Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

Bassena - unser Blog

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VINEUS 2012, wir waren dabei Dienstag 2012-03-20
Also eines geht gar nicht. Wir arbeiten monatelang darauf hin, schlafen phasenweise mit dem VINEUS in Gedanken ein, wachen in der Früh wieder damit auf, investieren viele, viele Stunden, damit alles perfekt funktioniert, erleben einen Gala-Abend, auf den wir wirklich stolz sind, schaffen es
Die Vineus Preisträger und Preisträgerinnen 

auch noch, am nächsten Tag, übernachtig und im Post-Anspannungs-Zustand, die Presseinfo zu verschicken und die VINEUS-Website auf den letzten Stand zu bringen und machen beim eigenen Blog dann schlapp. Njet.

Daher jetzt noch schnell, bevor das Bett allzulaut ruft, halt nur ganz kurz. Wir freuen uns, dass die VINEUS-Gala 2012 so gut über die Bühne gegangen ist. Wir bedanken uns für das viele Lob und viele positive Rückmeldungen. Wir gratulieren den VINEUS-Gewinnern und der -Gewinnerin aus vollstem Herzen. Und wie die socia zu sagen pflegt: Nach dem VINEUS ist vor dem VINEUS. 2013 kann kommen!

Die VINEUS-Presseinfo
Die VINEUS-Pressefotos

Ruth

Düsseldorfer Einkehr Dienstag 2012-03-06
Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog. Und der will gefüllt werden. Was ich in letzter Zeit sträflichst vernachlässigt hab. Schande über mich. Jetzt muss es aber sein. Möchte es auch sein. Denn in Düsseldorf gibt's ein Lokal, das absolut blogtauglich ist. Das »Olio» in der Schirmerstraße 54. Gleich vorweg: die Leserinnen und Leser mögen das Foto entschuldigen, ein besseres ist mir leider nicht gelungen.Lokalität des Olio in Düsseldorf 

Entdeckt haben wir das Lokal en passant. Wie's halt oft so ist. Die Falstaff-Bottleparty zum Auftakt der ProWein am Samstag (übrigens ein sehr gelungenes Fest!) führte uns zu »Les Halles«. Ehemalige Lagerhallen auf dem Gelände des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs in besagter Schirmerstraße. Beim Aussteigen aus dem Taxi fällt mein Blick auf eine Art Bude gleich daneben. Sie beherbergt laut Schild die Bar Olio. Ein paar Stufen führen zum Eingang, es riecht verlockend gut, hinter den Fenstern schaut es sehr gemütlich aus.

Beim Versuch, am nächsten Tag einen Tisch zu reservieren, bekomme ich die Auskunft, dass keine Reservierungen entgegengenommen werden, wir aber ruhig kommen sollen, irgendwo und irgendwie gibt's immer einen Platz. So war's dann auch.

Ein sehr entspannter Ort, die Kellnerinnen und Kellner extrem freundlich auf ebenfalls entspannte Art, sämtliche Getränke und Speisen sind auf einer großen Tafel angeschrieben. Die Küche jongliert gekonnt zwischen mediterran und asiatisch. Wir bestellen drei verschiedene Vor- und Hauptspeisen, die alle hervorragend munden. Die Weinauswahl ist klein aber durchaus ambitioniert, ordert man ein Glas Rotwein zu € 14 pro Glas ohne den Preis zu kennen, wird man vom Kellner gewarnt. Ein sehr feiner Zug von ihm!

Dass wir mit unserer Wahl nicht falsch lagen, versicherten uns auch die »Gobelsburger» rund um Michi Moosbrugger, die wir dort trafen. Sie sind seit vielen Jahren während der ProWein zu Gast im Olio.

Bar Olio, Schirmerstraße 54, Düsseldorf

Ruth

Fundstück Dienstag 2012-03-06
Da sind wir also wieder. Die ProWein, wichtige Weinmesse in Düsseldorf, ist für uns soweit einmal zu Ende. Für die anderen nicht, die sind noch dort. Wer auch noch dort ist, ist Sigi. Und Sigi ver- danken wir Ziereisen, unsere Wein- Trouvaille der Messe. Viele andere kennen diese schrägen Weine schon längst. Für uns sind sie neu.
Hans-Peter Ziereisen im Weingarten 

Manch gut Ding braucht eben manchmal Weile, bis es zu uns gelangt. Hans-Peter Ziereisen ist Quereinsteiger. Ursprünglich Tischler zieht der badische Winzer Parallelen zwischen seinen Professionen. Wie kein Holzstück dem anderen gleicht, so gleicht auch keiner seiner Weine dem anderen. Jeder ist von der Natur geprägt und jeder weist seine Unebenheiten aus. Das macht das Holz schön und auch den Wein. Die Patina, die sich mit der Reife nach und nach über beide legt, lässt sie im Alter schimmern.

Den ersten Jahrgang brachte Ziereisen 1993 ein, sein Hauptaugenmerk liegt überraschenderweise auf Gutedel (Chasselas) und auf Spätburgunder (also Pinot Noir). Was aber nicht bedeutet, dass sein Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder oder der Syrah stiefmütterlich behandelt würden. Ganz im Gegenteil! Jeder der Weine steht für sich und zeigt seine Eigenheiten. Alles spontan vergoren, ungeschönt und unfiltriert. Und auf eigenartige Weise ist jeder eine Überraschung in sich. Dicht, komplex und irgendwo dort angekommen, wo man selbst einmal sein möchte. In sich ruhend. Sehr burgundisch straff zeigt sich alles, der Kalk in den Böden ist deutlich spürbar und die Alkoholwerte sind niedrig. Wie etwa beim wunderbaren Syrah aus der Kleinflasche mit 12 %.

Rund 10 Hektar Rebfläche gehören Ziereisen heute im badischen Markgräferland. Die Spätburgunder werden nach ihren Lagen Tschuppen, Schulen und Rhini benannt, die Weißweine führen Namen wie Steingrüble, Musbrugger und Hard. »Jaspis« ist der Zusatz in der Bezeichnung der Topweine. Nach den Halbedelsteinen, die man in diesem Eck in den Böden finden kann. Ein schönes rundes Bild.

Wen Kostnotizen interessieren, schlage nach bei Sigi Hiss. Ach ja, Sigi: Habe ich schon »danke« gesagt?

www.weingut-ziereisen.de
Sigis Hiss' Website www.wein-news.com
syl

Praktizierter Arbeitsentlastungs-Genuss Montag 2012-02-06

Uff. Das VINEUS-Voting ist seit heute in der Früh online, Zeit um kurz durchzuatmen, es geht nämlich gleich volée weiter.

Aber dafür muss jetzt Zeit sein, schlimm genug, dass wir erst nach Wochen dazukommen: havel & petz haben eine Mitarbeiterin! Seit 10. Jänner keucht und hechelt Mirjana Mully mit uns. Ich will gar nicht wissen, wie viele Überstunden sie in den ersten Wochen ihres Da-Seins schon gesammelt hat. Sicher einen ganzen Haufen.

Dafür, dass sie auch optisch perfekt zu uns passt, - siehe unser schickes Bild - haben unsere Haus- und Hof-Fotografinnen Citronenrot gesorgt. She's got the look!

Mirjana Mully auf weissem Sessel

Unvorstellbar, wie der Laden in Vor-Mirjana-Zeiten funktioniert hat. Oder vielleicht besser gesagt, wie havel & petz funktioniert haben.

Wir freuen uns wirklich sehr! Abwerben strengstens verboten!

Ruth
 

A warm welcome to Mirjana

syl  06.02.2012 18:23

Richtig dankbar sind wir, dass sie da ist. Durch eine glückliche Fügung zu uns gerutscht. So sind wir innerlich und äußerlich erleichtert.

Genuss – eine komplexe Angelegenheit. Und so schön. Dienstag 2012-01-31
Auch in Zeiten, in denen für den Genuss weniger Zeit zur Verfügung steht als wünschenswert und fürs persönliche Wohlbefinden notwendig, so ganz soll er doch nicht von der Bildfläche verschwinden. Daher an dieser Stelle eine kleine Übersicht, was Genuss so alles inkludiert, oder womit Genuss im weitesten Sinn zu tun hat.
Mittagstisch von Ruth Havel

Gesehen und gehört bei einem Vortrag von Gernot Musalek, Leiter des Anton-Proksch-Institutes, am Marketingtag der ÖWM Anfang Jänner dieses Jahres. Die nun folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Reihung entspricht nicht der des Vortrages sondern der der chaotischen Mitschrift.

Sich beschenken lassen, aufeinander zugehen, sich nähern, zulassen, Vorbereitung, sich öffnen, verweilen, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, fokussieren können, empfinden, Erlebnisfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Genussfähigkeit, Sensibilität, Sensitivität, Faszination, Berauschung, Wissen, Bildung, sich gehen lassen, sich hingeben, in einer Sache aufgehen.

Warum ich das überhaupt hier bringe? Weil ich es anregend finde, die Begriffe zu lesen und über sie zu sinnieren. Weil ich es spannend finde, wie weit Genuss reichen kann. Und weil ich es schön finde, mich gerade jetzt kurz mit dem Thema zu befassen.

Ruth

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