Bassena - unser Blog

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Ich mag dich! Freitag 2018-02-09

Markus Altenburger war ein Kunde der 2. Stunde. Ab 2012 haben wir ihn und sein Weingut eine Weile begleitet, und es hat immer Spaß gemacht. Super Weine, feiner humorvoller Mensch. Beides nun ein wenig gereifter. Und Markus hat seit einiger Zeit Bernadette an seiner Seite und die süße kleine Alma.

Eine Flasche Ladisberg und Wein im Burgunderglas auf einer Holzplatte

Eine runde Sache also! Und nach einer Zeit, in der eher weniger kommuniziert wurde, gibt es wieder eine Menge an guten Dingen zu berichten und auch zu feiern. Ich freu mich auf jeden Fall sehr, dass Markus und Bernadette dabei wieder an mich gedacht haben.

Seit zwölf Jahren führt Markus das Weingut in Jois und immer schon mit großer Hingabe an die Region Leithaberg mit ihren Kalk- & Schiefer-Lagen, die von Anfang an am Etikett standen: Jungenberg, Altenberg, Gritschenberg, … Im Fokus standen immer die Blaufränkischen, geprägt von ihren Böden und vom Jahrgang. Nach und nach machten sich allerdings auch die Weißen ein bisschen breiter im Sortiment und nehmen jetzt rund 25 % der Menge ein. Chardonnay und Neuburger sind die Rebsorten, seit 2016 gibt es auch einen Grünen Veltliner aus der Ried Ladisberg.

Auf seiner Rückenetikette steht schlicht: »Leithakalk, Maische, Beton, Holz. 900 Flaschen,« aber zu sagen gäbe es viel viel mehr, denn es ist Liebe auf den ersten Schluck! Kräuter, Orangenzesten, Grapefruit, irgendwie steigt einem der Kalk in die Nase. Am Gaumen Würze und ebenfalls Kräuter und Grapefruit. Der Wein ist straff, knochentrocken und bleibt lang am Gaumen, ein bissl Gerbstoff. Guter Stoff! Wäre ich ein Restaurant, würde ich die gesamte Menge einbunkern. Ich werd's wohl dem Bruder sagen müssen …

Mit dem Jahrgang 2017 ist das Weingut übrigens biozertifiert, da lacht mein . Und was es zu Altenburgers und ihren Weinen sonst noch alles zu sagen gibt, werden Sie erfahren. Es lohnt sich auf alle Fälle, dranzubleiben!

markusaltenburger.com
syl
Ein fast vergessener Schatz Donnerstag 2018-01-18

Es begab sich folgendermaßen: Am Tage der heiligen drei Könige, an dem andere ebendiesen Heiligen beim Singen zuhören, sie bewirten und sich von ihnen die Jahreszahlen am Türstock aktualiseren lassen, ward ich zur »Heiligen Gans« geladen. Kollegin Petz hatte ein ziemlich großes Tier zu verspeisen

Traminer Weingut Feiler-Artinger

und sah sich außerstande, das familienintern zu bewerkstelligen. Ich gehörte also zum erlauchten Kreis der Gans-Mitverzehrerinnen.

Meine Gastgeschenke waren das dazu passende Rotkraut (Rezept © Christian Petz, daher großartig, daher gelobt, daher alle inklusive Köchin glücklich und zufrieden) und eine Flasche fast vergessenen Weines aus den Tiefen meines Kellers. Eine Traminer-Auslese Jahrgang 1998 vom Weingut Feiler-Artinger in Rust. Und tja, was soll man sagen. Großartig auch er. Balanciert & auf den Punkt, frisch & reif, charmant & selbstbewusst, die Traminer-Noten zart & elegant. So heterogen die Runde - nicht zuletzt was den Weingeschmack betrifft - so eindeutig das Fazit: Schmeckt wunderbar! Schade nur, dass das meine einzige und somit auch letzte Flasche dieser Rarität war.

Das Weingut Feiler-Artinger
Ruth
Austrian Understatement Sonntag 2017-12-31

Warum in die Ferne schweifen! In Österreich boomen seit einigen Jahren höchstqualitative Winzersekte, da »brauch i kan Schampagner mehr!« Sie werden nach der traditionellen Methode, also durch eine zweite Gärung unter Beigabe von Hefe und Zucker in der mit Kronkorken verschlossenen Flasche, hergestellt.

Die sich ablagernde Hefe wird durch Rütteln in den Flaschenhals befördert und dann entfernt (degorgiert). Allerdings nicht bei dem hellen Knaben hier rechts. Der Pitt nat ist ein Pet nat, bei dem der nicht fertig vergorene Most in die Flasche kommt und dort fertiggärt. Gerhard Pittnauers besonderer heutiger Auftakt!

Dann geht's ab nach Langenlois zu Fred Loimer. Er produziert seit ein paar Jahren ebenfalls wieder Sekte. Vom Feinsten! Und so hat speziell der Loimer Extra Brut meinen ehemaligen Haussprudel, den Pol Roger Brut noch aus Coburg-Zeiten, elegant abgelöst. Der Extra Brut geht immer und ganz speziell heute!

Um dann beim besten Jahrgangssekt Österreichs zu landen, dem Blanc de Blancs Zero Dosage 2010 aus dem Hause Ebner-Ebenauer im Weinviertel. Internationale Spitzenbewertungen gleichauf mit Top-Champagnern fährt er regelmäßig ein. Heute werden diese Perlen um Punkt Mitternacht genossen. Happy New Year!

Fotos: Shutterstock, syl, Fred Loimer, Michael Stelzhammer
syl

Luxus & Nachhaltigkeit – Winterreisen Donnerstag 2017-12-14

Luxus & Nachhaltigkeit - geht das zusammen oder ist es ein Widerspruch in sich? Diesmal werfe ich im Von-Magazin einen skeptischen Blick - wie immer mit Lösungsansätzen - auf die in Miskredit geratene Kreuzschifffahrt und den inzwischen zweifelhaften Ruf des alpinen Wintersports.

Ein Ausschnitt des Artikels mit Winterlandschaft und dem Titel "Luxus & Nachhaltigkeit. Winterreisen mit Genuss & Verantwortung"

Beides ist, wie schon anklingt, eher mit Vorsicht zu genießen. Speziell Kreuzschiffe belasten die Umwelt stark mit ihren schmutzigen Dieselölen, Lacken und ihrer Müllentsorgung ins Wasser. Grundsätzlich also ein No-Go. Wenn's aber unbedingt sein muss, kann man in meinem Artikel nachlesen, worauf zu achten ist, damit sich die Belastung in Grenzen hält.

Beim Wintersport geht der Trend stark zum Langlauf. Eine weise Entscheidung in Zeiten unsicherer Schneelagen und Beschneiungsanlagen, die wertvolles Wasser und teure Energie fressen. Auch empfehlenswerte Out-Door-Bekleidungsmarken sind erwähnt. Viel Spaß beim Lesen!

Hier geht's zum Pdf des Artikels

Hier geht's zu den gesammelten Artikeln

syl
respekt-Einkehr 2017 Montag 2017-12-11

Jedes Jahr im Dezember fahren wir mit der Winzergruppe respekt-BIODYN drei Tage lang zur Einkehr aufs Land. Dort geht es um interne Weiterbildung, Biodynamie, um kollegialen Austausch, ums Gruppenleben, um Kommunikation und ganz speziell natürlich auch um den Wein.

Die respekt-Gruppe bei der Schneeballschlacht vor der Salzburger Bergkulisse. Foto Manfred Klimek

Diese Tage - heuer im Hotel Gersbergalm - sind etwas ganz Besonderes. Tag eins gilt mit »Verkosten mit Respekt« den Weinen der Gruppe, diesmal im Zeichen von Zehn Jahren respekt-BIODYN und immer auch mit Gästen von außerhalb. Die 22 respekt-Mitglieder brachten je einen Wein aus ihrer Zeit vor der Umstellung auf Biodynamie - 2005 oder 2006 - und einen aktuellen Jahrgang desselben Weins. Geleitet wurde die Verkostung von den Topsommeliers Steve Breitzke vom Weinbistro MAST und René Antrag vom Steirereck. Über achtzig Gäste folgten den Ausführungen der Herren, die naturgemäß hochprofessionell und zum Teil zum Kugeln lustig waren. Wenn Herr Antrag etwa erzählte, dass er bei Herrn Preisinger im Keller Hand anlegen und hautnah Erfahrungen sammeln durfte. Der gute René redete sich dabei immer mehr in einen Strudel, die Lacher waren auf seiner Seite.

Die Verkostung war gesegnet von der spannenden Vielfalt und Leichtigkeit der vierundvierzig Weine, die im Nu gustiert und goutiert waren. Auch dank der speziellen Glaskultur der Herren von Zalto, die uns kurzfristig noch mit ihren Universalgläsern unter die Arme gegriffen hatten. An dieser Stelle auch Dank meiner cleveren Tochter, die aus zwei dünnen Ästen aus dem Garten eine Vorrichtung für unseren Geschirrspüler daheim bastelte, damit die Gläserracks reinpassten und ich nicht 100 Gläser per Hand spülen musste. Chapeau!

Zurück zur Einkehr. Der erste Abend galt den Gastwinzern Martin Gojer vom Weingut Pranzegg in Südirol und Emilio Foradori vom Weingut Elisabetta Foradori im Trentino. Zu diesen beiden Winzern und ihren Weinen gibt's von meiner Seite nur eines zu sagen, nämlich . Tags darauf präsentierten noch Rudi Hofmann aus dem Traisental, die Fußer-Brüder aus der Pfalz und Klaus Zimmerling aus Sachsen ihre Weine. Das Herzchen geht an dieser Stelle in die Pfalz!

Und generell? Es ist für mich immer wieder eine Freude, die großartigen respekt-Winzer und ihre Weine - die uns durch alle Tage und Nächte begleiteten - so nahe zu erleben und mit ihnen die Biodynamie zu erforschen. Die Impulse kommen von innen und außen, von außen unter anderem wieder von Martin von Mackensen, dem charismatischen Ausbildungsleiter vom Dottenfelderhof in Deutschland, einem biodynamischen Lehrhof. Martin bringt die - für manche zu esoterische - Biodynamie auf den Boden und erklärt, warum was wie funktioniert und sein muss. So einleuchtend, dass man sich fragt, warum diese Art zu arbeiten nicht auf der ganzen Welt längst selbstverständlich ist. Ein paar großartige Fotos von ihm, geschossen von Manfred Klimek, gibt es auf der Facebook-Seite von respekt. Absolut sehenswert!! Martin und seinem packenden Vortrag zum Bodenkreislauf war der gesamte Montag gewidmet und wir hätten ihm bis in die Nacht zuhören können.

Der Dienstag war zweigeteilt. Vormittags gingen wir mit respekt-Begleiter Georg Meißner in die Tiefe der empathischen Kommunikation. Nachmittags war die Runde abgespeckt, mit Platz für eine knappe außerordentliche Generalversammlung der Gruppe. Schnell waren wir uns zu den anstehenden Punkten einig, schnell waren die Termine für das kommende Jahr abgesteckt, und schnell war uns klar, dass diese Einkehr auch heuer wieder etwas ganz Besonderes war. Wir freuen uns auf 2018, dann im Münchner Raum.

Foto: Manfred Klimek
syl

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