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Falstaff-Winzer-des-Jahres Rudi Pichler hat gefeiert Samstag 2010-09-04
Es heißt, dass das Fest bis sechs Uhr morgens gedauert haben soll. Wir wissen's nur vom Hörensagen. Das vom süßen Ende.  Zuvor: arschkalt den ganzen Tag, zwischendurch Regenschauer und Bangen. Schluss- endlich wurde es aber wärmer, das Wetter hat gehalten! Und so waren auch alle Freunde des Hauses gekommen.
Die Gäste bei Rudi Pichler
Und das sind nicht zu wenige! Freund Günter Stummvoll fand nach Chef- redakteur Peter Moser die richtigen Worte, Freund und Schauspieler Rainer Basedow zitierte aus dem Falstaff und Freund Paul Breitner bestand darauf, schon vor den anderen Gästen vom Kollmütz zu trinken, von dem ihm Rudi Pichler vor Jahren einen symbolischen Quadrat- meter abgetreten hatte.
Gast beim Fest von Rudi Pichler
Freund Christian Petz briet Saibling, Freund Hans Denk schleppte sich trotz starker Verkühlung heran und hielt aus und auch sonst waren es die Freunde des Winzern, denen es zu verdanken ist, dass das Fest zu einem perfekten wurde. Torten wurden herbeigeschafftt, Weine mitgebracht und Geschenke, unter deren Last sich die bereitgestellten Tische bogen.
Rudi Pichler mit seiner Auszeichnung und Martina
Der Nachbar hatte seinen Garten zur Verfügung gestellt, Nachbarschafts- hilfe vom feinsten. Heizschwammerl an allen Ecken und Enden machten den Platz unter alten Obstbäumen geradezu lauschig. Eine Feldküche spuckte Saumaisen, Kaiserschmarrn und Gulaschsuppe aus, Höllerschmid brachte Schinken und seine Berkel und aus dem Xocolat kam das zart- bittere Finish.
der Garten bei Rudi Pichler

Dass der Wein nie ausging, versteht sich. Rudi Pichler und Rudi Pichler sen. zurück bis 1990 und Weine aus Großflaschen vieler Winzerfreunde wie Gesellmann, Salomon, Prager, Alzinger und Wieninger. Ab und zu soll auch ein Glas Roederer aufge- blitzt sein. Später bot der mit 400 Fackeln beleuchtete Kollmütz einen besonderen Anblick .

Abends am Fest
Ja, und auch die Musik konnte sich hören lassen! Jazzgitarrist Christian Havel war mit drei Bandmitgliedern angereist und sorgte dafür, dass sich viel zu viele Gäste auf der schönen Terrasse scharrten. Erst als die Instrumente zu feucht wurden und die Finger zu klamm, ließen sie das das wunderbare Spiel sein.
Musiker bei der Feier
Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir Rudi und Martina ein wenig unterstützen konnten, sind dankbar, dass wir zu ihren Freunden zählen! Und an dieser Stelle nochmals unsere herzlichste Gratulation zum Winzer des Jahres 2010!

Fotocredits: Monika Löff, Bernhard Degen/falstaff.at, privat
www.rudipichler.at
syl
WARUM NUR? Teil 2 – Taverne Bacchus Samstag 2010-09-04
Nicht Samos. Korfu. Man muss ja nicht auch noch den Urlaub mit- einander verbringen. Aber auch ich frage mich, warum Kulinarik und Wein in Griechenland so darnieder liegen. Das war schon immer so und hat nichts mit der aktuellen Lage zu tun. Oder doch? Teil eines allum- fassenden hellenischen Desinter- esses? Warum nur? Strand von Korfu bei Nacht
Da man sich nicht acht Tage lang ausschließlich von Tomaten, Gurken, Feta, Tsatsiki und Wasser ernähren kann und meine Töchter schon vom entzückenden Fleisch zu fallen drohten, wurde der Reiseführer zu Rate gezogen. Und siehe da, in unserem kleinen Ort Messongi und am äußersten Strandrand fand sich die Taverne Bacchus.
Strand von Korfu bei Tag
Dort bei Tisch sitzend konnte man seine Beine beinahe im Wasser kühlen. Gerade drei Meter bis dahin. Die Taverne selbst bezaubernd, mit Tischtüchern und Servietten aus Stoff und nicht billigem bedrucktem Papier. Echten Weingläsern und Besteck, das nicht aus der Gefängnis- produktion zu stammen schien. Und alles war gut!
Sylvia am Strand bei Sonnenuntergang
Miesmuscheln im Weißweinsud, Branzino am Punkt und sowas von frisch, Mussaka fest und fast ohne Öl, frische gefüllte Weinblätter, selbstgemachte Desserts. Der offene Weißwein genau richtig, zart und trinkig. Der Rote schien dann doch zu gewagt, der Griechische Kaffee ein wunderbarer Abschluss.
am Meeressteg in Korfu
Eine ausnehmend hübsche und freundliche Familie schupft die Taverne und hat uns Abend für Abend den Urlaub gerettet. Efcharisto!

www.bacchus.gr
Messongi/Moraitika
syl

WARUM NUR? Montag 2010-08-30

Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht? Ich fang mit der guten an, die geht in dem Fall schneller. Die Insel Samos, eine der griechischen, jedoch dem türkischen Festland viel näher liegende Insel, ist eine Reise wert. Keine Frage.

Stabiles Sommerwetter, herrliche Strände, kristallklares Wasser, ein wirklich schönes, interessantes und sogar im August noch grünes Hinterland.

Rotwein und ein Glas Wasser 

Das Gros der Tavernen auch sehr ordentlich. Die Karten gleichen einander zwar (fast) wie ein Ei dem anderen, aber gut, für zwei Wochen ist das schon okay. ABER, und jetzt die schlechte Nachricht, das mit dem Wein ist gelinde gesagt desaströs.

Samos, die Insel, wo der Wein wächst. Das tut er auch, optisch sogar ganz hübsch. Aber was dann im Glas landet, ist leider unter jeder Krititk. Okay, okay. Ich habe nicht Scout gespielt, war nicht tagelang unterwegs um mit allen Mitteln an trinkbaren Rebsaft zu kommen. Aber warum ist es derart unmöglich, in einer netten Lokalität, an einem idyllischen Plätzchen, mit durchaus solider Küche einen Wein zu bekommen, der genießbar ist? Wobei's beim weißen noch schlimmer als beim roten war. Ich unterstelle den Samiotern hier und jetzt, dass sie den Touristen unterstellen, dass es denen eh wurscht ist, was sie im Urlaub trinken. Vielleicht lieg ich falsch, den Eindruck hab ich jedenfalls gewonnen. Und hab die zwei Wochen zur Quasi-Abstinenz genützt.

Ruth

PECORARO. Der Gendarm, der Sänger, seine Frau und der Balsamico - mit Videobeitrag von FLOH Dienstag 2010-08-17

Eines gleich vorweg: Aceto Balsamico ist KEIN Essig, das stellt der Meister der Acetaia Pecoraro in Klosterneuburg klar. Aus gesetzlichen Gründen, wegen der Machart und wegen der Säure. Grundsätzlich versteht er sein Elixier als „Würze auf höchstem Niveau“.

eine Reihe Holzfässer
Doch der Reihe nach: Wie kommt ein Kammersänger der Wiener Staatsoper aus Vorarlberg dazu, Aceto Balsamico zu erzeugen? An dieser Stelle muss gerafft und gekürzt werden, was das Zeug hält. Beeindruckend: Von der Handelsschule über eine Patisserie-Ausbildung zur Gendarmerie, über eine Gesangsstudium am Konservatorium und die Kammersängerin Elisabeth Schwarzkopf nach Modena zu Arrigo Poli. Weitersingen.

Und dort: Der Aceto Balsamico Tradizionale betritt die Bühne von Herwig Pecoraro. Nach einem guten Jahr Gesang und „Nichtessig“ kehrt er nach Vorarlberg zurück. Mit im Gepäck viel Wissen und Erfahrung und zwei Fässer mit der kostbaren Essenz – um sage und schreibe 40.000 Schilling. Grund für einen Familienkrach größeren Ausmaßes und der Beginn einer Leidenschaft. Einer Leidenschaft, die Aceto Balsamico schafft.

Die Familie ist längst versöhnt, und mittlerweile wurde sogar ein eigenes Gesetz geschaffen, damit Herwig Pecoraro sein Elixier nach der traditionellen Art erzeugen und verkaufen darf. Dem Himmel sei Dank! Geschaffen hat er auch einen „Dachboden, zu dem man runter geht“, also ein Fake mit den perfekten klimatischen Bedingungen. Für seine Acetaia mit inzwischen unzähligen kleinen Fässern. Fünf Stück pro Solera, in der jedes Fass immer aus einem anderen Holz geschnitzt ist: Kastanie, Akazie, Wacholder, Maulbeer und Esche.

Und wirklich spannend: Die Verkostung eines Fass-Experiments. Um die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Fässer zu erforschen, blieben in einer Solera die Balsamici über sechs Jahre unvermischt. Und obwohl jedes Fass einige Jahre auf dem Buckel hat, schmeckt’s aus allen anders. Würziger, säurehaltiger, süßer, kürzer oder länger. Erst die Mischung macht den komplexen Balsamico möglich, eine Bestätigung für den Einsatz der unterschiedlichen Hölzer.

Ob Essig oder Würze, wer einmal wie wir das Vergnügen hatte, mit dem Meister des österreichischen Balsamico seine liquiden Schätze zu verkosten, kauft nie mehr „Industriale“!

Und hier geht's zu einem Video: Weinwirt FLOH aus Langenlebarn war genau dort. Viel Spaß!

Acetaia Pecoraro
Eisenhütte 32
3400 Klosterneuburg
www.pecorarobalsamico.at

  Ruth

Kloster am Spitz - sowas von saftig Freitag 2010-08-06

Wieder einmal zuviel gegessen ... Der anstrengende Abend am Badeschiff verlangt nach einem abschließenden Glas. Kloster am Spitz. Eisner 2006. Thomas Schwarz.

havel & petz also zu später Stund: „Extreme Beerenfrucht! Viel Heidelbeer. Kräuter und Würze.“

Sylvias Laptop mit Ruth im Hintergrund und einer Flasche Kloster am Spitz im Vordergrund

Der Wein schaut dich genauso skeptisch an wie der Winzer auf seiner Website. Ist das wirklich Blaufränkisch? Und wie! Kirsche. Blut am Gaumen. Viel Struktur und lang und saftig. Und kräftiges Tannin.” Kloster am Spitz. Eisner 2006. Thomas Schwarz.

www.klosteramspitz.at  

ruth & syl

es hat

syl  10.08.2010 13:42

ganz offensichtlich geklappt. gratuliere zu diesem wirklich sehr speziellen wein!

unentschlossen ?

Thomas Schwarz  07.08.2010 11:32

Gegen's Licht beim Fotografieren Entschlossenheit zu zeigen ist mir leider nicht gelungen, beim Wein bin ich zuversichtlich, daß es doch geklappt hat !! LG, Tom.

Kloster am Spitz Eisner

Gerald Bayer  06.08.2010 20:37

.... find ich auch ... ziemlich gutes Zeug! :-)

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