Walderbeeren und eine Blüte auf der Planze

Bassena - unser Blog

Wir kommunizieren I Wir positionieren I Wir beraten & begleiten

Weinmachendes Geschwister-Trio aus dem Weinviertel Dienstag 2018-05-22

Mathias, Viktoria und Leonhard Schödl betreiben gemeinsam – noch unterstützt von ihrem Vater – im weinviertlerischen Loidesthal ihr gleichnamiges Familienweingut. Mathias ist der Winzer, Viktoria und Leonhard studieren noch und unterstützen in allen Belangen, auch beim Weinmachen.

Ein Ausschnitt vom Schödl-Veltliner Blumenthal, dahinter ein volles Glas

Und das funktioniert wunderbar! Nach dem Relaunch ihres Gesamtauftritts mit dem unverkennbaren Etikett folgt nun die Umstellung auf biologische Bewirtschaftung, Mathias liebäugelt auch schon mit der biodynamischen. Da jubelt das Nachhaltigkeitsherz!

Und der Wein? Kosten Sie selbst! Dieser hier etwa, der Grüne Veltliner von der Ried Blumenthal 2017, hat Megapfeffer. Etwas nach Apfel und Kräutern, mineralisch und leicht salzig, gute frische Säure. Fein! Falstaff vergibt 90 Punkte, an andere Weine des Weinguts noch mehr.

Die drei Geschwister musizieren übrigens auch miteinander, weshalb ein regelmäßiger Blick auf die Termine ihrer Website lohnt: Ende Juli ist es wieder so weit.

Weingut Schödl Loidesthal
Hauptstrasße 76, 2225 Loidesthal
Tel. +43 2532 88523, E-Mail: mail@weingutschoedl.at
www.weingutschoedl.at
syl

Lasst die Gärten blühen! Montag 2018-05-21

Österreich hat nicht mehr genügend Ackerfläche, um sich selbst zu ernähren. Wir sind Europas trauriges Schlusslicht hinsichtlich Flächenversiegelung. Kein anderes Land ist so verhüttelt, baut so viele Supermärke und Straßen wie wir: täglich auf einer Fläche von 35 Fußballfeldern.

Eine Hand mit vielen kleinen Walderdbeeren

Das bewirkt einerseits vermehrt Überschwemmungen und Hochwässer, weil das Regenwasser nicht mehr versickern kann. Andererseits einen massiven Verlust an Biodiversität, weil auf der verbliebenen landwirtschaftlichen Fläche und in unseren Gärten Monokulturen herrschen. Mit ein Grund für das Insekten- und Bienensterben. Wir haben 80 % weniger Insekten als noch in den 1980er-Jahren, wie in den letzten Jahren immer wieder verlautbart wurde. Auch nachzulesen auf Wikipedia.

Was können wir tun? Viel!
* weniger Fleisch essen: Eine Kalorie Planze benötigt ein Siebtel der Fläche, die eine Kalorie Fleisch braucht. Wir verschwenden unsere Äcker an Futterpflanzen (und Biosprit).
* biologische Lebensmittel von kleinen Bauern, die die Fruchtfolge aufrechterhalten und so für mehr Leben in und auf ihren Böden sorgen.

UND
* mehr Wiesen statt Rasen in unseren Gärten und auf allen Freiflächen und Dächern! Können Wiesen nicht mehr blühen, weil sie zu früh und zu oft gemäht werden, sähen sich Gräser, Kräuter und Blumen nicht mehr aus, und unsere Gärten werden zu Monokulturen und verminderten Lebensräumen von Tieren und Insekten. Lässt man hingegen da und dort ein Stück Wiese im Garten wachsen, kommt alles ruckzuck zurück, und Auge und Schmetterlinge erfreuen sich an der blühenden Pracht. Zusatzgoodie: Auch die Wald- & Wiesenerdbeeren kommen wieder, siehe die köstliche Ernte vom vergangenen Wochenende, vom Liegestuhl aus gepflückt. Ein Genuss wie in unserer Kindheit. Lasst unsere Gärten blühen, es lohnt sich!

syl
Cidre! Geht immer, auch in der Fasterzeit. Sonntag 2018-03-04

In Frankreich hat man Cidre immer schon getrunken, auf den britischen Inseln den Cider. Meinereins trinkt dort den knochentrockenen und nicht süßlichen, wann immer ich dazu Gelegenheit habe (in Pubs). Nun fasst diese köstliche Getränk endlich auch bei uns Fuß. Maximal 5 % Alkohol darf Cidre in Österreich haben.

Zwei gefüllte Gläser neben der Flasche mit dem Cider vom Biohof Fischer

Ist's mehr, fällt er unter das Schaumweingesetz und bekommt 15 % mehr Steuer aufgebrummt. Eine Idiotie des heimischen Steuergesetzes, das nur für inländische Sprudel und nicht für ausländische gilt, weshalb diese verhältnismäßig billiger zu erstehen sind. Naja.

Und aja, Cidre hat demgemäß Bubbles, meist zugesetzt, manchmal auch pet-nat-gemäß durch das Fertigvergären in der Flasche entstanden. Die Bubbles unterscheiden ihn vom Apfel-, Birnenwein und -most und machen ihnen besonders köstlich. Wenn er nicht grad wie wild nach Pferdeschweiß schmeckt oder riecht, wie's so manche irische Rabauken tun. Wie unlängst auf der spanndenen, vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Schweiz, Deutschland, Österreich) organisiserten Bio-Cidre-Verkostung zu erleben, alles nachzulesen und nachzusehen hier: Tasting_forum_76.

An dieser Stelle sei nur der Fokus auf den Cider vom Biohof Fischer im Traisental gelenkt. Lorenz Fischer führt den Obstbau, Bruder Viktor macht den Wein. Schwester Juliane Fischer macht ihr eigenes Ding, nebenbei auch Weinexperimente und schreibt vor allem als Journalistin für diverse Zeitungen und Magazine. Der Cidre von Lorenz war nach etlichen wilden Beispielen beim Tasting-Forum das erste elegante Highlight, sauber, apfelfruchtig, würzig, feine Säure, hefig, mit einer zarten Süße und feinen Gerbstoffen. Vor allem ist er ohne. Ohne Schwefel, ohne Enzyme, ohne Schnickschnack und spontan vergoren, mit der Hefe gefüllt. Aus mehreren kräftigeren Apfelsorten wie Topaz, Rubinette, Elstar. Schmeckt! Und mit seinen wenigen Prozent Alkohol fast kinder- und fastenzeittauglich.

fischer-abhof.at
syl

Einfach gut. Sonntag 2018-02-25

Welch Glück, dass Martin Obenaus, Mitglied der Winzer–gruppe »Junge Wilde Winzer« und begnadeter Winzer aus Glauben–dorf im Weinviertel kürzlich bei uns in der Fillgradergasse Station machte. Erstens, weil es eine Freude ist, ihm zuzuhören, wenn er von seiner Arbeit, seinen Wein–

Sekt von Martin Obenaus

gärten, seiner Leidenschaft für die Natur und die Menschen spricht. »Ich möchte ein gutes Unternehmen führen, in dem sich mein Team wohl fühlt und einander und mir vertraut. Das zusammen mit gesunden Weingärten mit hoher Biodiversität, also viel tierischem und pflanzlichem Leben in der Erde und zwischen den Reben, sichert unseren Wohlstand und unsere Umwelt. Biologischer Weinbau ist dafür die Voraussetzung.« Klare Worte, die Martin Obenaus konsequent lebt.

Und damit komm ich zum »Zweitens«: Glück war der Besuch des Winzers für uns vor allem auch deshalb, weil er eine Flasche seines wunderbaren Veltliner-Sektes bei uns deponierte. Diese öffneten und genossen wir dieser Tage gemeinsam mit einer Freundin, die – wie wir – hohe Ansprüche an Schaumwein hat. Martin Obenaus' Vertreter hat uns alle drei überzeugt. Kraftvoll und dennoch elegant, vielschichtig und komplex, schon in der Nase an Champagner denken lassend, am Gaumen eine wahre Freude. Dank an den Winzer!

www.weingut-obenaus.at

Ruth

Kein Lei Lei bei h&p! Dienstag 2018-02-13

Oder glaubt jemand im Ernst, wir würden ihm dieser Tage mit Zylinder und Krönchen die Tür öffnen? Mit Prosecco und Wurstbrötchen empfangen? Mit Luftschlangen werfen?

Mitnichten! Aber nur an diesem Tag können wir dieses Foto verwenden. Und uns darüber freuen, dass einen niemand zwingen kann, Villacher Fasching zu schauen. Dass wir ungestraft davon kommen, wenn wir Helau! und Lei Lei! verweigern.

 Sylvia Petz mit Zylinder und Ruth Havel mit Krone

Dass wir in einem freien Land leben. Dass bald der Frühling kommt. Und mit ihm alles, was dazu gehört. Ein Helau allerdings, eins geht durch. Das von Nirvana: Helau, Helau, Helau.

Und dann öffnen wir eine wirklich gute Flasche Wein. Und trinken auf das Leben und darauf, dass es auch ohne Fasching viel Spaß für uns bereithält. Und viel Genuss. Immer wieder und wieder!

Foto: Citronenrot
ruth & syl
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74 


ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 1 913 42 74
f +43 1 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Datenschutz & Cookies



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.