Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Einfach gut. Sonntag 2018-02-25

Welch Glück, dass Martin Obenaus, Mitglied der Winzer–gruppe »Junge Wilde Winzer« und begnadeter Winzer aus Glauben–dorf im Weinviertel kürzlich bei uns in der Fillgradergasse Station machte. Erstens, weil es eine Freude ist, ihm zuzuhören, wenn er von seiner Arbeit, seinen Wein–

Sekt von Martin Obenaus

gärten, seiner Leidenschaft für die Natur und die Menschen spricht. »Ich möchte ein gutes Unternehmen führen, in dem sich mein Team wohl fühlt und einander und mir vertraut. Das zusammen mit gesunden Weingärten mit hoher Biodiversität, also viel tierischem und pflanzlichem Leben in der Erde und zwischen den Reben, sichert unseren Wohlstand und unsere Umwelt. Biologischer Weinbau ist dafür die Voraussetzung.« Klare Worte, die Martin Obenaus konsequent lebt.

Und damit komm ich zum »Zweitens«: Glück war der Besuch des Winzers für uns vor allem auch deshalb, weil er eine Flasche seines wunderbaren Veltliner-Sektes bei uns deponierte. Diese öffneten und genossen wir dieser Tage gemeinsam mit einer Freundin, die – wie wir – hohe Ansprüche an Schaumwein hat. Martin Obenaus' Vertreter hat uns alle drei überzeugt. Kraftvoll und dennoch elegant, vielschichtig und komplex, schon in der Nase an Champagner denken lassend, am Gaumen eine wahre Freude. Dank an den Winzer!

www.weingut-obenaus.at

Ruth

Kein Lei Lei bei h&p! Dienstag 2018-02-13

Oder glaubt jemand im Ernst, wir würden ihm dieser Tage mit Zylinder und Krönchen die Tür öffnen? Mit Prosecco und Wurstbrötchen empfangen? Mit Luftschlangen werfen?

Mitnichten! Aber nur an diesem Tag können wir dieses Foto verwenden. Und uns darüber freuen, dass einen niemand zwingen kann, Villacher Fasching zu schauen. Dass wir ungestraft davon kommen, wenn wir Helau! und Lei Lei! verweigern.

 Sylvia Petz mit Zylinder und Ruth Havel mit Krone

Dass wir in einem freien Land leben. Dass bald der Frühling kommt. Und mit ihm alles, was dazu gehört. Ein Helau allerdings, eins geht durch. Das von Nirvana: Helau, Helau, Helau.

Und dann öffnen wir eine wirklich gute Flasche Wein. Und trinken auf das Leben und darauf, dass es auch ohne Fasching viel Spaß für uns bereithält. Und viel Genuss. Immer wieder und wieder!

Foto: Citronenrot
ruth & syl
Ich mag dich! Freitag 2018-02-09

Markus Altenburger war ein Kunde der 2. Stunde. Ab 2012 haben wir ihn und sein Weingut eine Weile begleitet, und es hat immer Spaß gemacht. Super Weine, feiner humorvoller Mensch. Beides nun ein wenig gereifter. Und Markus hat seit einiger Zeit Bernadette an seiner Seite und die süße kleine Alma.

Eine Flasche Ladisberg und Wein im Burgunderglas auf einer Holzplatte

Eine runde Sache also! Und nach einer Zeit, in der eher weniger kommuniziert wurde, gibt es wieder eine Menge an guten Dingen zu berichten und auch zu feiern. Ich freu mich auf jeden Fall sehr, dass Markus und Bernadette dabei wieder an mich gedacht haben.

Seit zwölf Jahren führt Markus das Weingut in Jois und immer schon mit großer Hingabe an die Region Leithaberg mit ihren Kalk- & Schiefer-Lagen, die von Anfang an am Etikett standen: Jungenberg, Altenberg, Gritschenberg, … Im Fokus standen immer die Blaufränkischen, geprägt von ihren Böden und vom Jahrgang. Nach und nach machten sich allerdings auch die Weißen ein bisschen breiter im Sortiment und nehmen jetzt rund 25 % der Menge ein. Chardonnay und Neuburger sind die Rebsorten, seit 2016 gibt es auch einen Grünen Veltliner aus der Ried Ladisberg.

Auf seiner Rückenetikette steht schlicht: »Leithakalk, Maische, Beton, Holz. 900 Flaschen,« aber zu sagen gäbe es viel viel mehr, denn es ist Liebe auf den ersten Schluck! Kräuter, Orangenzesten, Grapefruit, irgendwie steigt einem der Kalk in die Nase. Am Gaumen Würze und ebenfalls Kräuter und Grapefruit. Der Wein ist straff, knochentrocken und bleibt lang am Gaumen, ein bissl Gerbstoff. Guter Stoff! Wäre ich ein Restaurant, würde ich die gesamte Menge einbunkern. Ich werd's wohl dem Bruder sagen müssen …

Mit dem Jahrgang 2017 ist das Weingut übrigens biozertifiert, da lacht mein . Und was es zu Altenburgers und ihren Weinen sonst noch alles zu sagen gibt, werden Sie erfahren. Es lohnt sich auf alle Fälle, dranzubleiben!

markusaltenburger.com
syl
Ein fast vergessener Schatz Donnerstag 2018-01-18

Es begab sich folgendermaßen: Am Tage der heiligen drei Könige, an dem andere ebendiesen Heiligen beim Singen zuhören, sie bewirten und sich von ihnen die Jahreszahlen am Türstock aktualiseren lassen, ward ich zur »Heiligen Gans« geladen. Kollegin Petz hatte ein ziemlich großes Tier zu verspeisen

Traminer Weingut Feiler-Artinger

und sah sich außerstande, das familienintern zu bewerkstelligen. Ich gehörte also zum erlauchten Kreis der Gans-Mitverzehrerinnen.

Meine Gastgeschenke waren das dazu passende Rotkraut (Rezept © Christian Petz, daher großartig, daher gelobt, daher alle inklusive Köchin glücklich und zufrieden) und eine Flasche fast vergessenen Weines aus den Tiefen meines Kellers. Eine Traminer-Auslese Jahrgang 1998 vom Weingut Feiler-Artinger in Rust. Und tja, was soll man sagen. Großartig auch er. Balanciert & auf den Punkt, frisch & reif, charmant & selbstbewusst, die Traminer-Noten zart & elegant. So heterogen die Runde - nicht zuletzt was den Weingeschmack betrifft - so eindeutig das Fazit: Schmeckt wunderbar! Schade nur, dass das meine einzige und somit auch letzte Flasche dieser Rarität war.

Das Weingut Feiler-Artinger
Ruth
Austrian Understatement Sonntag 2017-12-31

Warum in die Ferne schweifen! In Österreich boomen seit einigen Jahren höchstqualitative Winzersekte, da »brauch i kan Schampagner mehr!« Sie werden nach der traditionellen Methode, also durch eine zweite Gärung unter Beigabe von Hefe und Zucker in der mit Kronkorken verschlossenen Flasche, hergestellt.

Die sich ablagernde Hefe wird durch Rütteln in den Flaschenhals befördert und dann entfernt (degorgiert). Allerdings nicht bei dem hellen Knaben hier rechts. Der Pitt nat ist ein Pet nat, bei dem der nicht fertig vergorene Most in die Flasche kommt und dort fertiggärt. Gerhard Pittnauers besonderer heutiger Auftakt!

Dann geht's ab nach Langenlois zu Fred Loimer. Er produziert seit ein paar Jahren ebenfalls wieder Sekte. Vom Feinsten! Und so hat speziell der Loimer Extra Brut meinen ehemaligen Haussprudel, den Pol Roger Brut noch aus Coburg-Zeiten, elegant abgelöst. Der Extra Brut geht immer und ganz speziell heute!

Um dann beim besten Jahrgangssekt Österreichs zu landen, dem Blanc de Blancs Zero Dosage 2010 aus dem Hause Ebner-Ebenauer im Weinviertel. Internationale Spitzenbewertungen gleichauf mit Top-Champagnern fährt er regelmäßig ein. Heute werden diese Perlen um Punkt Mitternacht genossen. Happy New Year!

Fotos: Shutterstock, syl, Fred Loimer, Michael Stelzhammer
syl

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ruth havel & sylvia petz
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