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Amarantis - von der Liebe und anderen Dingen Freitag 2011-06-17
Mino Zaccaria muss man hier wohl nicht extra vorstellen. Umtriebiger italienischer Gastronom in Wien. Wo er hingreift, wächst Erfolg. An der Cantinetta Antinori und am Procacci hält er Beteiligungen und jetzt auch am neu eröffneten Amarantis am untersten Ausläufer der Mariahilfer Straße.
Gedeckter Tisch im Amarantis

Küchenchef ist Tom Wohlfarter, ebenfalls kein Unbekannter. Kennengelernt haben die beiden einander im Tantris, dann haben sich die Wege getrennt. Tom war unter anderem Souschef bei Christian Petz im Coburg, dann dort interimistisch Küchenchef, und heute ist er wie viele andere auch, froh darüber, dass das Geschichte ist.

Wir sind froh darüber, dass beider Wege sich wieder gekreuzt haben. »Amarantis« steht für die Liebe. Vom italienischen »amare« für »lieben« und von Amarant(h), dem Getreide, das eigentlich keines ist. Amarant selbst heißt wieder »der/die Eine, die nicht vergeht/ewig blüht«, womit sich der Kreis schließt.
Kalbsbeuschel mit Meeresschnecken und Ricottanockerl

Die Liebe zur guten Küche und entspannten Gastronomie eint die beiden. Mediterrane Speisen und mehr werden dort angeboten, wie hier am Bild das Kalbsbeuschel mit Meeresschnecken und Ricottanockerl. Sehr fein, nur zart sämig, die kleinen Viecher knackig und ein cooler Kontrast. Der Lachs ist hier auch wieder salonfähig gemacht, glasig und ohne diesen üppigen Beigeschmack, den er sonst so oft hat.

Diese Teigtascherl mit den kleinsten Miesmuscheln der Welt – nur so sind sie gut, für die komme ich wieder. Auch wenn ich vergessen habe, womit sie gefüllt waren. Verdammt gut waren sie auf jeden Fall! Wein gibt's auch. An die 300 Positionen, eingeschenkt in die Gabriel-Gläser. Kommt gut!
Teigtascherl mit Miesmuscheln

Der Pizzaofen vom Vorgänger ist übrigens Teil des Inventars geblieben, und Pizza in der einen oder anderen Form wird es auch geben. So zum Nebenbei-Naschen.

Enspannt wollen's Mino und Tom haben, weshalb das Lokal auch Entspannung ausstrahlt mit seinem Amaranth-geprägten Logo, das sich durchzieht. Eine Bar gibt's im vorderen Bereich, hier ist der Raucherbereich, und der Schanigarten sollte ebenfalls schon in Betrieb sein.

Von Herzen viel Erfolg euch beiden!

Restaurant Amarantis
Babenbergerstrasse 5, 1010 Wien
Tel. +43 1 5852439, E-Mail office@amarantis.at
www.amarantis.at

Weil die Website noch nicht steht, hier der FB-Link
syl

 

aber hallo!

Wolfgang  27.09.2011 22:35

schon lange habe ich in Wien nicht mehr so gut und preiswert (Preis=Wert) gegessen; tolle Küche und sehr nettes Ambiente - weiter so!

grotta azzurra

syl  18.06.2011 12:05

ganz genau, lieber michael. und dann war's irgendwas und dann die pizzeria der familie atri. deshalb auch der ofen. schwieriger platz aber mit dem richtigen konzept wird alles gut.

Kleine Ergänzung

Michael Pronay  18.06.2011 10:38

Das Lokal war jahrzehntelang unter dem Namen "Grotta Azzurra" bekannt, wenn ich mich nicht irre.

Was für ein Tag Freitag 2011-06-17
Wir haben's gut. Wir wandeln von einer Verkostung zur nächsten, verbringen viel Zeit in ausgewählten Restaurants, auf die Teller und in die Gläser kommt selbstredend nur das Beste vom Besten. Zwischendurch wird auch ein bisschen »gearbeitet«, aber wenn wir ehrlich sind, das bisschen Schreiben und Organisieren ist ja nicht wirklich Arbeit. Also nicht im engeren Sinn.
Zwei Goldbrassen in der Pfanne 
Letzte Woche Freitag bekamen wir den Eindruck, dass es womöglich wirklich so wäre.  Nachdem wir am Vortag am Badeschiff den Pannobile-Winzern und -Winzerinnen einen kleinen Besuch abgestatten hatten, nahmen wir im Vorbeigehen vom zum Schiff gehörenden Fischmarkt zwei Goldbrassen mit. Die wir uns am nächsten Tag zu Mittag in die Pfanne hauten. Dazu gab's Riesling aus Rheinhessen, vom Spanier.

Gerade noch rechtzeitig nach dem Mahl schafften wir es ins Büro von Willi Klinger, der uns freundlicherweise (danke Willi!) zu Roland Velich geleitete. 10 Jahre Moric, ein Tasting der Sonderklasse. Im ehemaligen Badehaus von Großhöflein offerierte Winzer Velich 18 Weine aus - eben - 10 Jahren. Nach St. Georgen Grüner Veltliner Fassprobe 2010 und seinem gefüllten Pendant 2009 (ich liebe diesen Wein!) zweimal »Moric Reserve«, Fassprobe 2010 und 2009, Neckenmarkt und Lutzmannsburg in einem sozusagen.

 Roland Velich

Danach traten die beiden Moric-Blaufränkisch Lutzmannsburg und Neckenmarkt quasi im Gleichschritt auf. Es war einmalig und lehrreich und interessant und spannend und genussvoll. Und Roland Velich verstand es wie immer, das Ganze mit seiner gelassenen Art und Kompetenz höchst animierend zu kommentieren. Meine zwei Favoriten: Neckenmarkt Alte Reben 2006 und Lutzmannsburg Alte Reben 2002. Bei beiden finde ich auf meinen Kostnotizen »perfekt« vermerkt.

Das Fest danach feierten andere für uns mit, uns riefen jeweils die von den jeweiligen Schullandwochen (oder Landschulwochen?) zurückgekehrten Kinder. Dazwischen ging sich noch ein Schlenker aufs Badeschiff aus. Und wieder sei Willi Klinger gedankt.

Alice Feiring, auf »Naturwein« spezialisierte Weinjournalistin aus New York war im Lande und Willi organisierte ein Abendessen am Badeschiff, in kleiner Runde. Dazu gab's vier mal vier Weine, blind verkostet, Natur und »herkömmlich«. havel & petz waren dabei, wenn auch leider nicht vollständig bis zum Schluss.
 Gläser am Badeschiff

Drei kräftige steirische Sauvignon Blancs und ein Gast. Der entpuppte sich als 2008 Crozes Hermitage aus Marsanne und Roussanne, très naturel, très intéressant. Dann viermal Grüner Veltliner, wiederum die kräftige Abteilung. 2005 Ried Schütt vom Knoll begeisterte die meisten am meisten. Dann Blaufränkisch aus dem Burgenland, darunter der nächste Gast. Ein Nero d'Avola 2008 von Adriano Occhipinti aus Sizilien. Ein Schelm, wer meint, das hätten alle blind erkannt. In der letzten Runde drei »internationale Burgenländer« und ein ungeschwefelter Franzose, Saint Joseph, Côte du Rhône.

Was den Abend so besonders machte: die spannenden und enthusiastischen Ausführungen von Willi Klinger, die fundierte, kritische, hinterfragende und kompetente Meinung von Alice Feiring, die erfrischenden Kommentare aller in der Runde, das zwanglose Verkosten ohne Druck, das Lernen und Neues-Erfahren ganz nebenbei.

What a day.

www.alicefeiring.com

Ruth

Frühling, Herbst, Sommer und Winter. Was für ein Durcheinander! Freitag 2011-06-03

Eigentlich sollte es ein Ausflug zum »Haus im See« werden. Doch wegen eines überlasteten Flughafens kam die Freundin spät ans Gepäck und wir kamen nicht mehr zur Fähre. Schade!

Also Mole West, weil der Blick auf den See Programm war.

Mole West

So kamen wir in den Genuss eines Herbsttages am 2. Juni. Gott sei Dank lagen Decken bereit. Das Essen war - überraschenderweise, weil schon anders erlebt - gut. Das Curry mit Karfiol und Erdäfeln war richtig rund und spicy, der Zander knusprig und das Erdäpfelpüree bestgewürzt, nur bei der Ciabatta mit Prosciutto gab's einen ordentlichen Hänger. Die braucht so kein Mensch. Der offene Sauvignon und Weißburgunder Mainstream, klar, aber okay. Das Personal hingegen wieder sehr okay. Hat schon was die Mole! Und vor allem diesen Blick. Auch wenn's grau in grau war, der See ist immer schön.

Doch einfach zu windig und kalt zum Verweilen. So macht der Juni keinen Spaß! In Kopenhagen, wo die Freundin herkam, war's beim Abflug übrigens sonnig, warm und windstill ...

Und hier der Link zu einem wunderschönen Lied von Nina Simone, eingesandt von Angelika Deutsch: Wild is the Wind.

www.mole-west.at
syl
Kleiner Lesegenuss Sonntag 2011-05-29
Auch wenn es eigenartig anmutet, hier wird nun 1:1 ein Text abgeschrieben. Ein Werbetext noch dazu. Einer der so gut gefallen hat, dass er hier in der Bassena verewigt werden soll, bevor die Zeitung, der er entnommen wurde, irgendwo im Haus verkommt oder im Altpapier verschwindet. Wochenend-Standard vom 28./29. Mai 2011, das bereits fast liebgewonnene weil schon oft lesenswerte »Mercedes-Benz-Kastel« auf der Titelseite rechts unten.
Cover einer alten Ausgabe des Duden 

Der Luftikus ist tot.

Und mit ihm starb auch der Sittenstrolch. Beide fanden ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof der ausgestorbenen Wörter. Auch der Dauerläufer wurde längst vom Jogger überholt und ist für ewig auf der Strecke geblieben. Ein Backfisch ist seit Jahrzehnten kein junges Mädchen mehr, sondern nur noch das, was er immer war: eine kulinarische Fragwürdigkeit. Ebenso spaziert heute niemand mehr auf dem Trottoir oder trifft sich zum Stelldichein. Muhme und Oheim haben das Zeitliche gesegnet, die Kokette wurde, wie der Hagestolz, sanft entleibt und der Quacksalber einfach totgeschwiegen. Weiters verblichen sind der halbstarke Popper, die kolossale Hupfdohle und der meschuggene Pedell. Und auch Mercedes-Benz hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe innovativer Sicherheitssysteme ein besonders hässliches Wort endgültig zu Grabe zu tragen: Autounfall. Pardauz!

Die Abschreiberin hat kurz überlegt, die Werbung in dem Absatz auszusparen. Dem allerletzten Wort zuliebe hat sie es nicht getan. Und - nur der Ordnung halber - sie fährt weder ein Auto der besagten Marke noch hat sie wie auch immer geartete Verbindungen zu den Karossen.

Ruth

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meins

Katia  22.07.2012 06:06

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meinst du Ossy? Viele GrfcdfeJohnnyinoffizieller Deutscher Backgammon Meister

A la Carte Trophée Gourmet 2011 und dann Freitag 2011-05-27
Gestern war Trophée Gourmet. Wie jedes Jahr im schönen Rahmen der Hofburg, wie jedes Jahr der wichtigste Event der Branche. Heuer besonders viel Gerangel um die Karten, hier muss man dabei sein. Aber selbst die Hofburg hat ihre Grenzen, und da kann es schon einmal vorkommen,   Besucher der Trophée Gourmet
dass selbst super namhafte Winzer nur noch Stehplätze bekommen. Wer nicht reinkam, hatte draußen seinen Spaß mit Champagner und Blue-Gin-Tonic und stieß auf die Stars des Abends an: Die Winzer-Trophée ging an Karl Alphart, Traiskirchen, die für die Gourmandisen an Walter Grüll
Besucher der Trophée Gourmet

in Grödig für seinen Zuchtkaviar, die für die Österreichische Küche an Uwe Machreich, Restaurant Triad in Krumbach, für die Kreative Küche an Konstantin Filippou, Restaurant Novelli in Wien, für die Szenegastronomie an Karl Wlaschek jun., Orlando di Castello in Wien, und die Publikumstrophée

Gelbe Schuhe

ging an die Familie Kolarik vom Schweizerhaus im Wiener Prater. Herzlichste Gratulation aber auch!

Weil der Schuh ganz schön drückte, der gelbe nämlich, fand man sich ein bei Alex. in der Fest.Land.Bar beim Badeschiff, wo schon Eckart Witzigmann, Freund Purzel Klingohr, F.X. Pichler und viele andere bei noch mehr Champagner saßen. Viele weitere Trophée-Gäste folgten nach, unter ihnen auch die stolzen Trophäenträger Machreich und Filippou. Auch der Trompeter schaute wieder vorbei und sorgte für schräge Stimmung à la Fellini, die laue Luft sorgte für Wohlbefinden, und die immer wieder eingestellten Teller mit Beef Tatare, Chili-Käsekrainer und Krabben-Gragger-Weckerln sorgten für wohlig gefüllte Bäuche. Was nicht wohlig war, war der Fuß im Schuh, weshalb gegen 2.30 Uhr das Taxi kam. Da waren alle noch dort. Weswegen sie jetzt wohl alle inklusive der gelben Schuhe noch schlafen. Die, die noch dort waren.

www.alacarte.at
www.badeschiff.at
syl

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