Verschiedene bunte Eislutscher am Stiel

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Köstliches Street Food – ein appetitanregender Film Donnerstag 2018-07-19

Wolfgang Stubenberg und Waldemar Benedict haben vor 20 Jahren M'Eventcatering gegründet. Uns sind sie begegnet, weil sie einerseits bestes, super professionelles Catering machen und dieses andererseits mit dem Umweltzeichen zertifiziert und für Green Events geeignet ist. Bingo!

Die Verkosterrunde beim Verkosten an einem roten Tisch am Weingut Wieninger

Und super nett sind die beiden auch! Auf jeden Fall haben sie nun ein wunderbares, buntes, aromenreiches und green Street Food entwickelt, das es Wert ist, unter die Leute gebracht zu werden: Kimchi Taco, Feldsalat-Bowl mit Bulgur und Ingwer Chili Chicken, … Gemeinsam mit Lieblingswinzer und Biodynamiker Fritz Wieninger, der Stubi und Waldemar ab sofort mit einem Wiener Gemischten Satz versorgt, haben wir bei ihm verkostet und einen FILM daraus gemacht.

Mit im Verkosterteam Haubenkoch Alexander Mayer, Eventveranstaltering Jutta Markus von der Agentur Mast, Studentin Leah Lackner (und gaumengeschulte Nichte von Christian Petz) sowie Fotograf & Journalist Manfred Klimek. Vielen Dank allen fürs Mitmachen, es hat Spaß gemacht!

Besonderen Dank auch an Flo (Florian Smetana) für Film & Schnitt und an Publizistikstudentin Sidney Fröhlich für die Assistenz.

Viel Vergnügen beim Anschauen, man kriegt dabei ganz schön Lust auf dieses Essen! Mouth watering!

Hier geht's zum ⇒ Film (Dauer 4,37 Min.)

Foto: Julia Stix
syl

Lieblingskochbuch Leaf to Root Sonntag 2018-07-15

Man hat ja immer mehrere Lieblingskochbücher. Bei mir sind das Die gute Küche von Plachutta & Wagner, Die neue Wiener Küche von Petz, Seisers Österreichisch & Spanisch Vegetarisch und das No-Name-Kochbuch meiner Fiorentiner Sprachschule La vera cucina italiana.

Das Buch auf einem Holztisch, links davon grüner Mangold, rechts davon ein Strauß aus frischem Knoblauch

Seit zwei Jahren auch das wunderbare Leaf to Root von Esther Kern, Pascal Haag & Sylvan Müller. Kern hat das Projekt 2014 ins Leben gerufen und mit Koch Haag und Fotograf Müller 2016 daraus ein Buch gemacht. Sie sammelt Rezepte und Zubereitungsarten für Gemüseteile, die üblicherweise

Ein Pastagericht aus Orecchiette, roten Rüben und den Rübenblättern

am Komposthaufen landen: Karottenkraut, Rote-Rüben-Blätter oder Brokkolistrunk. Seitdem das Buch zuhause ist, achte ich noch mehr als sonst - der Brokkolistrunk wurde ja schon immer entweder mitgebraten oder püriert - darauf, was sich noch verwerten lässt. So wie eben die Blätter der Roten Rübe, die in diese Pfanne mit Orecchiette, Roten Rüben und Zitrone gewandert sind und einfach köstlich schmeckten. Abgesehen vom farblichen Feuerwerk.

Das Buch ist das »nose to tail für Gemüse«, zu Recht vielfach ausgezeichnet und eine wahre Bereicherung. Es lässt einen vermeintliche Obst- und Gemüse-Abfälle mit anderen Augen betrachten. Und genießen.

syl
Frühe Traubenblüte Dienstag 2018-05-22

Durch den langen Winter kam der Frühling heuer ja sehr verzögert, wir hatten bis in die erste Märzwoche Schnee in den Weinbergen. Die gesamte Natur stand über Wochen in den Startlöchern, und als es endlich warm wurde, explodierte sie geradezu. Alles blühte gleichzeitig, sogar die Nadelbäume im Wald blühten.

Knospende Traubenblüte in Großaufnahme mit einer bereits geöffneten Blüte
Und auch die Temperaturen schnalzten in die Höhe. Was zum Effekt hatte, dass die Rebstöcke einen Extrazahn beim Austrieb zulegten, die Verspätung aufholten und nun sogar wieder früher dran sind, als es der langjährige Schnitt zeigt. Wobei dies in den letzten Jahren ja immer öfter vorkommt. Auf jeden Fall blüht der Chardonnay in vielen Regionen zwei Wochen früher als geplant, und auch ich habe gestern eine geöffnete Rebblüte entdeckt.

Frühe Blüte heißt naturgemäß frühe Reife, rund 100 Tage rechnet man ab der Blüte. Was bedeutet, dass die Lese wieder Ende August beginnen wird, in einer noch viel zu warmen Periode des Jahres mit Auswirkungen auf die Aromatik der Trauben: hoher Zucker, niedrige Säure, viel Tannin, … Scheiß Klimawandel!

syl

Lasst die Gärten blühen! Montag 2018-05-21

Österreich hat nicht mehr genügend Ackerfläche, um sich selbst zu ernähren. Wir sind Europas trauriges Schlusslicht hinsichtlich Flächenversiegelung. Kein anderes Land ist so verhüttelt, baut so viele Supermärke und Straßen wie wir: täglich auf einer Fläche von 35 Fußballfeldern.

Eine Hand mit vielen kleinen Walderdbeeren

Das bewirkt einerseits vermehrt Überschwemmungen und Hochwässer, weil das Regenwasser nicht mehr versickern kann. Andererseits einen massiven Verlust an Biodiversität, weil auf der verbliebenen landwirtschaftlichen Fläche und in unseren Gärten Monokulturen herrschen. Mit ein Grund für das Insekten- und Bienensterben. Wir haben 80 % weniger Insekten als noch in den 1980er-Jahren, wie in den letzten Jahren immer wieder verlautbart wurde. Auch nachzulesen auf Wikipedia.

Was können wir tun? Viel!
* weniger Fleisch essen: Eine Kalorie Planze benötigt ein Siebtel der Fläche, die eine Kalorie Fleisch braucht. Wir verschwenden unsere Äcker an Futterpflanzen (und Biosprit).
* biologische Lebensmittel von kleinen Bauern, die die Fruchtfolge aufrechterhalten und so für mehr Leben in und auf ihren Böden sorgen.

UND
* mehr Wiesen statt Rasen in unseren Gärten und auf allen Freiflächen und Dächern! Können Wiesen nicht mehr blühen, weil sie zu früh und zu oft gemäht werden, sähen sich Gräser, Kräuter und Blumen nicht mehr aus, und unsere Gärten werden zu Monokulturen und verminderten Lebensräumen von Tieren und Insekten. Lässt man hingegen da und dort ein Stück Wiese im Garten wachsen, kommt alles ruckzuck zurück, und Auge und Schmetterlinge erfreuen sich an der blühenden Pracht. Zusatzgoodie: Auch die Wald- & Wiesenerdbeeren kommen wieder, siehe die köstliche Ernte vom vergangenen Wochenende, vom Liegestuhl aus gepflückt. Ein Genuss wie in unserer Kindheit. Lasst unsere Gärten blühen, es lohnt sich!

syl
Luxus & Nachhaltigkeit – Wein aus Biodyn-Anbau Dienstag 2018-04-03

Luxus & Nachhaltigkeit - geht das zusammen oder ist es ein Widerspruch in sich? Diesmal widme ich meine Kolummne im Von-Magazin dem Wein. Was macht eine Flasche Wein zum Luxusprodukt? Kann Luxus sich hier über den Preis definieren? Oder geht's wie bei allen Lebensmitteln um etwas ganz anderes?

Ein Ausschnitt des Artikels mit Schafen im Weingarten

Ein Blick auf den teuersten Wein der Welt, auf billige Supermarktweine und auf Weine aus biodynamischem Anbau. Die Antwort scheint klar, im Artikel wird erklärt, warum es so ist. Viel Spaß beim Lesen!

Hier geht's zum Pdf des Artikels

Hier geht's zu den gesammelten Artikeln der Kolumne

syl
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