Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Vom Marillenmarmeladekochen überrascht Montag 2013-07-22
Nein, ich war noch nicht bei der Marillenprinzessin. Die Fahrt in die Wachau steht erst nächste Woche an. Ich war im Garten. Und in diesem Garten stehen zwei Marillenbäume, auf deren Früchte normalerweise der Hausherr seinen Anspruch erhebt. Aber heuer hat er wohl keine Lust auf Marillen, selber schuld.
Drei Gläser Marillenmarmelade auf dem Kopf stehend

Bei der gestrigen ausgedehnten Gartenrunde  – dauert ungefähr 1.5 Minuten - haben wir sie entdeckt. Oh Freude! Viele waren leider schon angefault, weniger waren pumperlg'sund. Viele von den wenigen wanderten direkt in den Bauch, der auch heute noch eine etwas ausgeprägtere Form hat, noch mehr wanderten mit in die Küche in den Kochtopf. Was dann gar nicht mehr so viel war, ein Häuflein Marillenzuckergemisch.

Aber nun stehen immerhin drei Gläser Maurer Marillenmarmelade im Kühlschrank, zum ersten Mal und völlig unerwartet. Die eckigen Gläser sind übrigens höchst bewährt und ergeben dann, wenn auch die Marmeladen der Marillenprinzessin in Reih und Glied stehen, einen imposanten Marillenmarmeladenblock. Da gab's doch auch einmal etwas mit eckigen Eiern, erinnern Sie sich?

syl
Ein Hoch auf Frau Bock! Samstag 2013-07-13
Nein, ich meine nicht die Frau Bock. Die kann man soundso nicht genug in den Himmel loben. Ich meine Frau Bock, die Gemüsehändlerin in der Speisinger Straße im 23. Wiener Gemeindebezirk. Offenbar bürgt der Name alleine für Qualität. Frau Bocks kleines Geschäft ist nämlich vom Boden bis zur Decke voller Gemüse und Früchte.
Tomaten, rote Frühlingszwiebel, Paprika, Zucchini

Gemüse und Früchte, die allesamt besser sind als die vom großen berühmten Naschmarkt, von den dortigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Alleine sechs Sorten Paradeiser hat mein flinkes Auge gezählt. Die kleinen links oben am Bild, vom Grazer Gemüsehändler direkt aus Italien geliefert, sind übrigens besonders fest, fruchtig und geschmackig. Würden sie nicht doch irgendwann matschig werden, würde ich sie mir aufheben. Oder diese roten Frühlingszwiebeln. Schön sind sie, sehr kräftig im Geschmack, und so wie Frau Bock sagt, sehr selten. Am meisten habe ich mich über die große Steige Klaräpfel gefreut, Kindheitsgeschmack. Ich weiß gar nicht, ob meine eigenen Kinder sie überhaupt kennen. Jetzt liegen diese kleinen grünen und durchscheinenden Äpfel auf jeden Fall in der Obstschüssel daheim und warten auf sie. Und die süßesten Früchte hängen beileibe nicht in Nachbars Garten, die liegen auch bei mir. Tiefschwarze große Kirschen!

Damit sich der kleine Umweg zu Frau Bock lohnt, kann man für biologisches Brot und Milchprodukte zur Nachbarin in die Kichererbse hüpfen, einen vegetarischen Imbiss mit ein bisschen »Alimentari«. Den Umweg werde ich wieder öfter machen, und so, wie es sich gehört, mit dem Radl.

Gemüsegeschäft Bock
1230 Wien, Speisinger Straße 38, Tel. +43 1 804 53 51
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr
Montag & Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr
syl

Achtung

Dr. Ofenbauer  01.06.2014 10:01

Das Geschäft befindet sich im 13ten Wiener Gemeindebezirk, nicht im 23ten.

zu euphorisch

Dr. Ofenbauer  01.06.2014 09:59

Leider handelt es sich bei dem Obst und Gemüse der Frau Bock genauso wie auch bei den meisten Anbietern zb. am Naschmarkt um herkömmliche Industrieware, behandelt mit Kunstdüngern und Pestiziden. Sicher nicht die beste Wahl für unsern Nachwuchs. Sieht vielleicht toll aus, hat es aber nicht in sich, ausser eine schöne Ladung Gift und schlechtes Karma. Der Umwelt tut man auch nichts Gutes. Höchstens der Frau Bock.

Willkommen in der Hauptstadt, Roland Huber! Freitag 2013-07-12
Ein Stückerl näher nach Wien war der super nette Dreihaubenkoch Roland Huber ja schon vor ein paar Monaten gerückt. Ist er doch mit Toni Mörwald nach dessen Abgang aus dem Kremser »Kloster Und« ins Stammhaus nach Feuersbrunn übersiedelt, um dort »Toni M.« und »Traube« neu zu positionieren.
Roland Huber bei der Zubereitung einer Speise

Ungefähr 12 km näher ist das, mit 64 km Entfernung aber trotzdem zu weit für einen abendlichen Hupfer. Nun ist aus dem Hupfer ein Umfaller geworden. Roland Huber kocht nämlich zweimal in der Woche in Tonis »Kochamt« in der wunderschönen Ferstel-Passage in Wien, die der Galleria in Mailand kulinarisch sowieso in nix mehr nachsteht mit Xocolat und Vulcanothek und Beaulieu und nun auch damit.

Zweimal pro Woche also kann man Rolands Küche in Form eines Vier-, Sechs- oder Acht-Gangmenüs dort genießen, jeweils am Mittwoch zu mittag mit Menüstart um 12.30 Uhr und am Donnerstag Abend mit Menüstart um 18 Uhr. Die Menüs variieren und demzufolge variiert auch die Weinbegleitung, die gestern mit unter anderem Jahrgangs-Pommery, 2003 Gelber Muskateller von Bründlmayer in der Magnum - yeah!, 2009 Riesling Gaisberg von Hirsch und 2005 Brunello von Gaja einfach fabelhaft war.

Wir hatten das große Menü, das inklusive dreier Amuses aus zwölf Gängen bestand und eine echte Freude war. Roland ist am Foto gerade bei der Zubereitung der 2. Vorspeise »Kapuzinerkresse mit Paradeiser, Liebstöckel und Camelina (Leindotter)«. Besonders in Erinnerung geblieben sind auch die »Reinanke mit Radi, Topinambur, Sellerie und Steinpilz« und das »Beinfleisch mit Karfiol (da werden alle Karfiol-Hasser bekehrt), Pistazienöl und Kikuna«.

Man muss unbedingt vorreservieren, Platz ist für rund 20 Personen und man sollte halbwegs pünktlich sein, damit die anderen Gäste nicht warten müssen. Ein echter Restaurantbetrieb funktioniert dort wegen der Miniküche nicht. Aja, der Garten im Hinterhof ist wunderschön und eignet sich super für Grillereien. Nächsten Dienstag, 16. Juli, bringt übrigens Quester seine Fische und legt sie ab 19 Uhr gemeinsam mit Toni auf den neuen Webergrill. Nur die Fische nicht den Toni.

www.moerwald-kochamt.at
syl
Unwahrscheinlich schön, unwahrscheinlich skurril Montag 2013-07-01

Nach einigen Wochen harten Durcharbeitens ein Wochenende zum Durchatmen! Und das in den Bergen! Und das in Bad Gastein! Was für ein Erlebnis. Das Monte Carlo der Alpen. Eine ehemals elegante Enklave der Reichen und Schönen zwischen Dreitausendern, Almhütten und Bergbahnen, Sommerfrische und Wintersport der Sonderklasse.

Blick auf die grünen Berge mit Schneespitze 

Dass der ehemalige Nobelort heute teilweise verfällt, ist zugleich erschreckend, bizarr, aber auch schräg und – zumindest für uns Besucher – spannend. Die Bewohner sehen das wahrscheinlich etwas anders. Ein Spaziergang durch den Ort macht jedenfalls sprachlos. Ob der vergangenen Pracht, grauenvoller Bausünden und einer Gegenwart »zwischen den Welten«.

Blick auf Bad Gastein

Doch es tut sich was. Wunderbare, etwas andere Hotels (Haus Hirt – sehr empfehlenswert, Design-Hotel Miramonte und einige andere), Artists in Residence, Literaturangebote, Clubbings nach Berliner Vorbild, es tut sich wahrlich was. Landschaftlich sowieso. Die Wanderung von Sportgastein zu den beiden Bockhartsbergseen gehört sicher zu den schönsten, die ich je gemacht habe.

Also fragen wir uns abends an der Bar bei Gin Tonic: Wie konnte das passieren? Wie konnte ein Ort wie Bad Gastein, in dem alles da ist (Berge sommers wie winters, gute Luft sommers wie winters, traumhafte Gegend sommers wie winters) so in Vergessenheit geraten? So derart vom Radar vieler Erholungssuchender fallen? Gründe gibt es zuhauf, logisch. Die haben wir alle nachgelesen. Doch wir finden, Bad Gastein verdient es, erneut besucht zu werden. Oder, anders ausgedrückt, wir verdienen es, wieder einmal ein paar Tage in einem Ort zu verbringen, der irgendwie aus der Zeit gefallen scheint.

Haus Hirt
Hotel Miramonte

Ruth

Schräg, oder?

Ruth  05.07.2013 08:18

Das ist schon schräg, oder? Wie gesagt, die Bad Gasteiner/innen sehen das wahrscheinlich anders, aber ich finde es fast schon wieder wunderbar, dass es so etwas in unserer schnelllebigen Welt gibt. Jahrzehnte Pause und schön langsam tut sich wieder was.

Ich war vor 35 Jahren zuletzt in Gastein . . .

Michael Pronay  03.07.2013 18:30

. . . und es hat sich genau gar nichts verändert. War damals genauso, wie es Ruth berichtet.

Der heimliche Star am Respekt Johanni Montag 2013-06-24
Markus Moser führt hauptberuflich eigentlich das Wiener Café und das Panigl in Gmunden. Nach und nach hat in dem Abkömmling einer alten Fischerei-Familie aber die Liebe zu den Fischen überhand genommen. Seit 2007 betreibt der Gastronom deshalb nebenbei eine Fischzucht, die 2011 bio-zertifiziert wurde. Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, Spiegel- und Schuppenkarpfen wachsen in seinen locker bestückten Natur- teichen heran, in die das kalte Bergwasser der Aurach fließt. Sie werden geboren, um zu leben und dann von uns gegessen zu werden. Nur dafür sind sie da.
Markus Moser beim Grillen seiner Fische

Es ist wichtig, dass Sie das wissen! Denn diese Fische sind unglaublich gut. Davon konnten sich gestern 349 Gäste am Respekt Johanni überzeugen. 350 Bachsaiblinge hat es als Steckerlfisch gegeben, einer davon hat mir gehört. Auf handgeschnitzen Steckerln über einem selbstgebauten Steckerfischgrill: zwei Reihen aufgestellte Ziegel in einem Abstand von einander, der ein bisschen weniger breit war, als die Steckerl lang waren, Holzkohle, Steckerlfisch drüber und Geduld.

Und wenn man dann das am Vorabend gefangene und nur leicht gesalzene Fischlein - so wie es sich gehört - mit den Fingern isst, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Feine Aromen vom Fisch, rauchige vom Holzkohlenfeuer. Mehr braucht man nicht, höchst ein Stück Brot. Und vielleicht noch einen Fisch, aber den hatte dann schon ein anderer.

Markus' Fischzucht heißt übrigens noch Salmos, wird aber bald in Biofisch Großalm umgetauft, dann wenn die neue Website fertig ist. Das sollten Sie auch noch wissen, nur für alle Fälle. Und dass der Biofisch-Züchter dann nur noch nebenberuflich Gastronom ist, vielleicht auch.

www.salmos.at
syl
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