer Erheiterung wieder nicht abgeneigt. Und oute mich hier mit einem meiner Lieblingsklassiker. Es warad wegen der Stimmung. 

Während die Kollegin sich ernster und geistig herausfordender Themen annimmt, um unsere Bassena zu füllen, vergnüge ich mich quasi im Schlagermillieu. Seit Kindheitstagen ABBA-Fan (Ich war Ende der 70er-Jahre als kleine Volksschülerin sogar auf einem Konzert in der Stadthalle!) stehe ich dazu, dass »Dancing Queen« meine Stimmung einfach hebt. Immer wieder. Die Kollegin möge mir verzeihen. Und danke, dass sie es trotzdem mit mir gewagt hat!

Und noch ein zweites akustisches Stimmungs-Kleinod zieh ich mir immer wieder gerne rein: »Don't stop me now« von Queen. Mir geht's schon wieder besser, ich merke es!

»Dancing Queen«, ABBA
»Don't stop me now«, Queen

Ruth

Christoph Edelbauer. Newcomer-Winzer newly betreut Freitag 2013-11-01
Zeige uns deinen Kunden und wir sagen dir, wer du bist. Ich glaube, wir sind großartig! Werfen Sie doch einmal einen Blick in unsere Kundenliste, dann werden Sie sehen. Denn dort tummeln sich bloß die Allerfeinsten. Jetzt durften wir noch einen Winzer hinzufügen. Christoph Edelbauer, Shootingstar im Kamptal.
Christoph Edelbauer im Weingarten und eine seiner Weinflaschen
Christoph Edelbauer ist in Langenlois daheim. Sein Weinkeller wurde 2013 fertig gestellt und entspricht allen Anforderungen für umweltbewusstes Bauen. Die Temperatur im Keller wird ausschließlich über Erdluft- Kollektoren reguliert, der Baukörper besteht aus mit Eisenoxyd vermischtem Beton, Eiche und Glas.
Der eisenfarbige Weinkeller

Er reagiert auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit wie ein natürlich vorkommender Rohstoff und gibt in der herbstlichen Abendsonne soviel Wärme ab, dass man darauf Ganzkörper-Wärmepackungen konsumieren könnte.

Dass ein Winzer, der so baut, biologisch arbeitet, liegt auf der Hand. Aus Überzeugung, um eine gesunde Umwelt zu hinterlassen, und »um spannendere Weine zu machen«. Spannend in zweierlei Sinn. Einerseits, weil man sich auf die Natur einlassen muss, nichts ist durch äußeren Eingriff geregelt. Andererseits, weil die Weine damit ihren eigenen Weg gehen und in der Flasche vibrierender sind. Der eine oder andere Schritt ins Biodynamische ist schon getan, es könnten durchaus mehr werden.

Äußerste Zurückhaltung pflegt Christoph Edelbauer bei der Ausstattung seiner Weine. So kommen seine Etiketten ohne Papier aus, direkter Siebdruck auf der Flasche ersetzt es. Seine Weinkartons sind ebenso minimalistisch, nur das Logo und die Kontaktdaten sind hier in weißer Farbe aufgedruckt. Visitenkarten und Drucksorten sind aus FSC-zertifiziertem Papier (Forest Stewardship Council). Bei Christoph Edelbauer ist Nachhaltigkeit kein Mascherl, sie ist Motivation.

Er hat das Weingut nach Auslandspraktika in der Pfalz, in Südafrika und Neuseeland 2003 von seinen Eltern übernommen. Da, wo heute der Weinkeller steht, waren früher eine Holzhütte, Weingärten und brachliegende Wiesen. Letztere werden nach und nach mit Weinreben bepflanzt, so wie das Gros aller Gärten von Christoph Edelbauer nach und nach neu bepflanzt wurde. Alte Reben gibt es also nur vereinzelt, aber was die jungen Rebstöcke produzieren, ist bemerkenswert.

Klarerweise ist durch das Kamptal viel vorgegeben: Riesling und Grüner Veltliner. Und speziell der Riesling lässt die Weinwelt aufhorchen. So vergab Falstaff-Chefredakteur gerade 93 Punkte für den Kamptal DAC Riesling Reserve 2012, siehe hier seine Kostnotiz.

Die eigentliche Liebe des Winzers gilt aber dem Pinot Noir. »Weil er so schwierig ist, ich mag die Herausforderung.« Und weil die kühlen nächtlichen Temperaturen und die Böden diese Rebsorte gut zur Geltung bringen. Sie zeigt sich bei Christoph Edelbauer als klarer »cool climate wine« und deutlich geprägt durch den jeweiligen Jahrgang. Speziell 2008 und 2011 sollte man unbedingt probieren.

Wir freuen uns, wie man sieht, über den Neuzugang. Auch weil die Chemie - und hier darf sie sehr gerne zum Zug kommen - zwischen uns so gut passt. Und weil wir uns natürlich, wie eingangs angemerkt, über unsere Kunden definieren: Wir sind green und wir sind gut! :)

www.weingut-edelbauer.at
syl
Münchner Wohnzimmer - das Broeding Dienstag 2013-10-08
Eigentlich sollte hier ein anderes Bild hin. Das selbstgeschossene vom Mangalizaschwein mit Steinpilzen und Kraut mit der Flasche 2011er Riesling Bruck vom Wachauer Muthentaler. Aber das Broeding ist so schön, dass es das Broeding sein musste. In das man reinkommt und sich wohlfühlt.
Essbereich im Broeding

Wie im Wohnzimmer. Wiewohl dort etwas weniger Esstische herumstehen.

Geben tut es das schöne Münchner Restaurant seit 1988 (wenn ich mich richtig erinnere), und Patron Gottfried Wallisch ist derjenige, der es heute führt und beseelt. Also ungefähr zu der Zeit wurde es von ihm und seiner vom österreichischen Wein enthusiamierten Freundesrunde  »irgendwie« aufgesperrt und »irgendwie« betrieben. Die Weine aus Österreich wurden auf den Weingütern vor Ort eingekauft und selbst nach München gefahren. Eine Flasche aus dem allerersten Einkauf liegt auch noch im Keller, ein 1987er Polz (wenn ich mich richtig erinnere).

Neben dem richtigen Wein war den Freunden immer wichtig, dass man sich wohlfühle bei ihnen, was auch heute noch für Wallisch oberste Maxime ist. Er hat irgendwann, ans Jahr kann ich mich nicht mehr erinnnern, die alleinige Federführung übernommen. Er ist dem Konzept treu geblieben, wobei das »Irgendwie«  natürlich längst absoluter Professionalität gewichen ist.

Wallisch serviert täglich eine Speisenfolge aus bis zu sechs Gängen, nicht mehr und nicht weniger. Täglich frisch und täglich anders. Was den Vorteil hat, dass man nicht viel hinundher überlegen muss. Was umgekehrt den Nachteil hat, dass man auf der Website nicht nachsehen kann, was man gegessen hat, falls man sich nicht mehr erinnern kann. Als großartig im Gedächtnis geblieben sind die eingelegten Radieschen, die Sardine (juchu!) und die Ravioli mit Pulpo. Und mit dem Schwein schließt sich der Kreis. Nix vergessen!

Dem Weinkonzept ist Wallisch ebenfalls treu geblieben. Der Fokus liegt nach wie vor auf Österreich, auch im angeschlossenen Weinhandel. Ein paar Schlenzer über Österreich hinaus macht der Weinliebhaber allerdings inzwischen doch. So finden sich auf der Weinkarte Terroir al Limit (Spanien), Foradori (Italien) und Matassa (Südfrankreich). Und dieser wunderbare Rieslingsekt von Bäder in Rheinhessen, staubtrocken und nach der Méthode rurale hergestellt.

Wann war gleich noch einmal der nächste Workshop in München?

www.broeding.de
syl
Summer feelings Freitag 2013-10-04
Manchmal darf es auch was ganz Einfaches sein. Etwas Anspruchsloses, das trotzdem oder gerade deshalb manchmal wunderbar passt. »Get lucky« von Daft Punk ist ein Song, auf den das zutrifft. Keiner weiß mehr warum, aber irgendwie wurde er heuer zum Urlaubs-Hit. Musik, die, wie wir fanden, die Generationen einte.

Von den Jüngsten (drei Jahre alt) bis zu den Ältesten (40+ und ++). Schallte »Get lucky« aus den Boxen hoch über dem Meer waren wir alle glücklich. Warum mir das gerade jetzt einfällt? Weil ich seit über einer Woche mit Husten und Halsweh kämpfe, mir kalt ist, ich müde und einem Energieschub daher nicht abgeneigt bin. Den hol ich mir jetzt akustisch. Und bin bald nicht mehr nur lucky sondern auch wieder gesund.

Unser Sommer-Hit auf youtube

Ruth

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