Bassena - unser Blog

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La vita è bella. Donnerstag 2013-08-29
Je älter die Kinder, desto netter und entspannter ist es, mit ihnen essen zu gehen. Gestern war es wieder einmal soweit. Und weil wir einfach richtig Gusto auf eine richtig gute Pizza hatten, fiel mir wieder einmal und Gott sei Dank das gute alte Rossini ein. Seit 1985 gibt's dort in

der Schönlaterngasse die einzige, die echte, die napoletanische Pizza. Hauchdünn, knusprig, qualitativ hochwertig belegt. Die Service-Mannschaft ist wie (fast) immer extrem freundlich, auf Zack und natürlich italienisch. Das Lokal an einem Mittwoch-Abend rappelvoll, die Stimmung hervorragend. Wir waren für ein Abendessen quasi in Italien und haben's sehr genossen.

Pizzeria und Trattoria Rossini
1010 Wien, Schönlaterngasse 11
Tel. +43 1 512 62 14

Ruth

Abtippenswert - Daniel Glattauer Dienstag 2013-08-20

Geniale Urlaubslektüre, die ich nicht für mich behalten kann. Sie gehört einfach geteilt! Und wenn alle noch schlafen und der Regen den Staub aus der Luft wäscht, dann lässt sich das kurze Kapitel bei einem heißen Kaffee und einem Stück kalter »Blätterteigpizza von gestern« flott und unbeschwert abtippen.

Umwölkter und bewaldeter Gebirksgipfel

Fällt nicht unter Arbeit. Aus Daniel Glattauers »Mama, jetzt nicht!«: Gipfel des Staubes, Seite 43.

»Ein Problem gilt erst als problematisch, wenn es der Politik medial so nahegetreten wurde, dass es ansteht. Nun, wir haben endlich wieder ein Problem, das ansteht, so luftig es auch daherkomm. Es ist der gute alte ‘Feinstaub‘.

Was macht die Politik mit einem anstehenden Problem? – Sie sitzt es entweder aus (Sitzung). Oder sie sagt ‘Guten Tag‘ dazu (Tagung). Oder sie lädt Experten ein, die ‘Guten Tag‘ dazu sagen (Fachtagung). Oder sie bildet eine Menschenkette um es herum (Arbeitsgruppe). Oder sie behandelt es so lange, bis es sich erschöpft hat unter dem Druck der geistig damit Beschäftigten (Seminar). Oder sie malträtiert es so lange, bis es sich aufgelöst hat im Säurebad professioneller Lösungsansätze (Symposium).

Muss man damit rechnen, dass das Problem alle oben genannten Veranstaltungen dahingehend übersteht, dass es danach noch immer ansteht, dann gibt es noch eine (österreichische) Möglichkeit: Man muss es kidnappen, abriegeln und zudecken. Mit anderen Worten: Man macht einen Gipfel darüber. Im konkreten Fall richtet man einen 'Feinstaubgipfel' ein. Staubt es vom Gipfel sehr herunter, dann schnürt man am Fuße desselben ein 'Feinstaubpaket'. Und basta.«

syl

Großartig ...

Ruth  21.08.2013 14:42

... wie immer. Daniel Glattauer gehört zu den Guten. Zu den ganz Guten.

Selbst kreierter Genuss Sonntag 2013-08-18

Das ist noch immer kein klassischer Koch- oder Food-Blog. Aber wenn eine Eigenkreation wie der soeben verspeiste Fisolensalat so gut gelingt, lass ich auch andere daran teilhaben. Selbstlos wie ich bin.

Ich komm auch gleich zum Punkt, sprich zum Rezept.

Selbstgemachter Fisolensalat in der Schüssel mit einem Stück Weissbrot 

Das nicht wirklich eines ist, weil im Tun entstanden, ohne irgendwelche Mengeneinheiten zu berücksichtigen. Doch ich will versuchen, diese hier möglichst gut hinzubekommen.

Ein halbes Kilo (Bio-)Fisolen al dente kochen. Am besten so früh, dass sie, wenn der Hunger kommt, ausgekühlt sind. Eine große Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in reichlich Butter hellbraun rösten. Mit den in mundgerecht geschnittenen Fisolen in eine Salatschüssel geben. Cirka ein viertel Kilo Kirschtomaten (am besten aus dem Garten) vierteln und in der Zwiebelbutter schmoren. So ungefähr sieben, acht Minuten lang. Einen »Ziegel« Feta (Standardpackungsgröße) in Würfel schneiden, zum Rest dazu geben. Ganz wichtig vor dem Marinieren: frischer Oregano (Menge nach Gefühl). Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Rotweinessig anmachen. Fertig.

Ich könnte mir vorstellen, dass schwarze Oliven auch noch gut dazu passen. Probier ich beim nächsten Mal aus.

Ruth
Gemeinwohl-Eis Mittwoch 2013-08-14
Schade, dass der Salon Leonardelli geographisch für uns ein bisserl ungünstig liegt. In Brigittenau nämlich. Sonst würde man uns dort sicherlich öfter antreffen können. Passt er doch wunderbar zu unserer Auffassung von Genuss und unseren Umweltzeichen-Aktivitäten. Besagter Eissalon, der in dritter Generation von der Familie Leonardelli geführt wird, die 1900 aus Trentino nach Wien kam, ist ein ganz besonderer Eissalon. Einer, dem Nachhaltigkeit
Waffeleisbecher mit drei Kugeln Eis 

auf mehreren Ebenen ein Anliegen ist. Sorry, auch wenn man das Wort vielleicht nicht mehr hören (lesen) kann, mir fällt kein passendes Synonym ein.

Jedenfalls hat Franz Leonardelli schon vor einigen Jahren am ÖkoBusinessPlan teilgenommen und das dann immer wieder. War es zu Beginn der klassische Umweltgedanke (Müllkonzept, Energiesparmaßnahmen), damit einhergehend die Senkung der Betriebskosten (ja, solche Maßnahmen können auch Kosten sparen!), stand zuletzt die soziale Ebene im Fokus. Mitarbeiter-Zufriedenheit, faire Bezahlung, Urlaub für Mitarbeiter/innen mit Kindern auch im Sommer (Eissalon!), Hilfe bei der Arbeitsgenehmigung. Das ganze läuft unter dem Titel »Gemeinwohl-Projekt«, bei diesem hier haben neben dem Salon Leonardelli auch eine Apotheke und eine Tanzschule teilgenommen. Der Prozess, um soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde und Solidarität in den Alltag zu integrieren, wurde von einem Berater begleitet, die Ergebnisse beurteilt haben die Betriebe untereinander wechselseitig.

Franz Leonardelli ist noch auf dem Weg, aber auf dem goldrichtigen, wie wir finden.

Quelle: Der Standard, 14./15. August 2013, Seite 8
oder online

Ruth

Man hält's schon aus. Dienstag 2013-08-06

Die griechische Küche hat nicht unbedingt den besten Ruf. Eh nett für zwei Wochen Urlaub, aber dann wird's fad. Was nicht unbedingt falsch ist. ABER: Für eben diese zwei Wochen kann sie was. Und zwar zu Lande wie auch am Wasser. Zumindest gilt das für die Region Pilion, an der Ostküste des Landes. Wir waren südlich von Volos, sozusagen gegenüber von Skiathos.

Esstisch mit verschiedenen Gerichten und der Familie rundum 

Bild 1 (oben!): Ein Essen im Landesinneren. Wir durften, wie es Tradition ist, in alle Töpfe schauen und haben nach optischen Gesichtspunkten gewählt. War auch notwendig, verbals wär's etwas schwierig gewesen. Unser aller Highlight: die gefüllten Zucchini-Blüten. Warum der junge Mann rechts im Bild sich die Nase zuhält, man weiß es nicht.

Bild vom Mittagessen in Griechenland

Bild 2 (wiederum oberhalb): Sonntagsmittagessen in der Strandtaverne. Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden. Der Wein war leider untrinkbar, Gott sei Dank gibt's allerorten Fix und Mythos. Und ein kaltes Bier kann wahrlich auch was.

Bild 3: Traraa, der Mahi-Mahi! Auch als Goldmakrele bekannt. Der sechs Kilo schwere Fisch wurde uns quasi vor die Füße gelegt. Ein Ausflug mit dem Boot nach Skiathos-Stadt, die Kinder wollen alle lieber am Strand bleiben, ein Gin Tonic am Hafen bietet sich geradezu an. Und wie es das Schicksal so will, legt ein Fischer

Ganzer Mahi Mahi in einer Box

an und preist seine Ware. Keine fünf Meter Luftlinie von den Eiswürfeln im Glas entfernt. Oft hast a Glück. Das Foto dokumentiert die letzten Minuten unserer Mahlzeit im Ganzen. Die Wangen haben wir noch am selben Abend roh und mariniert in Zitronensaft, Zwiebel und Chili quasi als Sashimi gegessen, den »Rest« am nächsten Tag mit Zwiebel, Knoblauch, frischen Kräutern, Chili (auch die Kinder!) und Olivenöl der hauseigenen Olivenbäume im Rohr geschmort. Ich hätt's auch noch eine dritte Woche ausgehalten. Ehrlich.

Ruth
 

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